In den letzten Tagen habe ich mich auch, zum ersten Mal etwas tiefer, mit den lokalen LLM auseinandergesetzt. Mein Laptop ist zwar nun schon etwas älter, hat keinen total für Inferenz hochgezüchteten Prozessor, aber ich finde es trotzdem schon beeindruckend, was für Dinge damit alle möglich sind.
Und beeindruckt war ich auch von den Open Weights Modellen, die man von Websites einfach herunterladen kann. Was mir nur daran klar geworden ist: sie haben gegenüber den SaaS-Modellen immer einen entscheidenden Nachteil. Anbieter wie OpenAI, Anthropic, Meta oder Google haben alleine durch die Architektur der Systeme einen umso größeren Strom an Trainingsdaten, je mehr Menschen ihre Systeme verwenden – wenn andere Systeme die Kommunikationspartner sind, wird es natürlich was schwieriger. Das heißt, dass die Open Weights-Modelle, solange sich nicht die Datengewinnung für sie ändern kann, immer einen bis drei Schritter hinterher sind.
Es wird also zu schauen sein, ab wann diese paar Schritte einfach hinzunehmen sind, weil die anderen Vorteile überwiegen. Sobald man sich von einer unteren Schranke in der Qualität versichert hat und damit die gegebenen Anforderungen gut abgedeckt sind, wird ein Umstieg möglich.
Es werden sicher spannende zwei bis drei Jahre.
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