Archive for the ‘General’ category

re:publica 12 Widget

November 29th, 2011

Das re:publica-Widget, das ich für die re:publica XI erstellt habe, gibt es jetzt auch in einer Vari­ante für die kom­mende re:publica.

Die Datei gibt es hier zum her­un­ter­la­den: republica12-widget

Instal­la­tion:

  1. Datei her­un­ter­la­den und entpacken
  2. Das Ver­zeich­nis republica-widget in Dei­nen /wp-content/plugins-Order hoch­la­den
  3. Das Plu­gin in Word­Press aktivieren
  4. in der Widget-Übersicht das re:publica Wid­get in den pas­sen­den Side­bar zie­hen und das Ban­ner aus­wäh­len, das Du auf Dei­nem Blog zei­gen möchtest
  5. Fer­tig!

Also dann: Wir sehen uns in Berlin!

Wie ich Zeitung lese.

July 21st, 2011

Eine der Sen­dun­gen, die mir im Deutsch­land­ra­dio den meis­ten Spass besche­ren, ist die Pres­se­schau. Nicht auf ein spe­zi­el­les Pro­dukt fest­ge­legt zu sein, son­dern mal von hier und mal von da einen guten Gedan­ken prä­sen­tiert zu bekom­men, das ist für mich eine ange­nehme und kurz­wei­lige Art des Umgangs mit jour­na­lis­ti­scher Bericht­er­stat­tung.
Bei mei­nem Ritual, auch selbst „Zei­tung zu lesen“ ertappe ich mich, wie ähn­lich zur Pres­se­schau auch mein eige­nes Her­an­ge­hen an schrift­li­chen Jour­na­lis­mus gewor­den ist. übri­gens, damit wir uns nicht falsch ver­ste­hen: dass ich eine Zei­tung aus Papier kaufe ist ein Ereig­nis mit Sel­ten­heits­wert. Schrift­li­cher Jour­na­lis­mus fin­det bei mir tat­säch­lich rein elek­tro­nisch statt. Und bei allem Ver­ständ­nis für Argu­mente um den Umwelt­schutz, bei mir hat es rein prak­ti­sche Gründe.
Zei­tung­le­sen, das bedeu­tet bei mir: Tags­über den Twitter-Client öffent­li­chen, oder zumin­dest immer mal wie­der in meine Time­line zu sehen – Dort folge ich durch­aus eini­gen Ver­lags­an­ge­bo­ten. Wenn ich von einem Arti­kel lese, der mich inter­es­sie­ren könnte, wan­dert der Link dar­auf in mei­nen Instapaper-Account. Und abends, da nutze ich ent­we­der iPad oder iPhone um zumin­dest stück­chen­weise zu lesen, was ich tags­über so abge­legt habe. Manch­mal ver­fasse ich Kom­men­tare, manch­mal leite ich Links wei­ter: ich nehme mit die­sem Arti­keln am Social Web teil. Durch die Online-Angebote lese ich Arti­kel in vie­len Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten, die ich sonst nie in der Hand hätte: taz, FAZ, Süd­deut­sche, Spie­gel Online, Zeit, Cicero, New York Times, Finan­cial Times Deutsch­land: sie alle gehö­ren zu den Quel­len, aus denen sich mein Insta­pa­per speist. (übri­gens ist es oft­mals so, dass sich bei den inter­na­tio­na­len Pro­duk­ten die Arti­kel mit weni­ger Klicks in les­ba­rer Art und Weise spei­chern las­sen, weil man nicht erst umständ­lich auf eine Druck­ver­sion zugrei­fen muss, von der aus man aber trotz­dem nicht aus­dru­cken möchte.) Ich finde, es berei­chert mein Leben und ver­schafft mir ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild von der Welt. Natür­lich spei­sen auch andere Quel­len mein Konto: ein­zelne Blog Pos­tings, die Huf­fing­ton Post, Heise Online aber auch ein­zelne Thre­ads auf Google Plus lan­den auch alle in mei­ner Samm­lung für den Abend.
Ich kann mir, ehr­lich gesagt, auch gar nicht mehr so rich­tig vor­stel­len, Zei­tung über­wie­gend auf Papier zu lesen: Zu unhand­lich ist das For­mat im Ver­gleich zu den elek­tro­ni­schen Lese­ge­rä­ten, zu pas­siv das Medium: ich kann nicht schnell mal nach Din­gen goog­len, ich kann mir nicht rele­vante Aus­schnitte irgendwo hin­ko­pie­ren, ich kann keine Ver­weise wei­te­ge­ben: Papier ist doof. Ich muss aber auch zuge­ben: ich nutze diese Ange­bote nur, wo sie leicht zugäng­lich und gra­tis sind. Die ipad-Apps von Zeit und FAZ mögen viel­leicht gut sein, aber ich will keine Abos für die Zei­tun­gen abschlies­sen. Ich will mich nicht mal dafür regis­trie­ren müs­sen. Wenn die Links nicht an mir vor­bei­schwim­men und ich den Text nicht von dort aus mit dem Werk­zeug mei­ner Wahl (und das ist ein wich­ti­ger Punkt!) lesen kann, dann hat der Ver­lag mich als Leser ver­lo­ren. Und darum geht es doch: die Auf­merk­sam­keit des Lesers. Seit Insta­pa­per und iphone lese ich mehr Zei­tung als je zuvor: sowohl, wie­viel Zeit ich für die Zei­tun­gen auf­wende, als auch wie­viele ver­schie­dene Zei­tun­gen ich lese. Das soll­ten doch für die Ver­lage eigent­lich gute Nach­rich­ten sein, alleine schon wegen der Ziel­gruppe. Jetzt müs­sen sie nur noch einen Weg fin­den, ein trag­fä­hi­ges und markt­wirt­schaft­li­ches Kon­zept zu erar­bei­ten, wie sie damit Geld ver­die­nen können.

Different take on the Keynote

June 15th, 2011

A good num­ber of people, inclu­ding Dar­ing Fireball’s estee­med John Gru­ber pain­ted the pic­ture that last weeks WWDC keynote was about Google framing the future of com­pu­ting in the brow­ser vs. Apple framing it with native, local apps on their platt­forms. As much as this being an inte­res­ting ques­tion, what strikes me as a very fun­da­men­tal change — and one that’s gone fairly uncom­men­ted is Apple doing away with the need to under­stand or deal with files for the gene­ral user. The com­bi­na­tion of never having to save your work, just naming it and using it seems so obvious, yet power­ful. Adding Ver­si­ons into the mix, and the iCloud sto­rage stra­tegy and sud­denly you have a very power­ful new way to deal with thr stuff you create. You do not syn­chro­nize, the »truth is in the cloud.« You just access what you have from the device you have nearby, and that’s it.

It will be inte­res­ting to see how this also works out with local file ser­vers and stuff you don’t want to put up on Apple’s ser­vers. But to me, the pic­tures the crew has pain­ted of the future of desk­top inter­faces is the really fun­da­men­tally new thing that we saw.

IP-Provider

May 12th, 2011

Anstatt zu über­le­gen, wie sie für’s zer­schnei­den und neu zusam­men­set­zen mei­nes Traf­fics noch Geld ver­lan­gen kön­nen, könn­ten die Pro­vi­der sich mal Gedan­ken dar­über machen, mich darin zu unter­stüt­zen zu sehen, wann wel­ches mei­ner End­ge­räte mit wel­chen Gegen­stel­len kom­mu­ni­ziert. Denn: Spei­chern wer­den sie die Daten ja wohl sowieso müs­sen, über kurz oder lang. Wenn man dann sähe, wie oft z.B. so ein iPhone mit Apple kom­mu­ni­ziert, und das viel­leicht sogar beim Pro­vi­der unter­bin­den könnte, wäre das schon mal ein gros­ser Schritt.

Datenverlust und Kontrollangst

May 12th, 2011

Nach Kris­tian Köhn­tropps (@isotopp) Arti­kel „Von der Spa­cke­ria, von Alu­hü­ten und vom Kon­troll­ver­lust“ kann ich lang­sam etwas genauer begrün­den, was mich am Dis­kurs so stört: die in mei­ner Wahr­neh­mung nur sehr ein­sei­tige Betrach­tungs­weise der Mate­rie. Der Groß­teil der Dis­kus­sion fin­det aus der Warte des ein­zel­nen Users statt. In dem Spiel gibt es noch eine Reihe ande­rer Akteure und deren Inter­es­sen ste­hen gerade einer sol­chen Trans­pa­renz, wie die Spa­cke­ria sie – in mei­nen Augen höchst uto­pisch – ein­for­dert, dia­me­tral ent­ge­gen. Klas­si­sche Bei­spiele sind da wohl Google und Face­book: Es gehört essen­zi­ell zu deren Geschäfts­mo­dell, dass wir nicht wis­sen, wel­che Daten sie genau über uns erhe­ben, spei­chern und wie sie diese Daten wei­ter­ver­ar­bei­ten. Ich sehe auch kei­nen Weg, wie man zu einer Offen­le­gung der inne­ren Pro­zesse der bei­den Unter­neh­men kom­men könnte; das sind die Kron­ju­we­len, die sie sicher maxi­mal ver­tei­di­gen werden.

Wir als Netz­nut­zer haben hier übri­gens eine Dop­pel­rolle: einer­seits kon­su­mie­ren wir Dienst­leis­tun­gen der Unter­neh­men. Ande­rer­seits sind wir aber auch Pro­du­zen­ten des Roh­stof­fes, der die Pro­dukte aus­macht: Genau der Daten, die die Geschäfts­grund­lage sind. Des­halb wer­den die Unter­neh­men auch bemüht sein, dass wir ihnen immer mehr und mehr Daten zur Spei­che­rung über­las­sen – und es uns natür­lich auch immer ein­fa­cher und attrak­ti­ver machen, genau diese Daten ihren Sys­te­men zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Bei­spiele Google und Face­book zei­gen noch eine andere Pro­ble­ma­tik an der Trans­pa­ren­zu­to­pie: Die Akteure sind zu glo­bal, als dass sie sich an einen in Deutsch­land zu errei­chen­den Kon­sens bin­den lies­sen. Selbst, wenn wir ein Min­dest­maß an Trans­pa­renz erzwän­gen: Wie woll­ten wir das gegen­über mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zerne durchsetzen?

Wir kön­nen übri­gens auch ganz ein­fach ein Bei­spiel bemü­hen, das auch ganz off­line und nur natio­nal funk­tio­niert: Die Kre­dit­be­wer­tun­gen der diver­sen Aus­kunf­teien. Wir wis­sen zwar unge­fähr, wel­che Daten z.B. an die Schufa wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Wie die dar­aus aber dann die spe­zi­fi­sche, per­sön­li­che Kre­dit­wür­dig­keit ablei­tet – das wird wohl auch wei­ter im Ver­bor­ge­nen blei­ben. Und wir wis­sen ja auch alle, wie ein­fach es ist, fal­sche Ein­träge bei der Schufa kor­ri­giert zu bekom­men. Am Rande sei nur erwähnt, dass auch schon die Abfrage bei der Schufa wie­der Daten gene­rie­ren kann, die auf die Kre­dit­kon­di­tio­nen bei der Bank Ein­fluss haben – man muss dem Bank­be­ra­ter spe­zi­fisch ans Herz legen, die Schufa-Daten so abzu­fra­gen, dass das Rating davon unbe­ein­flusst bleibt.

Apro­pos Ban­ken: Daten aller Kon­to­be­we­gun­gen fal­len ja deut­lich unter die sen­si­ti­ve­ren per­sön­li­chen Daten; man wird nur wenige Men­schen fin­den, die ihre Kon­to­aus­züge voll­stän­dig online stel­len wer­den. Für unsere Haus­bank sind wir auf eine gewisse Art sehr, sehr trans­pa­rent. Warum sehen wir eigent­lich nicht auf den Kon­to­aus­zü­gen der Ban­ken, wel­che Mit­ar­bei­ter wann und zu wel­chem Grund auf diese Daten zuge­grif­fen haben – als Maß­nahme der gegen­sei­ti­gen Trans­pa­renz? Und auch, wann diese Daten über wel­che Schnitt­stelle an ame­ri­ka­ni­sche Behör­den über­mit­telt wur­den, übrigens.

Das Gefähr­li­che an den Daten, die wir von uns geben, ist aber auch, dass wir heute noch nicht sagen kön­nen, wel­che Rele­vanz und Aus­sa­gen sie in Zukunft noch haben kön­nen. Es ist ähn­lich wie die heute ein­ge­fro­re­nen Blut­pro­ben von Sport­lern – wir kön­nen heute noch nicht sagen, wel­che dia­gnos­ti­schen Metho­den in zehn Jah­ren zur Ver­fü­gung ste­hen wer­den, um Doping nach­zu­wei­sen. Wir kön­nen heute noch nicht sagen, wel­che heute zutiefst harm­lo­sen Daten im Laufe unse­res Lebens doch noch eine ganz andere Bedeu­tung und Rele­vanz bekom­men. Und uns dann doch wie­der einholen.

Ins­be­son­dere gibt es da noch den zusätz­li­chen Akteur, der im Raum steht: den Staat. Alle von pri­va­ten Enti­tä­ten gespei­cher­ten Daten kön­nen, ob wir das wol­len oder nicht, von der Staats­ge­walt genutzt wer­den. Und zwar nicht nur von der, wo wir woh­nen, son­dern auch von allen Tran­sit­län­dern und Fir­men­sit­zen. Ob das nun der Zugriff auf die Sys­teme der Tel­cos ist, oder ob die in der Cloud gespei­cher­ten Daten selbst abge­grif­fen wer­den (wie ja Drop­box erst letz­ten öffent­lich ein­ge­stan­den hat): die­sen Teil­neh­mer gibt es auch, immer und jeder­zeit. Bist Du Dir sicher, das die Daten, die Du heute spei­cherst oder pro­du­zierst von allen Län­dern, in die Du rei­sen wirst, als harm­los gese­hen wer­den? Was, wenn ein Nut­zer des glei­chen Namens wie Du isla­mis­ti­sche Bot­schaf­ten ver­öf­fent­licht hat, und die USA bei der Ein­reise plötz­lich auf sol­che Dinge ach­ten? Auch die­sen Teil­neh­mern wird man keine Trans­pa­renz ver­ord­nen kön­nen; alleine schon der Ansatz wirkt fast ironisch.

Nein, mir ist diese Grund­an­nahme der Spa­cke­ria suspekt. Ich möchte nicht gerne trans­pa­rent sein. Und erst recht nicht um den Preis, dass wir doch schon mal anfan­gen sol­len, die ande­ren Teil­neh­mer zie­hen dann viel­leicht spä­ter schon mal nach.

I dream of a coworking space …

May 12th, 2011

Wenn ich denn je genug Geld hätte, einen cowor­king space zu grün­den, dann hätte er sicher fol­gende Features:

  1. Büros in den ver­schie­dens­ten Grö­ßen, die man mie­ten kann
  2. Bespre­chungs­räume mit guter Infra­struk­tur (Bea­mer, Lein­wand, Tele­fon mit guter Freisprechanlage)
  3. Telefon-Service für die Zei­ten, an denen man nicht am Schreib­tisch oder im Büro ist
  4. In der Etage unter dem nor­ma­len Cowor­king Space ein rich­tig, rich­tig, rich­tig gutes Cafe. Also eines, wo Leute schon mal gerne hin­ge­hen, ohne da zu arbeiten.

Aber wahr­schein­lich bleibt das auch nur ein Hirngespinst.

Ein Idee zum Urheberrecht

April 14th, 2011

Und nur halb ernst, aber auch nur halb lus­tig ver­meint:
Ähn­lich, wie die Schutz­rechte für eine Marke erst erwor­ben wer­den müs­sen, müs­sen Schutz­rechte für andere Krea­tiv­werke auch erwor­ben wer­den – wobei noch zu klä­ren wäre, was ein Werk ist und wel­che Kate­go­rien Kunst schutz­wür­dig sind. Und dann muss die Ver­län­ge­rung der Schutz­rechte jedes Jahr bezahlt wer­den. Im ers­ten Jahr kos­tet das Schutz­recht ein Euro, im zwei­ten Jahr zwei, und immer wei­ter. Der Preis ver­dop­pelt sich jedes Jahr.
Es bleibt eine Rechen­auf­gabe, ab wann es für den Pro­du­zen­ten oder Ver­wer­ter nicht mehr attrak­tiv ist, ein Werk für sich zu monopolisieren.

Anonymität oder leicht zu googlen?

April 14th, 2011

Seit der Ses­sion Was ist mor­gen öffent­lich, was pri­vat denke ich über Pri­vat­sphäre und Öffent­lich­keit nach, bzw. auch über aug­men­ted rea­lity. Falk Lüke benannte als Bei­spiel: Was, wenn Google Gogg­les eine Gesichts­er­ken­nung ein­baut, und man plötz­lich jeden, den man auf der Strasse sieht, sofort goog­len kann? Und meine ange­schlos­sene Frage ist: Wird das emp­fun­dene Unwohl­sein nach ver­wen­de­ter Tech­no­lo­gie anders? Was, wenn z.B. die Konferenz-Namensschilder, auf die viele ja doch ihre Twitter-Namen schrei­ben, plötz­lich auch QR-Codes hät­ten? Was, wenn wir irgendwo einen RFID hät­ten, der die Infor­ma­tion auf Rück­frage raus­gibt? Was, wenn die­ser RFID plötz­lich implan­tiert ist? Und wenn es die Tech­no­lo­gie der Gesichts­er­ken­nung gäbe, hätte das auch Ein­fluss auf die Burqa-Debatte?
Alleine schon diese ein­fa­che Frage – unter­stützt eine Tech­no­lo­gie die Mög­lich­keit, sich im öffent­li­chen Raum iden­ti­fi­zier­bar zu machen – mit ihren ver­schie­de­nen Schat­tie­run­gen je nach spe­zi­fi­scher Tech­no­lo­gie zeigt auch, wie hoff­nungs­los über­for­dert der Gesetz­ge­bungs­pro­zess hier nur sein kann: ers­tens ändern sich die tech­no­lo­gi­schen Mög­lich­kei­ten so schnell, dass selbst libe­ral for­mu­lierte Rah­men­ge­setze schnell an Gren­zen sto­ßen (wer hätte vor drei, vier Jah­ren schon gedacht, dass Geolocation-Services auf dem Handy so in Thema wer­den würde) und ande­rer­seits ist das technologie-neutrale For­mu­lie­ren von eben auch Schat­tie­run­gen eine gar kom­plexe Auf­gabe. Wie man das einer brei­te­ren Masse trans­pa­rent machen soll, damit di eben auch die Gesetze ihres Lan­des ver­ste­hen, ist mir gar noch nicht klar.
Und trotz­dem: das Thema bleibt wei­ter sehr, sehr spannend.

Und wenn sie es ernst meinten …

March 17th, 2011

Wenn es die deut­sche Bun­des­re­gie­rung wirk­lich ernst meinte, die Atom­en­er­gie ohne Tabus zu hin­ter­fra­gen, dann stellte sie sich auch den fol­gen­den Fragen:

  • Wie soll der Müll aus den Atom­kraft­wer­ken ent­sorgt wer­den? Wie soll er an diese Lager­stelle trans­por­tiert werden?
  • Wer sorgt in wel­cher Weise für den Rück­bau der Atom­kraft­werke, nach dem sie aus­ser Betrieb gegan­gen sind? Wer ist für die Sicher­heit der Anla­gen nach dem Ende verantwortlich?

Und wenn sie den Bür­gen eine halb­wegs infor­mierte Posi­tion zutraut, dann ste­hen da in mei­nen Augen noch ein paar Fra­gen mehr auf der Tagesordnung:

  • Wie viel Nukle­ar­ma­te­rial ver­baucht ein AKW pro pro­du­zier­tem Mega­watt? Wie viel von wel­chem Mate­rial muss also für die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung ein­ge­kauft wer­den, und wo pas­siert das?
  • Warum sind die Gewinne der Atom­kon­zerne so hoch, wenn gleich­zei­tig z.B. die Ent­sor­gung des radio­ak­ti­ven Abfalls Sache der All­ge­mein­heit ist?

Ich sehe gerade sehr viel Ähn­lich­keit zwi­schen den Atomenergie-Produzenten und den Ziga­ret­ten­pro­du­zen­ten. Beim Rau­chen bewegt sich die Gesell­schaft mitt­ler­weile in die rich­tige Rich­tung. Schaf­fen wir es bei der Atom­en­er­gie auch?

Für eine neue Energiepolitik.

March 17th, 2011

Ener­gie­po­li­tik ist Geo­po­li­tik: Fast alle Ener­gie­trä­ger, die in Groß­kraft­wer­ken ein­ge­setzt wer­den, müs­sen aus dem Aus­land impor­tiert wer­den. Das heißt, dass wir die dor­ti­gen Regimes finan­zi­ell unter­stüt­zen. Gas kommt aus Russ­land, Öl kommt aus dem nahen Osten. Uran kommt aus Aus­tra­lien, Russ­land, Niger, Nami­bia, Kasachs­tan und Usbe­kis­tan. Und auch Kohle wird bald nicht mehr in Deutsch­land geför­dert (und auch jetzt nicht zu wett­be­werbs­fä­hi­gen Kos­ten). Neben der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung ist es aber auch – und das Bei­spiel Russ­land zeigt das ja jeden Win­ter aufs Neue in ein­drucks­vol­ler Weise – ein enor­mer Macht­fak­tor. Es muss im Sinne eines grö­ße­ren Ent­schei­dungs­spiel­rau­mes das Inter­esse der euro­päi­schen Union sein, dass die Ener­gie­ver­sor­gung auch in ihren Ver­brauchs­gü­tern – so diese noch erfor­der­lich sind – aut­ark von stat­ten geht. Erst dann wird es auch glaub­haft mög­lich, sich für andere poli­ti­sche Ziele wie Demo­kra­ti­sie­rung des nahen und mitt­le­ren Ostens ein­zu­set­zen: die beste­hen­den Abhän­gig­keits­struk­tu­ren fal­len weg.
Ener­gie­po­li­tik ist Umwelt­po­li­tik: die­sen Punkt muss man wohl nicht mehr näher aus­füh­ren. CO2-Ausstoß, Umwelt­ver­schmut­zung durch Abgase und Abfälle; Abwärme durch Ver­feue­rung in den Öfen der Kraft­werke. Die Mär, Atom­en­er­gie wäre sau­bere Ener­gie ist ja schon lange ent­larvt und das Abfall­pro­blem ist noch immer nicht gelöst.
Ener­gie­po­li­tik ist Wirt­schafts­po­li­tik: in wel­chem Maße Ener­gie zur Ver­fü­gung steht, wel­che Kos­ten Gross­ab­neh­mern erwach­sen, in wel­cher Weise auch Ener­gie­ge­win­nung ver­gü­tet wird: das alles sind für die Indus­trie rele­vante Ent­schei­dungs­grö­ßen. Aber auch die Frage nach For­schung und Ent­wick­lung in Ener­gie­tech­ni­ken ist wich­tig und sollte nicht aus den Augen ver­lo­ren wer­den.
Wir sehen schon heute, dass der Strom­be­darf unse­rer Gesell­schaft in nächs­ter Zeit nicht weni­ger wird. Moderne Heiz­sys­teme (wie Geo­ther­mie oder Wär­me­rück­ge­win­nung) brau­chen immer auch Strom. Die indi­vi­du­elle Mobi­li­tät geht nur in die Rich­tung weg von Ver­bren­nungs– und hin zu Elek­tro­mo­to­ren. Der gesamte All­tag wird mehr und mehr von elek­tri­schen Gerä­ten abhän­gig. Nicht zuletzt in der Medi­zin: Ein MRT-Scanner ver­braucht im Betrieb zwi­schen 40 und 100 Kilo­watt.
Die Fra­ge­stel­lun­gen sind bekannt; auch Lösungs­tech­no­lo­gien lie­gen uns in vie­len Fäl­len schon vor und müss­ten nur umge­setzt wer­den. Das Stromverteilungs-Netz inner­halb Deutsch­lands (und ver­mut­lich auch inner­halb der EU) ist an vie­len Stel­len unter­di­men­sio­niert und muss stark aus­ge­baut wer­den. Durch den Tausch vie­ler Kom­po­nen­ten von ihren aktu­ell sehr ein­fa­chen Vari­an­ten hin zu intel­li­gen­te­ren Gerä­ten ermög­licht viele neue Mög­lich­kei­ten; exem­pla­risch seien hier die Smart Meter für den Ein­satz beim End­ver­brau­cher genannt, die eine punkt­ge­naue Ver­brauchs­kon­trolle und damit neue Abrech­nungs­sys­teme ermög­li­chen. Aber auch ein­fach einen Über­blick, wie die Ver­brauchs­si­tua­tion momen­tan denn ist, um z.B. im Haus­halt auch gegen­steu­ern zu kön­nen. In der Ener­gie­ge­win­nung müs­sen rege­ne­ra­tive Ener­gie­trä­ger viel stär­ker als bis­lang aus­ge­baut wer­den.
Es ist an der Zeit, sich der gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung zu stel­len und sich nicht nur den Inter­es­sen der aktu­el­len Strom­in­dus­trie zu widmen.

Meine These zur Laufzeitverlängerung

March 16th, 2011

Ich glaube, dass in der poli­ti­schen Prag­ma­tik die Ver­län­ge­rung der Lauf­zei­ten schon eine starke Logik hat:

  1. Die Atom­en­er­gie bringt uns wirk­lich näher an die Ver­wirk­li­chung der Klimaziele.
  2. Die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung beschert der Repu­blik eini­ges an Steuermehreinnahmen
  3. Das Thema Atom­en­er­gie pola­ri­siert zwar, war aber offen­sicht­lich zwi­schen­zeit­lich Rele­vant genug, Wahl­ent­schei­dun­gen zu beeinflussen
  4. Die Nähe zwi­schen Ener­gie­wirt­schaft und Poli­tik ist ja hin­rei­chend doku­men­tiert; das hat natür­lich auch Ein­fluss auf die Entscheidungen

Man mag das sehen wie man möchte; ich glaube, dass gerade auch das Argu­ment der Steu­er­mehr­ein­nah­men gegen­über der Nicht-Verlängerung auch für eine Regie­rung, die Neu­ver­schul­dung ver­mei­den möchte, durch­aus rele­vant ist. Und bis­lang ist die Atom­en­er­gie ja wirk­lich in Deutsch­land ohne grobe tech­ni­sche Zwi­schen­fälle abge­lau­fen, oder?

re:publica Widget

February 17th, 2011

As you can see from the side­bar, I’m going to re:publica 2011. As a con­ve­ni­ence to other Word­Press blog­gers, I’ve made a small wid­get to include the re:publica Ban­ner on your blog. You can down­load it from my blog.
To install:

  1. Down­load re:publica XI Wid­get.
  2. Unzip and upload the con­t­ents to the direc­tory wp-content/plugins/ inside your Word­Press instal­la­tion. You have to upload the direc­tory ‚republica-widget‘ to the plugins direc­tory, not just the file.
  3. Log in to the Word­Press backend and activate the plugin
  4. Move the Wid­get to your side­bar in the Appearance > Wid­gets menu
  5. Select the ban­ner you want to use, and you’re all set!

Have fun and see you there!

Kaffeepadleserei.

February 9th, 2011

Aus­ge­hend von einer Twitter-Konversation, an der auch ich mich betei­ligt habe, ist bei Maxxo­lu­tion ein Blog-Artikel ent­stan­den: die Kaffee-Frage, Mei­nung erwünscht. Auch AIX­hi­bit betei­ligt sich auf deren Blog: Kaf­fee Frage. Aus­ge­gan­gen war die Dis­kus­sion ja davon, dass ich kein gros­ser Freund von Nes­presso bin; nicht zuletzt, weil das Kaf­fee­pul­ver pro Tasse in einem der ener­gie­in­ten­sivs­ten Ver­pa­ckungs­ma­te­ria­lien über­haupt gelie­fert wird – und zwar egal, ob die Home oder Professional-Serie.

Auch die Ver­pa­ckung von Pads ist ja, wenn man es genau betrach­tet, nicht so das Gelbe vom Ei, wenn es um die öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung geht: Papier­er­zeu­gung ist jetzt auch nicht gerade resour­cen­scho­nend. Das gilt für Fil­ter­pa­pier genauso wie für Schreib­pa­pier. (Warum muss das Papier für Pads eigent­lich Hoch­weiss sein? Warum tut es nicht ein Öko-Braun, das weni­ger Blei­chen bedeutet.)

Bei uns in der Firma gibt es den klas­si­schen Voll­au­to­ma­ten: Boh­nen in einem Con­tai­ner, es wird tas­sen­weise gemah­len und dann weg­ge­wor­fen. Das Pul­ver kann pro­blem­los in die braune Tonne. Man kann dann den Kun­den zwar nicht aus einer Viel­falt von unter­schied­li­chen Sor­ten wäh­len las­sen, aber genau genom­men fragt da ja auch kei­ner danach.

Tee machen wir tas­sen­weise mit Beu­teln. Und andere Getränke (wie z.B. Spru­del) gibt es bei uns aus grös­se­ren Fla­schen. Alleine schon, weil ich nicht die klei­nen Fläsch­chen trans­por­tie­ren möchte. Aber oft ist es bei unse­ren Besu­chern so, dass die ent­we­der Kaf­fee oder Was­ser trin­ken – andere Sachen sind nur sel­ten rele­vant, auch wenn wir sie anbieten.

Steve Jobs for President (or: Apple Engineering for politics)

December 29th, 2010

I admit it: I’ve star­ted rea­ding A Regu­lar Guy by Mona Sim­pson which starts out by the main cha­rac­ter deci­ding he would like to run for office. I am not enter­tai­ning any pet theo­ries on the likeliness of Steve Jobs ente­ring public poli­tics or run­ning for an office (or his par­ti­cu­lar talents making him a good choice).
How would poli­tics be re-engineered by the thought pro­cess that work on pro­ducts wit­hin Apple? What would be the things, the objec­tives the very, very per­fec­tio­nist mind of Steve Jobs would focus on? What could a radi­cal mind like his actually accomplish?

Wow. Just wow.

August 27th, 2010

Hard to believe they actually do this!

Apple Tablet and convergence

November 20th, 2009

I’ve writ­ten some of my thoughts on the Apple Tablet before, and my hopes that it will not be using the iPhone soft­ware dis­tri­bu­tion model.

But there is ano­ther aspect about the tablet I am going to be very curious about; I think it might be the cen­tral ele­ment to a Apple home media stra­tegy. With the Air­Port Express being able to stream music and Apple TV recei­ving media for the telly, I think the tablet would make a natu­ral con­trol­ler for a seam­less media expe­ri­ence. Get some­thing you see on the tablet onto the TV? Use Apple TV. Want to hear some­thing over the ste­reo? Stream it onto Air­Port express.

I still own (but hardly ever use) a cd3o, because I believe that is a natu­ral way to have your audio. I’ve been reluc­tant to get an Air­Port express, but inte­gra­tion with the tablet? That might be mighty interesting.

Let’s see what happens.

FDA on Twitter

September 8th, 2009

Via @timoreilly on Twit­ter:  The FDA ope­ra­tes a Twit­ter feed on Recalls: @FDARecalls. Very cool stuff; is there anything com­pa­ra­ble around in Ger­many or Europe?

Idea for VoIP service

September 1st, 2009

Some­thing that I would like to see offe­red by any ser­vice — ide­ally Skype, but maybe Gizmo will pick it up — is to have the option of having mul­ti­ple dial-in num­bers: One per coun­try.  This would allow me to be avail­able to my fri­ends and family in other pla­ces at local rates for them, all at the com­fort of their phone.

There’s actually no lon­ger any rea­son for having just one phone num­ber ring a phone.

Some thoughts on Apple’s answer to the FCC

August 26th, 2009

Rea­ding Apple’s public ans­wer to the FCC’s ques­ti­ons, I can­not but notice a few very spe­ci­fi­cally worded parts of the ans­wer that I’d like to highlight.

The App Store pro­vi­des a fric­tion­less dis­tri­bu­tion net­work that levels the play­ing field for indi­vi­dual and large deve­l­o­pers of mobile app­li­ca­ti­ons. We pro­vide every deve­l­oper with the same soft­ware that we use to create our own iPhone app­li­ca­ti­ons. The App Store offers an inno­va­tive busi­ness model that allows deve­l­o­pers to set their own price and keep more (far more in most cases) of the reve­nue than tra­di­tio­nal busi­ness models. In little more than a year, we have rai­sed the bar for con­su­mers’ rich mobile expe­ri­ence beyond what we or anyone else ever ima­gi­ned in both scale and qua­lity. Apple’s inno­va­tion has also fos­te­red com­pe­ti­tion as other com­pa­nies (e.g., Nokia, Micro­soft, RIM, Palm and Ver­i­zon) seek to deve­lop their own mobile plat­forms and launch their own app­li­ca­tion stores.

(Empha­sis mine.) It may be that Apple pro­vi­des us with the soft­ware they use them­sel­ves, but not with the APIs. In fact, quite a few inte­res­ting bits of the iPhone are not avail­able to the iPhone deve­l­oper who deci­des to pur­sue the Apple-authorized way only. Reports of things not being avail­able are online aple­nty, but let’s just men­tion tasks or app­li­ca­ti­ons run­ning in the back­ground, modi­fy­ing the camera dia­log or being able to add func­tio­na­lity to the set­tings dia­logs used by Apple’s Set­tings app that deve­l­o­pers are expec­ted to hook into.

Apple works with net­work pro­vi­ders around the world so that iPhone users have access to a cel­lu­lar net­work. In the United Sta­tes, we struck a ground­brea­king deal with AT&T in 2006 that gives Apple the free­dom to decide which soft­ware to make avail­able for the iPhone. This was an indus­try first.

Yes, indeed. This was an indus­try first — that this free­dom lie at the dis­cre­tion of Apple, and not just be a tran­sac­tion solely bet­ween the user of the device and the soft­ware deve­l­o­pers.  If a soft­ware com­pany deci­ded to deve­lop for, say, the Palm Treo, they could just do that and offer their soft­ware for users of that platt­form.  If a com­pany deci­ded that deve­lo­ping for Sym­bian was some­thing they’d like to do, they could just do that.  Same for Black­berry and Win­dows Mobile.

Don’t get me wrong: I do under­stand that this is a double-edged sword.  No other platt­form has made it so easy for users to get soft­ware onto their devices; I do believe that the App Store is one of the cor­ners­to­nes of making deve­lop­ment for mobile plat­forms a via­ble busi­ness model.  That’s one rea­son why the short­co­m­ings of the App Store pro­cess are so irri­ta­ting — because things could be even more fun for deve­l­o­pers, now that the idea of deve­lo­ping for the iPhone full­time isn’t so far-fetched anymore.

And I’m not even men­tio­ning that as a cust­o­mer of T-Mobile and as a ger­man iPhone deve­l­oper, I’m not sure why I even should care about the con­tract Apple has with AT&T. But this is not part of an inves­ti­ga­tion of the FCC.

Con­trary to publis­hed reports, Apple has not rejec­ted the Google Voice app­li­ca­tion, and con­ti­nues to study it. The app­li­ca­tion has not been appro­ved because, as sub­mit­ted for review, it appears to alter the iPhone’s dis­tinc­tive user expe­ri­ence by repla­c­ing the iPhone’s core mobile tele­phone func­tio­na­lity and Apple user inter­face with its own user inter­face for tele­phone calls, text mes­sa­ging and voice­mail. Apple spent a lot of time and effort deve­lo­ping this dis­tinct and inno­va­tive way to seam­lessly deli­ver core func­tio­na­lity of the iPhone. For example, on an iPhone, the “Phone” icon that is always shown at the bot­tom of the Home Screen laun­ches Apple’s mobile tele­phone app­li­ca­tion, pro­vi­ding access to Favo­ri­tes, Recents, Con­ta­cts, a Key­pad, and Visual Voice­mail. The Google Voice app­li­ca­tion repla­ces Apple’s Visual Voice­mail by rou­ting calls through a sepa­rate Google Voice tele­phone num­ber that stores any voice­mail, preven­ting voice­mail from being stored on the iPhone, i.e., dis­ab­ling Apple’s Visual Voice­mail. Simi­larly, SMS text mes­sa­ges are mana­ged through the Google hub — repla­c­ing the iPhone’s text mes­sa­ging fea­ture. In addi­tion, the iPhone user’s ent­ire Con­ta­cts data­base is trans­fer­red to Google’s ser­vers, and we have yet to obtain any assuran­ces from Google that this data will only be used in appro­priate ways. These fac­tors pre­sent several new issues and ques­ti­ons to us that we are still pon­de­ring at this time.

(Empha­sis again mine.) Well, I find that hard to believe.  From my under­stan­ding of the tech­no­lo­gies invol­ved, there is no way that Google Voice could be repla­c­ing any func­tio­na­lity on the iPhone.  They may be offe­ring an app­li­ca­tion that offers simi­lar or equal func­tio­na­lity — but it’s hardly a novel idea that com­pa­nies would come in and offer soft­ware that does the same thing as an alre­ady exis­ting piece of code, only poten­ti­ally bet­ter — or rather, more in line with what the users expec­ta­ti­ons and needs are. If that’s what the users want, Apple would be well-advised to lis­ten.  And if the users find the expe­ri­ence too con­fu­sing for their own good or plainly do not like the app­li­ca­tion, no inte­rest in it will hap­pen any­way.  I think that’s what’s cal­led a mar­ket economy.

But it brings us around to the point from above: Even though the tools Apple offers are the same they use, there’s a strong dis­tinc­tion of what the inde­pen­dent deve­l­oper is allo­wed (or able) to do, and what they them­sel­ves do.  There is, for instance, no way of ans­we­ring a phone call pro­gra­ma­ti­cally on the iPhone, and I’ve got at least two ideas for app­li­ca­ti­ons that would be doing that.  Or fil­ter out types of SMS that get rou­ted to an app­li­ca­tion, which would then act on them.  Heck: I’d just like to be able to get an app­li­ca­tion to be star­ted at a spe­ci­fic time of day, reliably.

The fol­lo­wing app­li­ca­ti­ons also fall into this category.

Name: GVDia­ler / GVDia­ler Lite
Deve­l­oper: Mobi­le­Max
info@​mobile-​mx.​com
Name: Voice­Cen­tral
Deve­l­oper: River­turn, Inc.
4819 Emperor Blvd., Suite 400
Dur­ham, NC 27703
Name: GV Mobile / GV Mobile Free
Deve­l­oper: Sean Kovacs
sean@​seankovacs.​com
We are con­ti­nuing to study the Google Voice app­li­ca­tion and its poten­tial impact on the iPhone user expe­ri­ence. Google is of course free to pro­vide Google Voice on the iPhone as a web app­li­ca­tion through Apple’s Safari brow­ser, just as they do for desk­top PCs, or to pro­vide its “Google-branded” user expe­ri­ence on other pho­nes, inclu­ding Android-based pho­nes, and let con­su­mers make their choices.

I’m taking one app out of that list: GV Mobile.  It’s deve­l­oper, Sean Kovacs reports dif­fer­ently. It also has not rejec­ted GV Mobile; it had appro­ved it and sud­denly pul­led it from the App Store, with some warning in advance to the deve­l­oper. This, to me, is not „con­ti­nuing to study it.“  Of course, it’s also not rejec­ting it — because it had been approved.

Apple does not know if there is a VoIP ele­ment in the way the Google Voice app­li­ca­tion rou­tes calls and mes­sa­ges, and whe­ther VoIP tech­no­logy is used over the 3G net­work by the app­li­ca­tion. Apple has appro­ved nume­rous stan­dard VoIP app­li­ca­ti­ons (such as Skype, Nim­buzz and iCall) for use over WiFi, but not over AT&T’s 3G network.

I’m not sure what to even make of this para­graph.  Are they try­ing to tell us they do not know how Google Voice works? Or that their exami­na­tion of the app has not even reached a state where they would be likely to … try out how it works? From my under­stan­ding of what I read online, it should not be hard to figure out that the app does not use VoIP over 3G — and there’s always the pos­si­bi­lity of actually asking the deve­l­o­pers how their app func­tions. But this para­graph alone does not instill trust into the appro­val pro­cess with me.

But let’s see what comes of all this.  Maybe Apple will improve the qua­lity of the review pro­cess, as they say they’re plan­ning to.

epaper and touch?

August 26th, 2009

Would the epa­per dis­plays the modern ebook rea­ders use, com­bi­ned with a touch inter­face work as a gra­phics tablet that shows your sketches?