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	<title>From the desk of &#187; Politics</title>
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		<title>Politicians, This Is Your Wakeup Call.</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 20:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Politiker, spätestens durch die Affäre rund um das Vorgehen von News of the World muss es Euch doch offensichtlich geworden sein, dass der bisherige Umgang mit den Medien zu einem Risiko werden kann. Mit dem von der Politik gesuchten Nahverhältnis zur Presse ergeben sich zweierlei unterschiedliche Abhängigkeiten: Einerseits von Journalisten; also jenen Menschen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Politiker, </p>
<p>spätestens durch die Affäre rund um das Vorgehen von News of the World muss es Euch doch offensichtlich geworden sein, dass der bisherige Umgang mit den Medien zu einem Risiko werden kann. Mit dem von der Politik gesuchten Nahverhältnis zur Presse ergeben sich zweierlei unterschiedliche Abhängigkeiten: Einerseits von Journalisten; also jenen Menschen, die tatsächlich berichten und deren Aufgabe es ist, die Empfänger der Nachricht auch tatsächlich zu erreichen. Andererseits ergibt sich aber – und das wird gerade in England mehr als nur offensichtlich – eine Abhängigkeit zu Verlegern, die in ihrer Natur anders ist; offensichtlich gelten da noch mal andere Spielregeln. Natürlich ist mir schon klar, dass die Machenschaften der News Corp noch mal eine andere Dimension haben als das, was hierzulande so passiert. Das aber die Verleger hier auch Macht nutzen und auf die Politik einwirken, kann niemand bestreiten: Ausgestaltung Rundfunk-Staatsvertrag (Stichwort Presseähnliche Angebote), „Tagesschau-App“, Leistungsschutzrecht … Alleine in den letzten 24 Monaten gibt es viele Beispiele, wo die Zeitungsverlage nicht über das, was man gemeinhin als marktwirtschaftliches Verhalten versteht, ihr Unternehmensziel zu erreichen und zu sichern suchen.<br />
Es gibt aber einen Ausweg: Politiker können in meinen Augen bald gut ohne Verlage existieren. Und was kann helfen? Das Internet! Keine Zeitung hat mehr Leser als Menschen online sind: sowohl im Grossen (Bund und Länder) als auch im Kleinen (Kommunale Ebene). Das Medium hat also eine Reichweite, die durchaus interessant ist. Nun kann man sagen, nur dass so viele Menschen im Internet sind, heisst ja noch lange nicht, dass sie auch lesen, was man als Politiker so im Internet zu sagen hat. Das stimmt natürlich, aber das gilt auch für die Zeitung: Bloss, dass ein Mensch eine Zeitung kauft oder im Abo hat, heisst noch lange nicht, dass er jene Artikel liest, mit denen der spezielle Politiker jemanden erreichen möchte. Wenn der Politiker sich aber medienkonform verhält, seine Nachricht inhaltlich interessant und attraktiv gestaltet ist, dann besteht im heutigen Internet eine deutlich grössere Chance darauf, dass andere Menschen seine Nachricht weiterverbreiten – über soziale Netze wie Facebook, Twitter, Google+ oder was gerade aktuell ist. Der Sender hat zwar nicht mehr die Kontrolle über die Verbreitung, er hat aber eine grössere Kontrolle über die Botschaft: Er muss sich nicht eines Mittlers – eben der Journalisten – bedienen.<br />
Der grössere Schritt im medienkonformen Verhalten ist aber der viel schwierige und im Prinzip auch grundsätzlichere: das Netz nicht als Medium zu verstehen, mittels dessen man seine Nachrichten verbreitet, sondern als ein Medium des Dialogs. Nicht nur zu schreiben, sondern auch zu lesen: den Menschen zuzuhören und sie – zum Teil auch in kleinen Runden oder gar virtuellen Einzelgesprächen – zu überzeugen.<br />
Nun mag man einwerfen, dass man eine Abhängigkeit (die von den Journalisten) gegen eine neue (die von sozialen Netzwerken) austauscht. Diverse Berater meinen, dass man unbedingt auf einem spezifischen System sein muss, um zu kommunizieren. Wenn man seine Strategie auf nur ein Produkt (Twitter, Facebook, Xing, MySpace) ausrichtet, dann ja: dann macht man sich davon abhängig. Wenn man aber diese spezifischen Kanäle als nur die jeweils aktuellen Systeme begreift, die aber innerhalb weniger Monate sehr deutlich an Relevanz verlieren können, weil ein neues System neue, schöne Dinge mit sich bringt, dann relativiert sich diese Sichtweise schon. Und wenn man dann mehrere Kanäle gleichzeitig besetzt, gibt es keine einzelne Abhängigkeit mehr. Und nicht zuletzt ist es im Internet ein einfaches, auch selbst zum Anbieter zu werden: Blog-Software ist so einfach geworden, dass man mit nur wenigen Klicks das technische System selbst bereitstellen kann, um im Internet zu publizieren. Aber das ist erst der Startpunkt für das neue Abenteuer. Mit dem Zentrum der eigenen Internet-Aktivitäten begibt man sich also in keine Abhängigkeit – was man auf seiner Website, auf seinem Blog tut und lässt, liegt vor allem in der eigenen Hand.<br />
Ich glaube, die Verleger beginnen zu verstehen, dass sich die Welt in diese Richtung ändert. Mit deshalb ja ihre Versuche, ihre Relevanz auch in die Online-Welt zu übertragen: Und sei es, in dem die Relevanz anderer Anbieter per Gericht oder eingeschränkt wird. Nun ist es an der Zeit, dass die Politik auch zu verstehen beginnt. Denn der Tag wird kommen, an dem man sich endlich von den Rupert Murdochs dieser Welt emanzipieren kann. </p>
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		<title>Vroniplag vs Chatzimarkakis</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 22:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit Tagen läßt mich die Fernsehdiskussion bei Anne Will, an der Anke Domscheit-Berg und Georgios Chatzimarkakis teilgenommen haben, nicht los. Insbesondere der Schlagabtoausch, als es um die Anonymität der Vroniplag-Teilnehmer ging, die dem FDP-Mandatar offensichtlich so sehr ein Dorn im Auge ist. Ich vermute – und wahrscheinlich ist das Frau Domscheit-Berg auch sehr wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit Tagen läßt mich die Fernsehdiskussion bei Anne Will, an der Anke Domscheit-Berg und Georgios Chatzimarkakis teilgenommen haben, nicht los. Insbesondere der Schlagabtoausch, als es um die Anonymität der Vroniplag-Teilnehmer ging, die dem FDP-Mandatar offensichtlich so sehr ein Dorn im Auge ist. </p>
<p>Ich vermute – und wahrscheinlich ist das Frau Domscheit-Berg auch sehr wohl klar – dass wir hier genau den Kern des Missverständnisses zwischen den aktuellen politischen Mandataren und den im Netz sozialisierten. Und auch die Journalisten hatten an diesem Punkt augenscheinlich noch nicht verstanden, warum die Identität der einzelnen Rechercheure irrelevant ist – so, wie letztlich für den Linux-Kernel oder ein beliebiges anderes offenes und klar abgegrenztes Online-Projekt auch irrelevant ist, welche konkreten Personen sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt daran beteiligen. Denn: es geht dabei nicht darum, eine subjektive Meinung zu verkünden oder mit seinem Namen für gewisse Aussagen einzustehen, wie es das Selbstverständnis des kommentierenden Journalismus ist. Und letztlich: bei dpa-Meldungen interessiert auch der konkrete Verfasser ähnlich stark, wie es für Parlamentsprotokolle relevant ist, welcher Stenotypist gerade Dienst hatte. Wenn also Spreng sagt, dass Journalisten davon Leben, mit ihrem Namen für etwas einzustehen, befleissigt er sich auch eines eingeschränkten Blickes auf die eigene Zunft. Von Volontären und Praktikanten, die z.B. Achivrecherchen durchzuführen haben und dafür nicht namentlich genannt werden, jetzt ganz geschwiegen. Es geht in diesen konkreten Fällen darum, eine klar umrissene, vollständig nachvollziehbare und in gewissem Sinne fast mechanische Arbeitsleistung zu erbringen. Bei der Plagiatsrecherche kann man, sicher überzeichnend, schon fast von einer intellektuellen Fliessbandarbeit sprechen. Selbst wenn man um die konkreten handelnden Personen wüsste, so änderte dies nichts an der Bewertung der gemeinsam erbrachten Arbeitsleistung. </p>
<p>Diese Kultur der „Schwarm-Intelligenz“, die das Netz als eigenständige, neue Form der Arbeitsorganisation einbringt, ist möglicherweise in den Köpfen der Politiker noch nicht angekommen. Diese Organisation steht auch dem politischen Betrieb insofern diametral entgegen, als gerade dort ja eine Personalisierung und Zuspitzung nur auf einzelne, identifizierbare Menschen raumgreifend ist. Die Antwort aus dem Netz – die Kollaborations-Wikis, die Lulcaz und anonymous, aber auch die S21-Protestbewegung – ist eben der möglicherweise aus diesem Betrieb schwer zu begreifende Gegentrend.  </p>
<p>Wir werden vermutlich noch einige Zeit brauchen, bis das Wissen um lose, themenspezifische Zusammenarbeit im Netz in den Köpfen der Politiker angekommen ist. Selbst in der entsprechenden Enquette-Kommission, wo die Politik ja mit solchen Ansätzen konfrontiert wurde und eigentlich auch relativ gefahrlos hätte experimentieren können, wurden diese Ansätze zunächst abgeblockt. </p>
<p>Übrigens entbehrt es nicht einer dunklen Ironie, dass gerade ein Autor, in dessen Dissertation diverse Plagiate nachgewiesen sind, von den Rechercheuren eine namentliche Kennzeichnung ihrer Arbeitsleistung einzufordern versucht, oder?</p>
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		<title>European Software</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 22:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Reading that the German Foreign Ministry is about to change their computing desktops back from a GNU/Linux-based system to Microsoft Windows and their Office offerings, a thing that has been on my mind for a while comes back again. I think it would be very worthwhile to start an initiative to foster european software; I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reading that the German Foreign Ministry is about to change their computing desktops back from a GNU/Linux-based system to Microsoft Windows and their Office offerings, a thing that has been on my mind for a while comes back again.<br />
I think it would be very worthwhile to start an initiative to foster european software; I think that wherever software produced in europe is available, it should be favored over other products. There are european operating system vendors – especially in the GNU/Linux arena. Why are they not getting the money, but rather the big vendor from Redmont?<br />
There also is the point that I think particularly for sensitive information, an operating system where the code can be audited and traced is a good idea. I am not sure that you should be trusting the operations of a highly sensitive network to a company that is not all transparent about it motives, or its potential connections to the intelligence community in its home country.<br />
I think that strategic investments would also do wonders to stimulate activity in the software market. Working towards the goal of eroding Microsoft’s dominance would be a good thing in my book. Considering that there have been many pushes towards fostering something like a european (or german, or british or …) Silicon Valley, this could just be the way to get the european software industry to focus on providing competitive offerings for basic functionality like office and desktop operating systems.</p>
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		<title>Stanford Podcast</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2006 11:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter http://itunes.stanford.edu/rss/ stellt die Stanford University nun eine Reihe von Podcasts zur Verfügung. Definitiv leckeres iPod-Futter für unterwegs! [tags]podcasts, stanford, online, listening[/tags]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://itunes.stanford.edu/rss/">http://itunes.stanford.edu/rss/</a> stellt die Stanford University nun eine Reihe von Podcasts zur Verfügung. Definitiv leckeres iPod-Futter für unterwegs!</p>
<p>[tags]podcasts, stanford, online, listening[/tags]</p>
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		<title>Stoiber’sches Missverständnis</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2005 23:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher noch nicht die Zeit gefunden, den kleinen Seitenhieb zu bloggen: Stoiber hat, in einer der zahlreichen Begründungen, warum er nicht in die Bundesregierung geht, gemeint, dass er die Interessen der CSU besser in München als in der Bundesregierung vertreten kann. Ich erwarte von einem Minister, dass er die Interessen des Landes vertrtitt, und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher noch nicht die Zeit gefunden, den kleinen Seitenhieb zu bloggen:</p>
<p>Stoiber hat, in einer der zahlreichen Begründungen, warum er nicht in die Bundesregierung geht, gemeint, dass er die Interessen der CSU besser in München als in der Bundesregierung vertreten kann.  Ich erwarte von einem Minister, dass er die Interessen <i>des Landes</i> vertrtitt, und nicht vornehmlich die seiner Partei.  Wenn er in die Regierung geht, um das zu tun, hat er dort nichts verloren. </p>
<p>Dass er jetzt zugegeben hat, nicht Müntefehring sei ausschlaggebend gewesen, sondern sein Verhältnis zu Frau Merkel, ist übrigens wieder einer dieser Faktoren der Unglaubwürdigkeit: Wenn es jetzt Merkel ist, und nicht Münte, warum hat er letzteres zuerst behauptet, und damit gelogen?</p>
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		<title>Jobgipfel Aluminium</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2005 12:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut, ein nur mehr geschäftsführender Kanzler muss wahrscheinlich kleinere Brötchen backen, aber bitte: Wegen 800 Arbeitsplätzen intervenieren jetzt schon drei Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler beim norwegischen Mutterhaus der Aluminiumöfen? Es ist ja schon bitter, dass man diesmal nicht die bösen amerikanischen Hedge-Fonds verantwortlich machen kann, sondern ein europäisches Unternehmen hinter den Entlassungen steht (und das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ein nur mehr geschäftsführender Kanzler muss wahrscheinlich kleinere Brötchen backen, aber bitte: Wegen 800 Arbeitsplätzen intervenieren jetzt schon drei Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler beim norwegischen Mutterhaus der Aluminiumöfen? Es ist ja schon bitter, dass man diesmal nicht die bösen amerikanischen Hedge-Fonds verantwortlich machen kann, sondern ein europäisches Unternehmen hinter den Entlassungen steht (und das, wo sie doch hier sogar schwarze Zahlen schreiben!). </p>
<p>Nicht falsch verstehen: Natürlich ist es für die nun bald Arbeitslosen und deren Familien kein einfaches Schicksal, insbesondere da ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten am Arbeitsmarkt wohl auch nicht mehr so schnell gefragt sein werden. Aber, wenn man sich der Statistiken über die Arbeitsplatzvernichtung erinnert, die im Wahlkampf so gerne als Argument verwendet wurden, dann sind doch diese 800 Arbeitsplätze jetzt nicht gerade eine Größenordnung, die so ungewöhnlich ist.  Und das noch in einer Industrie, deren Umweltbilanz nicht so richtig gut ausfällt; der man also durchaus kritisch gegenüber stehen kann.</p>
<p>Aber  … drei Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler?  Und das ganze dann auch noch in den Nachrichten?</p>
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		<title>Personalisierung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2005 18:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum genau Frau Nahles? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag ja zu ihr stehen, wie man möchte, aber warum genau ist jetzt Frau Nahles an allem schuld?</p>
<p>Sie hat kandidiert, gut.  Das hat sie offensichtlich auch vorher klargemacht; immerhin gab es eine Diskussion, welche Aufgaben ein Generalsekretär haben soll. Aber es haben sie eine gar nicht unerhebliche Anzahl von Präsidiumsmitgliedern gewählt, und das wird wohl kein Versehen gewesen sein.  Und Franz Müntefehring hat weder seine Absichten zu dieser Wahl kundgetan; noch war es in meinen Augen klar, dass er diesen Schritt tun muss. Er hätte genauso sagen können, dass er den Willen des Präsidiums so akzeptiert, es für ihn zwar keine leichte Aufgabe sein wird, aber er sich der Herausforderung stellt.</p>
<p>Aber die Schuld trifft nur die eine, Frau Nahles?  </p>
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		<title>Politikverdrossenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2005 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja auf eine gewisse Art sehr spannend zu verfolgen, in welcher Weise sich die beiden Volksparteien sich gerade ins Knie schießen. Ich glaube aber, dass neben dem lustigen Theater das wir hier sehen und den politischen Herausforderungen, die darin liegen, das ganze auch zur Politikverdrossenheit beiträgt, und dadurch sehe ich es als nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja auf eine gewisse Art sehr spannend zu verfolgen, in welcher Weise sich die beiden Volksparteien sich gerade ins Knie schießen.</p>
<p>Ich glaube aber, dass neben dem lustigen Theater das wir hier sehen und den politischen Herausforderungen, die darin liegen, das ganze auch zur Politikverdrossenheit beiträgt, und dadurch sehe ich es als nicht unproblematisch.  Es besteht ein ziemlicher Unterschied zwischen dem Auftreten speziell im Wahlkampf, der Entschlossenheit und der dargestellten Klarheit in den Strategien, die bestehenden Probleme zu lösen.  Und nun wird gezetert und geziehen als hätten viele der Beteiligten in ihrem Leben noch nie eine komplexere, vielschichtige Entscheidung getroffen.  Außerdem geht es nun wieder rein und ausschließlich um Personen und nicht um Inhalte oder politische Programme. Wie die Koalition gedenkt, die Arbeitslosigkeit zu senken, was genau zum sozialen Ausgleich getan werden soll, wie sich Deutschland weiter in der europäischen Integration zurechtfindet … alles egal. Ob Stoiber in München oder Berlin bleibt, und wer SPD-Generalsekretär ist, das sind offensichtlich die drängenden Fragen dieser Nation. Meine Befürchtung ist, dass man diese Fragen nicht wirklich vermitteln kann.  Dass den Menschen der Unterschied auffällt und der Wahlkampf damit nachträglich doch wieder unehrlich wird. Und eben auch das Gezerre die Vorurteile alle bestätigt. </p>
<p>Auch das ist Deutschland.</p>
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		<title>Gut so!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2005 07:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Politiker gewinnen etwas mehr Souveränität]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellen politischen Entwicklungen sind sehr spannend zu beobachten.  Was ich persönlich sehr spannend finde ist, dass die Politik momentan nicht mehr jeden Schritt der Verhandlungen direkt über alle Medien verbreitet, sondern die Journalisten auch schon mal ein paar Tage warten müssen, bis sie irgendwelche Informationen bekommen.  So sehr ich selbst ein Informationsjunkie bin und auch Nachrichten auch einen erheblichen Teil meines Tagesablaufs ausmachen – dass hier der Druck, alles und jedes sofort als Nachricht präsentieren zu können von den Politikern abprallt, gefällt mir gut.  Ich halte das für eine Entwicklung, die durchaus positiv zu bewerten ist. </p>
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		<title>Globalization</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2005 14:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[starting to think about global trends]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow. Has it really been that long since I last was active here?  Sheesh!</p>
<p>During the long weekend that I’m currently enjoying, Globalization seems to be a fairly prominent topic.  I’ve seen two documentaries on TV about two seperate aspects of it that got me thinking hard and deep on clutural elitism and eurocentric views, as well as trends Europe might certainly miss if it doesn’t stop looking at it’s own agendas so much.  And now, going through my feed reader again, I see that one post on Joi Ito’s blog stand out to me, reminding me of my own experiences with American Express. </p>
<p>When I moved from Austria to Germany, I wanted to take my AmEx card with me.  Alas, it was a Gold card and not the normal AmEx, so I wanted that in Germany as well. I talked to two different customer representatives on the phone, but both said that they couldn’t issue me the card I wanted.  The credit history of me in Germany was not good enough for me to get the Gold card. („Schufa-Auskunft“)  I was willing to give them the card number of my Austrian card, but they said that they couldn’t access that data, so it wouldn’t be of any help. To make the long story short (and I do admit that I was fairly angry about it at that time), I signed up for a gold Visa card, got that within days and I’ve been happy with that ever since. </p>
<p>Maybe I might take an interest in AmEx again if they offer me a <a href="http://www10.americanexpress.com/sif/cda/page/0,1641,10732,00.asp?">Centurion card</a> without the yearly membership fee. </p>
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		</item>
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		<title>Merkel und der Terror …</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2005/07/merkel-und-der-terror/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 19:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank eines Hinweises bei Frau Zucker las ich gerade, dass Angela Merkel plant, keine Soldaten in den Irak zu entsenden, und dass die Wähler darauf auch nach der Wahl verlassen könnten. Abgesehen davon, dass es mich sehr skeptisch stimmt, dass das extra betont wird – für die Irrtümer ist ja der potenzielle kleine Koalitionspartner zuständig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank eines Hinweises bei Frau <a href="http://www.zugga.de/blog/index.php/2005/07/15/unter_ferner_liefen">Zucker</a> las ich gerade, dass Angela Merkel plant, <a href="http://www.n-tv.de/556203.html">keine Soldaten in den Irak</a> zu entsenden, und dass die Wähler darauf auch nach der Wahl verlassen könnten.  Abgesehen davon, dass es mich sehr skeptisch stimmt, dass das extra betont wird – für die Irrtümer ist ja der potenzielle kleine Koalitionspartner zuständig – und das doch gerade dazu einlädt zu fragen, auf welche Dinge der Wähler sich nicht verlassen kann, ist es doch interessant zu sehen, dass nach dem lauten Gezeter die Kanzlerposition ja doch nicht vollständig falsch sein kann.  Man sollte aber vermutlich darauf hinweisen, dass man mit genau dieser Position nicht noch mal eine Wahl wird gewinnen können. </p>
<p>Was mich aber im Zusammenhang mit der Bundeswehr und dem Terror auch noch befremdet ist, dass Frau Merkel immer noch so vehement für den Einsatz im Inland eintritt, auch wenn genug kompetente Menschen dagegen argumentieren.  Vor allem auch die Begründung, dass die Bundeswehr im Ausland ja schon den Kampf gegen den Terror (eigentlich: gegen das Hinterland der Terroristen) unterstützt, da müsse sie das ja auch im Inland tun können. </p>
<p>Ich finde, dieser Frage sollte man sich erst stellen, wenn dann in Deutschland auch die Zustände wie in Afghanistan oder im Irak herrschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rechtschreibreform</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2005/07/rechtschreibreform/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 17:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschsprachige Blog-Welt kommentiert es ja schon kräftig und auch ich verkneife mir meinen Kommentar nicht: Ich finde die Entscheidung der bayrischen und nordrhein-westfälischen Landesregierung, an der Rechtschreibreform nicht teilzunehmen, aberwitzig dumm. Nicht nur, weil alle Diskurse rund um diese Reform sehr gerne auch für populistische Kunstgriffe genutzt werden, sondern auch aus anderen Gründen: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschsprachige Blog-Welt <a href="http://blogg.de/search.php?search=rechtschreibreform" title="Such bei blogg.de!">kommentiert es ja schon kräftig</a> und auch ich verkneife mir meinen Kommentar nicht: Ich finde die Entscheidung der bayrischen und nordrhein-westfälischen Landesregierung, an der Rechtschreibreform nicht teilzunehmen, aberwitzig dumm.  Nicht nur, weil alle Diskurse rund um diese Reform sehr gerne auch für populistische Kunstgriffe genutzt werden, sondern auch aus anderen Gründen: </p>
<ul>
<li>Es geziemt sich nicht, bereits getroffene und gemeinschaftlich verabschiedete Entscheidungen derart offen zu torpedieren. Eine gewisse Kontinuität der Regierungen ist schon sinnvoll.  Die CDU hätte es sich wirklich verkneifen können, da jetzt auszuscheren</li>
<li>Auch wenn man inhaltlich mit manchen Detailentscheidungen nicht einverstanden ist, halte ich es trotzdem für die dümmere Entscheidung, die Gemeinsamkeit der Rechtschreibung innerhalb eines Staates aufzugeben.  Wenn ich das richtig verstehe, bekommen Kinder in Bielefeld jetzt Worte als Fehler angestrichen, die in Hannover als richtig gesehen werden – da verschlägt es einem doch wirklich die Sprache.</li>
</ul>
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		<title>Heuschrecken!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2005 08:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit gestern verstehe ich, was Franz Müntefering mit Heuschrecken in der Kapitalismuskritik meinte. Wir haben gestern aus dem alten Büro einen kleinen Haufen Sachen auf die Straße gestellt, weil wir für nächsten Morgen einen Sperrmülltermin hatten. Innerhalb weniger Minuten (fünf? zehn?) standen Menschen um die Sachen, begannen sie zu zerlegen, zu bewerten und in herbeigeschaffte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern verstehe ich, was Franz Müntefering mit <a href="http://www.technorati.com/search/spd%20heuschrecken" title="Heuschrecken">Heuschrecken</a> in der Kapitalismuskritik meinte. </p>
<p>Wir haben gestern aus dem alten Büro einen kleinen Haufen Sachen auf die Straße gestellt, weil wir für nächsten Morgen einen Sperrmülltermin hatten.  Innerhalb weniger Minuten (fünf?  zehn?) standen Menschen um die Sachen, begannen sie zu zerlegen, zu bewerten und in herbeigeschaffte Autos zu packen.  Das Stichwort „ebay“ fiel mehrfach, auch im Zusammenhang von „Auf ebay findest Du auf jeden Fall einen Dummen, der das kauft.“  Nach zwanzig Minuten waren sicher zehn, fünfzehn Leute zusammengekommen – wir hatten es zum Teil schwer, aus der Tür zu kommen, weil so viele Menschen rumstanden. </p>
<p>Jetzt macht das Bild der einfallenden Schwärme auch für mich Sinn.</p>
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		<title>Werteverfall</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2005 13:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern, auf wdr gings in Hart aber Fair um den Neuanfang in NRW und um die Kopfnoten wie „Verhalten“ und „Fleiß“, die jetzt in den Schulen wieder eingeführt werden sollen. In der Diskussion wurde von CDU und FDP mehrfach darauf verwiesen, dass die Gesellschaft wieder mehr Wert auf diese Sekundärtugenden legt und legen sollte. Darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, auf <a href="http://www.wdr.de/">wdr</a> gings in Hart aber Fair um den Neuanfang in NRW und um die Kopfnoten wie „Verhalten“ und „Fleiß“, die jetzt in den Schulen wieder eingeführt werden sollen.  In der Diskussion wurde von CDU und FDP mehrfach darauf verwiesen, dass die Gesellschaft wieder mehr Wert auf diese Sekundärtugenden legt und legen sollte.  Darum auch diese Noten. </p>
<p>Wenn es nun wirklich so wichtig ist, sich auch um solche Themen einen Kopf zu machen, sollte man dann nicht in einer Fernsehdiskussion, als gutes Vorbild, sein Gegenüber aussprechen lassen, nicht billige rhetorische Tricks unterlassen und einfach generell auch mit dem politischen Gegener einen anderen Umgang pflegen?  Solange es nur um Noten geht, aber Politiker lügen, Wahrheiten verzerren, dem Gegenüber das Wort abschneiden und generell meinen, das Thema „Kinderstube“ habe mit ihnen nichts zu tun, finde ich die Diskussion mehr als nur scheinheilig. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trauer in Dresden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2005 21:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich ist es sehr bitter, dass die Rechten derzeit die vielen Toten in Dresden zu instrumentalisieren suchen, um sich auch in gutem Licht darzustellen. Offensichtlich schaffen sie es aber, ein Thema zu besetzen, dass in der geschichtlichen Aufarbeitung bisher nur lokale Bedeutung hatte. So bitter das demokratiepolitisch ist, zeigt es aber auch, dass es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist es sehr bitter, dass die Rechten derzeit die vielen Toten in Dresden zu instrumentalisieren suchen, um sich auch in gutem Licht darzustellen. Offensichtlich schaffen sie es aber, ein Thema zu besetzen, dass in der geschichtlichen Aufarbeitung bisher nur lokale Bedeutung hatte. So bitter das demokratiepolitisch ist, zeigt es aber auch, dass es ein Feld ist, dass eben noch gut zu besetzen ist. Gäbe es etwas mehr Selbstverständlichkeit darin, dass auf allen Seiten des Krieges Dinge passiert sind, auf die die Menschheit nicht stolz zu sein hat, fände das derzeitige Schauspiel auch nicht statt. </p>
<p>Aber vielleicht ist der Prozess gerade auch gut, um eine etwas souveränere Sicht auf den zweiten Weltkrieg zu bekommen und auch die Schlachten der anderen etwas anders zu betrachten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nazi-Vergleiche</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2005 19:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Verständnisproblem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Politiker, der behauptet, die derzeitige Regierung würde für Verhältnisse wie 1932 sorgen, gerne <strike>Reichs–</strike>Kanzler werden möchte — welche Rolle nimmt denn er dann ein? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abgeordnetendiäten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2005 20:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussion um Nebeneinkünfte bei Abgeordneten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Nebentätigkeiten von Abgeordneten finde ich aus den verschiedensten Gründen spannend; ich versuche, sie auch halbwegs ernsthaft zu verfolgen.  Es gibt aber einige Dinge, die mir noch immer nicht klar sind. Dazu gehört, warum Abgeordnete, die für einen vollen Job bezahlt werden, immer auch noch Zeit haben, in einem Unternehmen zu arbeiten.  Zwei Gedanken gibt es aber, die ich bisher noch kaum in der Diskussion gefunden habe: </p>
<ol>
<li>Warum nicht jene Abgeordneten, die darauf bestehen, in Lohn und Brot bei anderen Arbeitgebern zu verbleiben, von Ämtern und Entscheidungen ausschliessen, die in direkter Weise Einfluss auf das Marktumfeld der arbeitgebenden Unternehmen haben? So könnten dann Abgeordnete natürlich weiterhin bei Volkswagen angestellt bleiben, sie wären nur an keinen Entscheidungen über Industrie-, Verkehrs– oder Energiepolitik beteiligt. </li>
<li>Warum haben die Wähler der speziellen Wahlkreise noch nicht begonnen, die von ihnen gewählten Vertreter genauer unter die Lupe zu nehmen oder sie zu befragen, wem sie denn in welcher Weise verantwortlich sind?  Ich glaube schon, dass in einem parlamentarischen System, wo Abgeordnete stärker an ihre Wähler gebunden sind (und natürlich auch umgekehrt) das Gefühl der persönlichen Verantwortung stärkt. Dadurch aber, dass bei uns mehr die Parteien und Fraktionen als die einzelnen Personen im Vordergrund stehen, das System also anonymer wird, ist möglicherweise auch die Bindung zu anderen sozialen Gruppen (wie eben vorherige Unternehmen) ein grösserer Faktor. </li>
</ol>
<p>Ein vom Timing zusätzlich schlechter Faktor ist, gerade zu einem Zeitpunkt wo den Schwachen in der Gesellschaft Enormes an Information abgefordert wird, wo prinzipielles Misstrauen herrscht (wieso sonst gibt es den direkten Zugriff auf die Kontoinformationen der ALG II Bezieher, ohne deren Wissen), sich darauf zu  berufen, dass Abgeordnete nicht unter Generalverdacht gestellt werden sollten oder auch ein Recht auf Privatsphäre haben, ist zumindest schlechter Stil.  Ich möchte auch gar nicht wissen, was Abgeordnete in ihrem Schlafzimmer tun; ich finde aber schon, dass ihre Abhängigkeiten durchaus etwas sind, worauf man als von ihnen Repräsentierter (oder eben doch erst in zweiter oder dritter Linie Repräsentierter) ein Anrecht hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Post-election maps</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2004 23:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[US]]></category>

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		<description><![CDATA[Having seen one US post-election map too many, I finally realized what I so very much disliked about them — the color-coded maps showing all that red give a distorted view of the electorate. Area is not the interesting factor, population density is. It’s true that the US map looks fairly red, leading to the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Having seen one US post-election map too many, I finally realized what I so very much disliked about them — the color-coded maps showing all that red give a distorted view of the electorate.  </p>
<p>Area is not the interesting factor, population density is.  It’s true that the US map looks fairly red, leading to the conclusion that an overwhelming majority of the US citizens voted Bush.  </p>
<p>This isn’t so.</p>
<p>It’s just sparsely populated states. </p>
<p><a href="http://www-personal.umich.edu/~mgastner/">Michael Gastner</a> has been doing research in distoring maps according to different factors; his homepage currently prominently features a map of the US that evens out the population.  And then, suddenly, it’s a lot more even.</p>
<p>Thank you, <a href="http://homepage.univie.ac.at/erich.neuwirth/ ">Erich</a> for discussing this with me and of course for pointing out Michael Gastner to me. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Europa vs USA</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2004 19:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[Gar nicht so schlecht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>George Walker Bush ist mit deshalb wiedergewählt worden, weil er sich deutlich gegen ein potentielles Recht homosexueller Paare auf Eheschliessung gestellt hat. </p>
<p>Die alte neue EU-Kommision von José Manuel Barroso ist mit deshalb gescheitert, weil einer seiner Kommisare sich deutlich gegen ein Recht homosexueller Paare auf Eheschliessung ausgesprochen hatte. </p>
<p>Manchmal finde ich es gar nicht so schlecht, in Europa zu leben. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Biometrische Daten im Pass</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2004/11/biometrische-daten-im-pass/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2004 22:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte nicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Innenminister haben sich wohl darüber verständigt, biometrische Daten in die Reisepässe der EU-Bürger aufzunehmen.  </p>
<p>Wenn man sich überlegt, welchem Nebennutzen die im Rahmen der Terrorbekämpfung eingeführte Überwachung von Bankkonten im Zuge der Einführung der Arbeitslosenhilfe neu (vulgo: Hartz IV) schon zugeführt wurde, ist die Aussicht, dass in Kürze systematisch Gesichter vermessen und Daten gespeichert werden, eher beängstigend.  Die Video-Überwachung ist ja schon in recht vielen Gegenden recht flächendeckend, aber bisher war die Gesichtserkennung noch nicht so weit, dass die Daten ordentlich verwertbar wären. </p>
<p>Das könnte sich nun plötzlich ändern. </p>
<p>Welchen Nutzen sollen die biometrischen Daten eigentlich genau haben? </p>
]]></content:encoded>
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