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	<title>From the desk of &#187; German</title>
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	<description>random notes of a professional geek</description>
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		<title>Stanford Podcast</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2006 11:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter http://itunes.stanford.edu/rss/ stellt die Stanford University nun eine Reihe von Podcasts zur Verfügung. Definitiv leckeres iPod-Futter für unterwegs! [tags]podcasts, stanford, online, listening[/tags]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://itunes.stanford.edu/rss/">http://itunes.stanford.edu/rss/</a> stellt die Stanford University nun eine Reihe von Podcasts zur Verfügung. Definitiv leckeres iPod-Futter für unterwegs!</p>
<p>[tags]podcasts, stanford, online, listening[/tags]</p>
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		<title>Stoiber&#8217;sches Missverst&#228;ndnis</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2005 23:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher noch nicht die Zeit gefunden, den kleinen Seitenhieb zu bloggen: Stoiber hat, in einer der zahlreichen Begr&#252;ndungen, warum er nicht in die Bundesregierung geht, gemeint, dass er die Interessen der CSU besser in M&#252;nchen als in der Bundesregierung vertreten kann. Ich erwarte von einem Minister, dass er die Interessen des Landes vertrtitt, und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher noch nicht die Zeit gefunden, den kleinen Seitenhieb zu bloggen:</p>
<p>Stoiber hat, in einer der zahlreichen Begr&uuml;ndungen, warum er nicht in die Bundesregierung geht, gemeint, dass er die Interessen der CSU besser in M&uuml;nchen als in der Bundesregierung vertreten kann.  Ich erwarte von einem Minister, dass er die Interessen <i>des Landes</i> vertrtitt, und nicht vornehmlich die seiner Partei.  Wenn er in die Regierung geht, um das zu tun, hat er dort nichts verloren. </p>
<p>Dass er jetzt zugegeben hat, nicht M&uuml;ntefehring sei ausschlaggebend gewesen, sondern sein Verh&auml;ltnis zu Frau Merkel, ist &uuml;brigens wieder einer dieser Faktoren der Unglaubw&uuml;rdigkeit: Wenn es jetzt Merkel ist, und nicht M&uuml;nte, warum hat er letzteres zuerst behauptet, und damit gelogen?</p>
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		<title>Jobgipfel Aluminium</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2005 12:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut, ein nur mehr gesch&#228;ftsf&#252;hrender Kanzler muss wahrscheinlich kleinere Br&#246;tchen backen, aber bitte: Wegen 800 Arbeitspl&#228;tzen intervenieren jetzt schon drei Ministerpr&#228;sidenten und der Bundeskanzler beim norwegischen Mutterhaus der Aluminium&#246;fen? Es ist ja schon bitter, dass man diesmal nicht die b&#246;sen amerikanischen Hedge-Fonds verantwortlich machen kann, sondern ein europ&#228;isches Unternehmen hinter den Entlassungen steht (und das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ein nur mehr gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Kanzler muss wahrscheinlich kleinere Br&ouml;tchen backen, aber bitte: Wegen 800 Arbeitspl&auml;tzen intervenieren jetzt schon drei Ministerpr&auml;sidenten und der Bundeskanzler beim norwegischen Mutterhaus der Aluminium&ouml;fen? Es ist ja schon bitter, dass man diesmal nicht die b&ouml;sen amerikanischen Hedge-Fonds verantwortlich machen kann, sondern ein europ&auml;isches Unternehmen hinter den Entlassungen steht (und das, wo sie doch hier sogar schwarze Zahlen schreiben!). </p>
<p>Nicht falsch verstehen: Nat&uuml;rlich ist es f&uuml;r die nun bald Arbeitslosen und deren Familien kein einfaches Schicksal, insbesondere da ihre F&auml;higkeiten und Fertigkeiten am Arbeitsmarkt wohl auch nicht mehr so schnell gefragt sein werden. Aber, wenn man sich der Statistiken &uuml;ber die Arbeitsplatzvernichtung erinnert, die im Wahlkampf so gerne als Argument verwendet wurden, dann sind doch diese 800 Arbeitspl&auml;tze jetzt nicht gerade eine Gr&ouml;&szlig;enordnung, die so ungew&ouml;hnlich ist.  Und das noch in einer Industrie, deren Umweltbilanz nicht so richtig gut ausf&auml;llt; der man also durchaus kritisch gegen&uuml;ber stehen kann.</p>
<p>Aber  &#8230; drei Ministerpr&auml;sidenten und der Bundeskanzler?  Und das ganze dann auch noch in den Nachrichten?</p>
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		<title>Personalisierung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2005 18:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum genau Frau Nahles? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag ja zu ihr stehen, wie man möchte, aber warum genau ist jetzt Frau Nahles an allem schuld?</p>
<p>Sie hat kandidiert, gut.  Das hat sie offensichtlich auch vorher klargemacht; immerhin gab es eine Diskussion, welche Aufgaben ein Generalsekretär haben soll. Aber es haben sie eine gar nicht unerhebliche Anzahl von Präsidiumsmitgliedern gewählt, und das wird wohl kein Versehen gewesen sein.  Und Franz Müntefehring hat weder seine Absichten zu dieser Wahl kundgetan; noch war es in meinen Augen klar, dass er diesen Schritt tun muss. Er hätte genauso sagen können, dass er den Willen des Präsidiums so akzeptiert, es für ihn zwar keine leichte Aufgabe sein wird, aber er sich der Herausforderung stellt.</p>
<p>Aber die Schuld trifft nur die eine, Frau Nahles?  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Politikverdrossenheit</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2005 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja auf eine gewisse Art sehr spannend zu verfolgen, in welcher Weise sich die beiden Volksparteien sich gerade ins Knie schie&#223;en. Ich glaube aber, dass neben dem lustigen Theater das wir hier sehen und den politischen Herausforderungen, die darin liegen, das ganze auch zur Politikverdrossenheit beitr&#228;gt, und dadurch sehe ich es als nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja auf eine gewisse Art sehr spannend zu verfolgen, in welcher Weise sich die beiden Volksparteien sich gerade ins Knie schie&szlig;en.</p>
<p>Ich glaube aber, dass neben dem lustigen Theater das wir hier sehen und den politischen Herausforderungen, die darin liegen, das ganze auch zur Politikverdrossenheit beitr&auml;gt, und dadurch sehe ich es als nicht unproblematisch.  Es besteht ein ziemlicher Unterschied zwischen dem Auftreten speziell im Wahlkampf, der Entschlossenheit und der dargestellten Klarheit in den Strategien, die bestehenden Probleme zu l&ouml;sen.  Und nun wird gezetert und geziehen als h&auml;tten viele der Beteiligten in ihrem Leben noch nie eine komplexere, vielschichtige Entscheidung getroffen.  Au&szlig;erdem geht es nun wieder rein und ausschlie&szlig;lich um Personen und nicht um Inhalte oder politische Programme. Wie die Koalition gedenkt, die Arbeitslosigkeit zu senken, was genau zum sozialen Ausgleich getan werden soll, wie sich Deutschland weiter in der europ&auml;ischen Integration zurechtfindet &#8230; alles egal. Ob Stoiber in M&uuml;nchen oder Berlin bleibt, und wer SPD-Generalsekret&auml;r ist, das sind offensichtlich die dr&auml;ngenden Fragen dieser Nation. Meine Bef&uuml;rchtung ist, dass man diese Fragen nicht wirklich vermitteln kann.  Dass den Menschen der Unterschied auff&auml;llt und der Wahlkampf damit nachtr&auml;glich doch wieder unehrlich wird. Und eben auch das Gezerre die Vorurteile alle best&auml;tigt. </p>
<p>Auch das ist Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gut so!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2005 07:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Politiker gewinnen etwas mehr Souveränität]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellen politischen Entwicklungen sind sehr spannend zu beobachten.  Was ich persönlich sehr spannend finde ist, dass die Politik momentan nicht mehr jeden Schritt der Verhandlungen direkt über alle Medien verbreitet, sondern die Journalisten auch schon mal ein paar Tage warten müssen, bis sie irgendwelche Informationen bekommen.  So sehr ich selbst ein Informationsjunkie bin und auch Nachrichten auch einen erheblichen Teil meines Tagesablaufs ausmachen &ndash; dass hier der Druck, alles und jedes sofort als Nachricht präsentieren zu können von den Politikern abprallt, gefällt mir gut.  Ich halte das für eine Entwicklung, die durchaus positiv zu bewerten ist. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Merkel und der Terror &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 19:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank eines Hinweises bei Frau Zucker las ich gerade, dass Angela Merkel plant, keine Soldaten in den Irak zu entsenden, und dass die W&#228;hler darauf auch nach der Wahl verlassen k&#246;nnten. Abgesehen davon, dass es mich sehr skeptisch stimmt, dass das extra betont wird &#8211; f&#252;r die Irrt&#252;mer ist ja der potenzielle kleine Koalitionspartner zust&#228;ndig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank eines Hinweises bei Frau <a href="http://www.zugga.de/blog/index.php/2005/07/15/unter_ferner_liefen">Zucker</a> las ich gerade, dass Angela Merkel plant, <a href="http://www.n-tv.de/556203.html">keine Soldaten in den Irak</a> zu entsenden, und dass die W&auml;hler darauf auch nach der Wahl verlassen k&ouml;nnten.  Abgesehen davon, dass es mich sehr skeptisch stimmt, dass das extra betont wird &ndash; f&uuml;r die Irrt&uuml;mer ist ja der potenzielle kleine Koalitionspartner zust&auml;ndig &ndash; und das doch gerade dazu einl&auml;dt zu fragen, auf welche Dinge der W&auml;hler sich nicht verlassen kann, ist es doch interessant zu sehen, dass nach dem lauten Gezeter die Kanzlerposition ja doch nicht vollst&auml;ndig falsch sein kann.  Man sollte aber vermutlich darauf hinweisen, dass man mit genau dieser Position nicht noch mal eine Wahl wird gewinnen k&ouml;nnen. </p>
<p>Was mich aber im Zusammenhang mit der Bundeswehr und dem Terror auch noch befremdet ist, dass Frau Merkel immer noch so vehement f&uuml;r den Einsatz im Inland eintritt, auch wenn genug kompetente Menschen dagegen argumentieren.  Vor allem auch die Begr&uuml;ndung, dass die Bundeswehr im Ausland ja schon den Kampf gegen den Terror (eigentlich: gegen das Hinterland der Terroristen) unterst&uuml;tzt, da m&uuml;sse sie das ja auch im Inland tun k&ouml;nnen. </p>
<p>Ich finde, dieser Frage sollte man sich erst stellen, wenn dann in Deutschland auch die Zust&auml;nde wie in Afghanistan oder im Irak herrschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rechtschreibreform</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 17:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschsprachige Blog-Welt kommentiert es ja schon kr&#228;ftig und auch ich verkneife mir meinen Kommentar nicht: Ich finde die Entscheidung der bayrischen und nordrhein-westf&#228;lischen Landesregierung, an der Rechtschreibreform nicht teilzunehmen, aberwitzig dumm. Nicht nur, weil alle Diskurse rund um diese Reform sehr gerne auch f&#252;r populistische Kunstgriffe genutzt werden, sondern auch aus anderen Gr&#252;nden: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschsprachige Blog-Welt <a href="http://blogg.de/search.php?search=rechtschreibreform" title="Such bei blogg.de!">kommentiert es ja schon kr&auml;ftig</a> und auch ich verkneife mir meinen Kommentar nicht: Ich finde die Entscheidung der bayrischen und nordrhein-westf&auml;lischen Landesregierung, an der Rechtschreibreform nicht teilzunehmen, aberwitzig dumm.  Nicht nur, weil alle Diskurse rund um diese Reform sehr gerne auch f&uuml;r populistische Kunstgriffe genutzt werden, sondern auch aus anderen Gr&uuml;nden: </p>
<ul>
<li>Es geziemt sich nicht, bereits getroffene und gemeinschaftlich verabschiedete Entscheidungen derart offen zu torpedieren. Eine gewisse Kontinuit&auml;t der Regierungen ist schon sinnvoll.  Die CDU h&auml;tte es sich wirklich verkneifen k&ouml;nnen, da jetzt auszuscheren</li>
<li>Auch wenn man inhaltlich mit manchen Detailentscheidungen nicht einverstanden ist, halte ich es trotzdem f&uuml;r die d&uuml;mmere Entscheidung, die Gemeinsamkeit der Rechtschreibung innerhalb eines Staates aufzugeben.  Wenn ich das richtig verstehe, bekommen Kinder in Bielefeld jetzt Worte als Fehler angestrichen, die in Hannover als richtig gesehen werden &ndash; da verschl&auml;gt es einem doch wirklich die Sprache.</li>
</ul>
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		<title>Heuschrecken!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2005 08:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern verstehe ich, was Franz M&#252;ntefering mit Heuschrecken in der Kapitalismuskritik meinte. Wir haben gestern aus dem alten B&#252;ro einen kleinen Haufen Sachen auf die Stra&#223;e gestellt, weil wir f&#252;r n&#228;chsten Morgen einen Sperrm&#252;lltermin hatten. Innerhalb weniger Minuten (f&#252;nf? zehn?) standen Menschen um die Sachen, begannen sie zu zerlegen, zu bewerten und in herbeigeschaffte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern verstehe ich, was Franz M&uuml;ntefering mit <a href="http://www.technorati.com/search/spd%20heuschrecken" title="Heuschrecken">Heuschrecken</a> in der Kapitalismuskritik meinte. </p>
<p>Wir haben gestern aus dem alten B&uuml;ro einen kleinen Haufen Sachen auf die Stra&szlig;e gestellt, weil wir f&uuml;r n&auml;chsten Morgen einen Sperrm&uuml;lltermin hatten.  Innerhalb weniger Minuten (f&uuml;nf?  zehn?) standen Menschen um die Sachen, begannen sie zu zerlegen, zu bewerten und in herbeigeschaffte Autos zu packen.  Das Stichwort &#8220;ebay&#8221; fiel mehrfach, auch im Zusammenhang von &#8220;Auf ebay findest Du auf jeden Fall einen Dummen, der das kauft.&#8221;  Nach zwanzig Minuten waren sicher zehn, f&uuml;nfzehn Leute zusammengekommen &ndash; wir hatten es zum Teil schwer, aus der T&uuml;r zu kommen, weil so viele Menschen rumstanden. </p>
<p>Jetzt macht das Bild der einfallenden Schw&auml;rme auch f&uuml;r mich Sinn.</p>
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		<title>Werteverfall</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2005 13:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, auf wdr gings in Hart aber Fair um den Neuanfang in NRW und um die Kopfnoten wie &#8220;Verhalten&#8221; und &#8220;Fleiß&#8221;, die jetzt in den Schulen wieder eingeführt werden sollen. In der Diskussion wurde von CDU und FDP mehrfach darauf verwiesen, dass die Gesellschaft wieder mehr Wert auf diese Sekundärtugenden legt und legen sollte. Darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, auf <a href="http://www.wdr.de/">wdr</a> gings in Hart aber Fair um den Neuanfang in NRW und um die Kopfnoten wie &#8220;Verhalten&#8221; und &#8220;Fleiß&#8221;, die jetzt in den Schulen wieder eingeführt werden sollen.  In der Diskussion wurde von CDU und FDP mehrfach darauf verwiesen, dass die Gesellschaft wieder mehr Wert auf diese Sekundärtugenden legt und legen sollte.  Darum auch diese Noten. </p>
<p>Wenn es nun wirklich so wichtig ist, sich auch um solche Themen einen Kopf zu machen, sollte man dann nicht in einer Fernsehdiskussion, als gutes Vorbild, sein Gegenüber aussprechen lassen, nicht billige rhetorische Tricks unterlassen und einfach generell auch mit dem politischen Gegener einen anderen Umgang pflegen?  Solange es nur um Noten geht, aber Politiker lügen, Wahrheiten verzerren, dem Gegenüber das Wort abschneiden und generell meinen, das Thema &#8220;Kinderstube&#8221; habe mit ihnen nichts zu tun, finde ich die Diskussion mehr als nur scheinheilig. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trauer in Dresden</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2005/02/trauer-in-dresden/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2005 21:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich ist es sehr bitter, dass die Rechten derzeit die vielen Toten in Dresden zu instrumentalisieren suchen, um sich auch in gutem Licht darzustellen. Offensichtlich schaffen sie es aber, ein Thema zu besetzen, dass in der geschichtlichen Aufarbeitung bisher nur lokale Bedeutung hatte. So bitter das demokratiepolitisch ist, zeigt es aber auch, dass es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist es sehr bitter, dass die Rechten derzeit die vielen Toten in Dresden zu instrumentalisieren suchen, um sich auch in gutem Licht darzustellen. Offensichtlich schaffen sie es aber, ein Thema zu besetzen, dass in der geschichtlichen Aufarbeitung bisher nur lokale Bedeutung hatte. So bitter das demokratiepolitisch ist, zeigt es aber auch, dass es ein Feld ist, dass eben noch gut zu besetzen ist. Gäbe es etwas mehr Selbstverständlichkeit darin, dass auf allen Seiten des Krieges Dinge passiert sind, auf die die Menschheit nicht stolz zu sein hat, fände das derzeitige Schauspiel auch nicht statt. </p>
<p>Aber vielleicht ist der Prozess gerade auch gut, um eine etwas souveränere Sicht auf den zweiten Weltkrieg zu bekommen und auch die Schlachten der anderen etwas anders zu betrachten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nazi-Vergleiche</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2005/02/nazi-vergleiche/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2005 19:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Verständnisproblem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Politiker, der behauptet, die derzeitige Regierung würde für Verhältnisse wie 1932 sorgen, gerne <strike>Reichs-</strike>Kanzler werden möchte &#8212; welche Rolle nimmt denn er dann ein? </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.fimsch.net/2005/02/nazi-vergleiche/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Abgeordnetendiäten</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2005/01/abgeordnetenditen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2005 20:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussion um Nebeneinkünfte bei Abgeordneten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Nebentätigkeiten von Abgeordneten finde ich aus den verschiedensten Gründen spannend; ich versuche, sie auch halbwegs ernsthaft zu verfolgen.  Es gibt aber einige Dinge, die mir noch immer nicht klar sind. Dazu gehört, warum Abgeordnete, die für einen vollen Job bezahlt werden, immer auch noch Zeit haben, in einem Unternehmen zu arbeiten.  Zwei Gedanken gibt es aber, die ich bisher noch kaum in der Diskussion gefunden habe: </p>
<ol>
<li>Warum nicht jene Abgeordneten, die darauf bestehen, in Lohn und Brot bei anderen Arbeitgebern zu verbleiben, von Ämtern und Entscheidungen ausschliessen, die in direkter Weise Einfluss auf das Marktumfeld der arbeitgebenden Unternehmen haben? So könnten dann Abgeordnete natürlich weiterhin bei Volkswagen angestellt bleiben, sie wären nur an keinen Entscheidungen über Industrie-, Verkehrs- oder Energiepolitik beteiligt. </li>
<li>Warum haben die Wähler der speziellen Wahlkreise noch nicht begonnen, die von ihnen gewählten Vertreter genauer unter die Lupe zu nehmen oder sie zu befragen, wem sie denn in welcher Weise verantwortlich sind?  Ich glaube schon, dass in einem parlamentarischen System, wo Abgeordnete stärker an ihre Wähler gebunden sind (und natürlich auch umgekehrt) das Gefühl der persönlichen Verantwortung stärkt. Dadurch aber, dass bei uns mehr die Parteien und Fraktionen als die einzelnen Personen im Vordergrund stehen, das System also anonymer wird, ist möglicherweise auch die Bindung zu anderen sozialen Gruppen (wie eben vorherige Unternehmen) ein grösserer Faktor. </li>
</ol>
<p>Ein vom Timing zusätzlich schlechter Faktor ist, gerade zu einem Zeitpunkt wo den Schwachen in der Gesellschaft Enormes an Information abgefordert wird, wo prinzipielles Misstrauen herrscht (wieso sonst gibt es den direkten Zugriff auf die Kontoinformationen der ALG II Bezieher, ohne deren Wissen), sich darauf zu  berufen, dass Abgeordnete nicht unter Generalverdacht gestellt werden sollten oder auch ein Recht auf Privatsphäre haben, ist zumindest schlechter Stil.  Ich möchte auch gar nicht wissen, was Abgeordnete in ihrem Schlafzimmer tun; ich finde aber schon, dass ihre Abhängigkeiten durchaus etwas sind, worauf man als von ihnen Repräsentierter (oder eben doch erst in zweiter oder dritter Linie Repräsentierter) ein Anrecht hat.</p>
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		<title>Ausbildungsplatzabgabe revisited revisited</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2004/10/ausbildungsplatzabgabe-revisited-revisited/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2004 21:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erwähnte ja schon mein Unverständnis über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungsplatzabgabe">Ausbildungsplatzabgabe</a> und meine <a href="http://blog.fimsch.net/index.php?p=36">offenen Fragen</a>. Es sind immer noch offene Fragen.  Meine Mails gingen an die <a href="http://www.spd.de/">SPD</a> (via Webform), an das <a href="http://www.bmwa.bund.de/">Bundesministerium für Wirtschaft</a> und an <a href="http://www.verdi.de/">ver.di</a>.  Letzere waren die einzigen, die antworteten &#8212; auch wenn die kurze Mail meine eigentliche Frage nicht konkret behandelt. </p>
<p>Kommt, Leute, das kann es doch wohl ehrlich nicht sein, oder?  </p>
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		<title>Womit sich die Polizei so beschäftigen muss &#8230;</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2004/09/womit-sich-die-polizei-so-beschftigen-muss/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2004 22:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und dann auch noch eine Presseaussendung daraus macht. Polizeipresse: POL-AC: Illegal W�sche getrocknet -Nachtrag zur Pressemeldung vom 15.09.2004- / Aachen -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und dann auch noch eine Presseaussendung daraus macht. </p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story_rss.htx?nr=599115">Polizeipresse: POL-AC: Illegal W�sche getrocknet -Nachtrag zur Pressemeldung vom 15.09.2004- / Aachen -</a></p>
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		<title>Ausbildungsplatzabgabe, revisited</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2004 22:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie kommt wieder. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern und heute ging es, wenn auch nicht in den ganz grossen Schlagzeilen, darum, dass es zur Zeit etwa 30.000 Ausbildungsplätze für Jugendliche zu wenig gibt. Und um den Forderungen nach mehr Platzen Nachdruck zu verleihen, wurde auch schon wieder die Rute ins Fenster gestellt:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/28/0,1367,WIRT-0-2194876,00.html">Wenn das so bleibt, will ver.di die Bundesregierung auffordern, das Gesetz zur Ausbildungsplatzabgabe umzusetzen.</a></p></blockquote>
<p>Meine <a href="http://blog.fimsch.net/index.php?p=9">Fragen</a> habe ich übrigens immer noch; vielleicht sollte ich die Mail doch noch an ein paar Stellen mehr schicken, um eine Antwort zu bekommen.</p>
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		<title>Aber Osten ist doch &#8230; rechts?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2004 22:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles gar nicht so schlimm!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nicht anders zu erwarten gibts auch in der Blogosphere einige Stimmen, die sich mit dem Thema DVU und NPD in Sachsen und Brandenburg auseinandersetzen, sowie mit der medialen Aufarbeitung. Es gibt sogar <a href="http://blogg.zeit.de/randow/eintrag.php?id=1357">Aufrufe zum Defacement</a> (was im Übrigen illegal ist), mit entsprechender, ausführlicher <a href="http://www.industrial-technology-and-witchcraft.de/comments.php?id=6543_0_1_0_C">Würdigung</a>, warum das denn eine dumme Idee ist.  Komisch, irgendwie, dass die wahl radikal-rechter Parteien immer noch so starke Reaktionen hervorruft.  Es scheint zu den Ritualen der Republik zu gehören, dass es immer mal nationalsozialistische Ausreisser gibt und solche, politisch sowieso zutiefst unbegabte Menschen in Landtagen landen.  Man erinnere sich an die Aufregung um die Republikaner oder um die Schill-Partei.  Geschichte wiederholt sich eben doch, irgendwie.</p>
<p>Wenn man versucht, einen etwas weniger aufgeregten Standpunkt einzunehmen, sieht man, dass sie zumindest bisher höchstens eine Legislaturperiode erlebt haben.  An tatsächlichen politischen Entscheidungen beeindruckend unbeteiligt waren.  Und auch nicht mehr Leute hinter sich versammeln konnten. Das ist eben das Schicksal von Protestparteien. </p>
<p>Ich glaube ja, dass diese in kurzer Zeit vorgenommene Akt des Protestes (also durchaus noch aus einer momentanen Stimmung erklärliche) mit längerfristiger Wirkung doch auch ein Ausdruck des tiefen Vertrauens gegenüber der Machtstruktur ist.  Wenn Menschen glaubten, dass sich etwas durch ihren Protest nachhaltig änderte, würden sie in meinen Augen nicht tun.  Wenn sie darauf vertrauten, dass die Rechtspopulisten und Sehrrechts-Polemisierer ihre nebulösen Ansichten tatsächlich in der Gesellschaft umsetzen könnten, hätten sie viel weniger Erfolg.  So geht es aber nur darum &#8220;denen da oben&#8221; weh zu tun, denn &#8220;es wird sich ja sowieso nichts ändern.&#8221; Oder, positiv betrachtet: Die Stabilität der Gesellschaft ist so weit gewährleistet, dass selbst eine solche Schieflage in der demokratischen Repräsentation kein nennenswertes Hindernis darstellt.  Denn eines zeigt der Protest rund um &#8220;Hartz IV&#8221; ja doch auch wieder: eine Gesellschaft strebt in vielerlei Art nach Stabilität; Veränderung ist kein positiver Wert an sich. </p>
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		<title>Hartzen</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2004/08/hartzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2004 19:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Was soll das? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ganz Deutschland wird wegen &#8220;Hartz IV&#8221; protestiert.  Selbst in Aachen gibts jetzt <a href="http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?id=370243&#038;template=an_detail_lino_alt">Montagsdemos</a>  gegen die Reform der Arbeitslosenhilfe.</p>
<p>Ist das nicht alles ein wenig spät?  Die Gesetze sind nun schon seit Monaten bekannt und  beschlossen, ihre Konsequenzen also nicht ganz neu.  Trotzdem kommt man jetzt erst drauf, dass man vielleicht protiestieren und demonstrieren könnte? </p>
<p>Natürlich ist es nicht schön, wenn Menschen weniger Geld haben.  Aber liegt nicht auch ein gewisses Mass an Ungerechtigkeit darin, dass das Verhältnis der Leistungsbezieher vs. der Versicherungszahler  sich immer mehr verschiebt?  Sollte man nicht da vielleicht auch mal regelnd eingreifen? </p>
<p>Was ich auch noch nicht verstanden habe (oder, besser gesagt: Wozu ich noch keine für mich verständliche Erklärung gehört oder gelesen habe) ist, wie denn jetzt Hartz IV für mehr Arbeitsplätze sorgen soll.  Klar, wenn es jetzt freie Stellen gibt, dann sind Leute verpflichtet, sie auch anzunehmen &#8212; das wird noch eine sehr spannende Dynamik am Arbeitsmarkt, der sich nun von einem Abnehmer- zu einem Anbietermarkt umdreht.  Aber es gibt doch einfach nicht genug!  Ich sehe immer noch keine zusätzlichen Anreize für Unternehmen, neue Arbeitsplätze zu schaffen. </p>
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		<title>Der Hund hat meine Hausaufgaben &#8230;</title>
		<link>http://blog.fimsch.net/2004/07/der-hund-hat-meine-hausaufgaben/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2004 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder so ähnlich. Jedenfalls hat es Franz &#8216;Münte&#8217; Müntefering nicht für notwendig erachtet, auf meine über das Kontaktformular der SPD abgeschickte Email zu antworten. Ob der wohl weiss, das ich nicht in die Verlegenheit kommen kann, ihn zu wählen? Er hätte jetzt zumindest etwa ein Monat zur Beantwortung Zeit gehabt. Ich wollte von ihm gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder so ähnlich.  Jedenfalls hat es Franz &#8216;Münte&#8217; Müntefering nicht für notwendig erachtet, auf meine über das <a href="http://www.spd.de/servlet/PB/menu/1009331/index.html?id=1009331">Kontaktformular der SPD</a> abgeschickte Email zu antworten.  Ob der wohl weiss, das ich nicht in die Verlegenheit kommen kann, ihn zu wählen?  Er hätte jetzt zumindest etwa ein Monat zur Beantwortung Zeit gehabt. </p>
<p>Ich wollte von ihm gerne wissen, wie denn das Geld verwendet werden sollte, dessen Erhebung mittels Ausbildungsplatzabgabe geplant gewesen wäre.  Welche Strukturen hätten denn kurzfristig viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können &#8212; und was hält diese Strukturen bisher davon ab?  Nach welchem Verteilungs-Schlüssel wären die Plätze geschaffen worden? Wieviele KFZ-Mechatroniker sollten ausgebildet werden, wieviele Kupferschmiede, wieviele Steinmetze, wieviele Gerüstbauer?</p>
<p>Aber leider werde ich die Antworten auf diese Fragen wohl nie erfahren.  Oder zumindest nicht vom Herrn Müntefering. </p>
<p>Auch wenn ich verstehen kann, dass die Republik gerne mehr Geld einnehmen möchte, vielleicht sollte man sich doch lieber überlegen, wie man tatsächlich Anzeize schaffen kann, im Betrieb auszubilden.  Oder, wenn es eben schon Strukturen gibt, die die Ausbildung übernehmen kann, vielleicht kann man Betriebe daran interessieren, wenn sie schon nicht selbst ausbilden wollen, eine Patenschaft für einen solchen Platz zu übernehmen.  Oder zumindest für einen halben!  </p>
<p>Wenn man ganz lästerlich ist, kann man natürlich auch noch fragen, welchen Zusammenhang zwischen der Ausbildungsmüdigkeit und der sonstigen Schul- und Bildungspolitik es gibt.  Aber wer will das schon. </p>
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		<title>Die Zeit &#8211; Interview mit Johannes Rau</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2004 02:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Die Zeit &#8211; &#8220;Wir plaudern uns zu Tode&#8221; findet sich ein sehr spannendes Interview mit Johannes Rau zum Ende seiner Bundespräsidentschaft statt. Unter anderem beklagt er etwas, was er als &#8220;Kurzatmigkeit&#8221; in der Politik bezeichnet &#8212; wie sehr sich die Politik mittlerweile darin ergeht, an Details herumzufeilen anstatt sich um die grundsätzlicheren Fragen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://www.zeit.de/2004/27/rau_int">Die Zeit &#8211; &#8220;Wir plaudern uns zu Tode&#8221;</a> findet sich ein sehr spannendes Interview mit Johannes Rau zum Ende seiner Bundespräsidentschaft statt.  Unter anderem beklagt er etwas, was er als &#8220;Kurzatmigkeit&#8221; in der Politik bezeichnet &#8212; wie sehr sich die Politik mittlerweile darin ergeht, an Details herumzufeilen anstatt sich um die grundsätzlicheren Fragen zu kümmern.   Spannend zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
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