Archive for July, 2005

Serverschrank neu

July 27th, 2005



Ser­ver­schrank neu

Ori­gi­nally uploa­ded by koneude.

Übri­gens, um noch­mal das Thema Ver­ka­be­lung auf­zu­grei­fen: So sieht mitt­ler­weile das Zen­tral­stück des Netz­werks aus. Mit dem Umzug ins neue Büro hat sich auch bei der Infra­struk­tur was getan.

Schlafzimmerszene

July 23rd, 2005



Give me WLAN

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Ich bin genüg­sam … ein Bett, ein wenig Kaf­fee, manch­mal was zu Essen und WLAN-Zugang.

Desk

July 22nd, 2005



Desk

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Und so sieht es gerade aus, wo ich arbeite. Ja, der Schreib­tisch ist tat­säch­lich immer in die­sem Zustand, wenn ich ihn am Ende des Tages ver­lasse. :-)

GPS PDAs

July 21st, 2005

A new crop of GPS enab­led PDAs and smart­pho­nes is com­ing along, and I’ll be curious how well they inte­grate GPS into their workings. What I would like to see is:

  • exact timing (the GPS time signal is quite good, the sys­tem should be able to syn­chro­nize to that)
  • auto­ma­tic time zone cor­rec­tion – if you know where you are, you know what time­zone you’re in
  • inte­gra­tion with address book (how far am I from a spe­ci­fic address, what’s the clo­sest address in my book from where I am, ide­ally sor­ted by categories)
  • con­text­ual todo lists – what things do I need to do if I’m at home/at work/close to my nor­mal supermarket/next to a train station
  • and that’s only just the start.

    Is anything out there that can do that already?

What’s in my bag

July 20th, 2005



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Ori­gi­nally uploa­ded by koneude.

Das wollte ich schon län­ger mal machen — an „whats in your bag“ bei flickr teil­neh­men. Jetzt hat es end­lich geklappt. Hier also, was ich so täg­lich mit mir rum­schleppe.

Merkel und der Terror …

July 19th, 2005

Dank eines Hin­wei­ses bei Frau Zucker las ich gerade, dass Angela Mer­kel plant, keine Sol­da­ten in den Irak zu ent­sen­den, und dass die Wäh­ler dar­auf auch nach der Wahl ver­las­sen könn­ten. Abge­se­hen davon, dass es mich sehr skep­tisch stimmt, dass das extra betont wird – für die Irr­tü­mer ist ja der poten­zi­elle kleine Koali­ti­ons­part­ner zustän­dig – und das doch gerade dazu ein­lädt zu fra­gen, auf wel­che Dinge der Wäh­ler sich nicht ver­las­sen kann, ist es doch inter­es­sant zu sehen, dass nach dem lau­ten Geze­ter die Kanz­ler­po­si­tion ja doch nicht voll­stän­dig falsch sein kann. Man sollte aber ver­mut­lich dar­auf hin­wei­sen, dass man mit genau die­ser Posi­tion nicht noch mal eine Wahl wird gewin­nen können.

Was mich aber im Zusam­men­hang mit der Bun­des­wehr und dem Ter­ror auch noch befrem­det ist, dass Frau Mer­kel immer noch so vehe­ment für den Ein­satz im Inland ein­tritt, auch wenn genug kom­pe­tente Men­schen dage­gen argu­men­tie­ren. Vor allem auch die Begrün­dung, dass die Bun­des­wehr im Aus­land ja schon den Kampf gegen den Ter­ror (eigent­lich: gegen das Hin­ter­land der Ter­ro­ris­ten) unter­stützt, da müsse sie das ja auch im Inland tun können.

Ich finde, die­ser Frage sollte man sich erst stel­len, wenn dann in Deutsch­land auch die Zustände wie in Afgha­nis­tan oder im Irak herrschen.

Lotto-Telefonspam

July 19th, 2005

Seit Wochen wer­den wir immer wie­der von einem Unter­neh­men ange­ru­fen und ich nament­lich ver­langt. Gerade jetzt auch wie­der. Jemand aus mei­nem Haus­halt oder ich hät­ten in der Ver­gan­gen­heit Lotto gespielt und wir wür­den daher in der Inter­es­sen­ten­liste auf­tau­chen, ob wir nicht Inter­esse an Lot­to­ge­mein­schaf­ten hätten.

Die Sache hat ein paar Fehler:

  1. Ich habe in Deutsch­land noch nie Lotto gespielt, meine Liebste schon seit zig Jah­ren nicht mehr (also sicher nicht mit einer unser aktu­el­len Adres­sen oder Telefonnummern)
  2. Ich dachte immer, Lotto-Spielen wäre anonym – aber selbst wenn da eine Adresse drauf­stünde, wäre ich sehr über­rascht zu erfah­ren, dass man sich mit cold calls auf einer nicht am Schein ange­ge­be­nen Tele­fon­num­mer ein­ver­stan­den erklärt hat
  3. Wir wer­den auf unse­rem Unternehmens-Anschluss ange­ru­fen! Es han­delt sich also gar nicht um einen Haushalt.

Als ich zuletzt fragte, woher diese Aus­kunft stammte, hieß es, aus dem Lotto-Zentralregister. Ich habe aber noch keine Hin­weise auf die Exis­tenz eines sol­chen Regis­ters gefun­den. Als ich heute fragte, woher diese Aus­kunft stammte und das ich doch gerne noch mal den Namen des Unter­neh­mens hätte, das mich da gerade anruft, wurde die Call-Center-Agentin pam­pig, meinte, ich könne wohl auch was freund­li­cher sein und ich hätte ihr wohl nicht rich­tig zuge­hört, sie habe den Namen am Anfang des Tele­fo­nats gesagt und dann auf­ge­legt. Ich emp­fand mich zwar nicht als freund­lich, aber auch noch nicht als dezi­diert unfreund­lich – ich beharrte nur auf mei­ner Posi­tion, dass die Aus­kunft, die sie vor­lie­gen habe, nicht vom Lotto kom­men kann. Da bin ich mir ein­fach sicher. Sie könne da nichts dafür. Das stimmt. Aber ich kann auch nichts dafür, dass sie sich für die­sen Job ent­schie­den hat.

Ich hoffe zwar, dass wir jetzt auf der Robinson-Liste des Unter­neh­mens gelan­det sind. Das hilft aber nur uns. Ich dachte ja bis­her immer, sol­che Kalt­an­rufe seien hier­zu­lande verboten?!

Rechtschreibreform

July 19th, 2005

Die deutsch­spra­chige Blog-Welt kom­men­tiert es ja schon kräf­tig und auch ich ver­kneife mir mei­nen Kom­men­tar nicht: Ich finde die Ent­schei­dung der bay­ri­schen und nordrhein-westfälischen Lan­des­re­gie­rung, an der Recht­schreib­re­form nicht teil­zu­neh­men, aber­wit­zig dumm. Nicht nur, weil alle Dis­kurse rund um diese Reform sehr gerne auch für popu­lis­ti­sche Kunst­griffe genutzt wer­den, son­dern auch aus ande­ren Gründen:

  • Es geziemt sich nicht, bereits getrof­fene und gemein­schaft­lich ver­ab­schie­dete Ent­schei­dun­gen der­art offen zu tor­pe­die­ren. Eine gewisse Kon­ti­nui­tät der Regie­run­gen ist schon sinn­voll. Die CDU hätte es sich wirk­lich ver­knei­fen kön­nen, da jetzt auszuscheren
  • Auch wenn man inhalt­lich mit man­chen Detail­ent­schei­dun­gen nicht ein­ver­stan­den ist, halte ich es trotz­dem für die düm­mere Ent­schei­dung, die Gemein­sam­keit der Recht­schrei­bung inner­halb eines Staa­tes auf­zu­ge­ben. Wenn ich das rich­tig ver­stehe, bekom­men Kin­der in Bie­le­feld jetzt Worte als Feh­ler ange­stri­chen, die in Han­no­ver als rich­tig gese­hen wer­den – da ver­schlägt es einem doch wirk­lich die Sprache.

Heuschrecken!

July 12th, 2005

Seit ges­tern ver­stehe ich, was Franz Münte­fe­ring mit Heu­schre­cken in der Kapi­ta­lis­mus­kri­tik meinte.

Wir haben ges­tern aus dem alten Büro einen klei­nen Hau­fen Sachen auf die Straße gestellt, weil wir für nächs­ten Mor­gen einen Sperr­müll­ter­min hat­ten. Inner­halb weni­ger Minu­ten (fünf? zehn?) stan­den Men­schen um die Sachen, began­nen sie zu zer­le­gen, zu bewer­ten und in her­bei­ge­schaffte Autos zu packen. Das Stich­wort „ebay“ fiel mehr­fach, auch im Zusam­men­hang von „Auf ebay fin­dest Du auf jeden Fall einen Dum­men, der das kauft.“ Nach zwan­zig Minu­ten waren sicher zehn, fünf­zehn Leute zusam­men­ge­kom­men – wir hat­ten es zum Teil schwer, aus der Tür zu kom­men, weil so viele Men­schen rumstanden.

Jetzt macht das Bild der ein­fal­len­den Schwärme auch für mich Sinn.

Pimp my ringtone

July 1st, 2005

Das wäre doch mal ein For­mat für MTV, VIVA und Kon­sor­ten … Eine Show, in der direkt die Han­dies und Klin­gel­töne auf­ge­motzt wer­den.
Dann das ganze auch noch in klei­nen Ein­hei­ten, die man direkt hin­ter­ein­an­der stän­dig wie­der­ho­len kann … Und schon kann man Con­tent und Wer­bung direkt mit­ein­an­der ver­bin­den.
Und das wirk­lich trau­rige an der Sache — wie auch am Spam — ist, dass diese extrem ner­vige Form der Wer­bung funktioniert!