Gedanken zu „Hochgeschlafen“

Vor ein paar Tagen las ich Hochgeschlafen von Sara Hassan.

Natürlich sind diese Bemerkungen oft daraus aus, die Frau, um die es geht zu diskreditieren und ihr Grenzüberschreitungen zu unterstellen, um ihre fachspezifischen Fähigkeiten in Zweifel zu ziehen. Aber: sie beschuldigen auch alle an der Situation beteiligten Männer, ihre Machtposition zu ihrem persönlichen Vorteil und zum Schaden ihres Unternehmens auszunutzen. Und möglicherweise, je nach ihrer persönlichen Lebenssituation, ihre Partnerin zu hintergehen.

Wenn also diese Gerüchte in einer Branche über verschiedene Männer erzählt werden, und sie nicht sofort als komplett unrealistisch verlacht werden: welchen Zustand beschreiben sie da, über jene Männer an Machtpositionen, die ihre eigenen Beziehungen, ihre Arbeitgeber und ihre Mitarbeiterinnen so sehr nur für ihren persönlichen und zutiefst nur eigennützigen Vorteil nutzen?

Was für ein Sittenbild …

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