Der Drucker.

Er ist immer noch nicht da, der Oki. Wir haben ihn schon vor ein paar Wochen bestellt, aber bei den gan­zen Dis­tri­bu­to­ren wird der Lie­fer­ter­min ver­scho­ben und ver­scho­ben. Also habe ich bei Oki in Düs­sel­dorf ange­ru­fen … Ende August hat man mir gesagt, man sei gerade dabei, etwas an der Pro­dukt­reihe zu ver­än­dern. Naja. Auch schon bes­sere Infor­ma­ti­ons­po­li­tik erlebt.

Gerade noch ein paar Wort­fet­zen von Guido Wes­ter­welle bei spie​gel​.tv zur Kerry-Rede gese­hen. Ent­spann­ter wirkt er seit sei­nem Outing.

Abendessen

3 grosse Fleisch­to­ma­ten
1 Zwie­bel
2 Zehen Knob­lauch
125g Moza­rella (light)
6 Cocktail-Tomaten zur Gar­ni­tur
Aceto Bal­sa­mico bianco
Raps-Öl
Salz, Pfef­fer, Basilikum

Zwie­bel in feine Halbringe schnei­den, Knob­lauch grob wür­feln. In Essig und Öl legen, mit etwas Salz abschme­cken. Toma­ten in kleine Teile schnei­den, Moza­rella fein wür­feln, in die Schüs­sel und mit mehr Essig, etwas Öl und den Gewür­zen abmischen.

Dazu Brot mit Humus.

Only in Texas …

Boing­Bo­ing quo­tes Bruce Schneier as say­ing the Hous­ton Air­port is now going to have Anti-Terror Cow­boys riding around, secu­ring the peri­me­ter. All it takes is the wil­ling­ness and a posi­tive back­ground check.

Come on, people. How many of the Sep­tem­ber 11 ter­ro­rists would have suc­cee­ded in pas­sing that test? And if you make the test likely to catch even people who have as good a social stan­ding as they had, isn’t it likely to be con­tes­ted in court for racial discrimination?

Partnersuche

Eigent­lich tanze ich ja. Latein, beim TSC Schwarz-Gelb Aachen. Nun ist vor ein paar Wochen meine letzte Tanz­part­ner­schaft in die Brü­che gegan­gen, was mich der­zeit zu nur einem hal­ben Paar macht. Das wäre prin­zi­pi­ell noch nicht so schlimm, man fällt nur auf Tur­nie­ren äus­serst nega­tiv auf — mal abge­se­hen davon, dass man gar nicht star­ten darf. Sehr eng­stir­nig, das.

Ich bin also der­zeit auf der Suche nach einer neuen Part­ne­rin, die mit mir soweit gut har­mo­niert, die nicht son­der­lich weit weg wohnt und mit der Tan­zen Spaß macht. Dazu habe ich unter ande­rem die Tanz­part­ner­su­che unse­res Ver­ban­des abge­sucht und ein paar Men­schen E-Mail geschrieben.

Nach eini­gem hin und her hatte ich mir für letz­ten Mon­tag einen Ter­min mit einer Dame aus­ge­macht, ihr mehr­fach eine Weg­be­schrei­bung ange­bo­ten, die sie ablehnte. Voll der Vor­freude bin ich zur ver­ein­bar­ten Loka­li­tät (unser Club­lo­kal) gefah­ren. Es wurde eine Vier­tel­stunde nach dem Ter­min. Nichts. Eine halbe Stunde … Nichts. Selbst nach einer Stunde habe ich nichts gehört, meine Laune war dann aber doch durch­aus ange­knab­bert. Ich habe zwar die ganze Zeit für mich alleine trai­niert, das hätte ich aber auch anders haben können.

Bis heute habe ich nichts von ihr gehört. Kein Anruf (sie hätte zwei Tele­fon­num­mern von mir), keine Email, keine Ent­schul­di­gung, gar nichts.
Aber selbst, wenn sie sich jetzt noch mal mel­dete: Unter einem guten Stern stünde die Part­ner­schaft wohl nicht mehr. Beim Tan­zen haben wir Män­ner einen deut­li­chen Vor­teil: Wir sind in Unter­zahl. Ich werde dann also mit der nächs­ten Dame einen Ter­min ausmachen.

Freundlichkeit kennt keine Grenzen!

Wir sind gerade dabei, (Ursu­las Onkel) Heinz bei der Gestal­tung eines Buches zu unter­stüt­zen. Wir haben im beim Lay­out gehol­fen, heute sollte es darum gehen, wie das fer­tige Buch nun gebun­den wird.

Die Buch­bin­de­rin, die wir auf­such­ten, wollte offen­sicht­lich unse­ren Auf­trag nicht.

Es wäre so ein­fach gewe­sen. Wir wären leicht zu begeis­tern gewe­sen. Es hätte nur etwas Freund­lich­keit und Inter­esse gebraucht. Wir fan­den aber Lust­lo­sig­keit und Lang­weile. Wir hat­ten ein Pro­be­ex­em­plar mit, das wir nur mal eben im Copy­shop hat­ten bin­den las­sen — wir hät­ten also alle Ent­schei­dun­gen direkt vor Ort tref­fen kön­nen. Nein, auf die Frage nach dem Preis für 40 Stück hör­ten wir „Da müss­ten wir dann noch mal ver­han­deln.“ Ja, ehr­lich? Wann denn, wenn nicht jetzt?

Schein­bar gibt es, dem gene­rel­len Gejam­mere um die wirt­schaft­li­che Situa­tion Deutsch­lands trot­zend, noch Geschäfte, die keine neuen Kun­den brau­chen — wir wer­den jeden­falls dort kei­nen Auf­trag hintragen.

Und zu allem Über­fluss wurde ich dann heute auch noch versetzt.

Urlaubslektüre

Im Urlaub letzte Woche in Dom­burg bin ich end­lich noch mal dazu gekom­men, nor­male Bücher zu lesen. Inner­halb einer Woche habe ich also

gele­sen. Unter all die ent­span­nen­den Sachen hatte sich auch ein „Fach­buch“ geschum­melt (Seth Godin), aber dar­über habe ich mich fast nur geär­gert, weil es für mei­nen Geschmack viel zu ober­fläch­lich ist und für jeman­den, der sowieso ver­sucht, sehr kun­den­ori­en­tiert zu agie­ren, nur wenig Neues beinhaltet.

Die ande­ren Bücher haben mich aber alle durch­wegs begeis­tert. Cory Doc­to­row ist gerade gut dabei, mein neuer Science-Fiction Lieb­lings­au­tor zu wer­den. Obgleich er sehr gute und ide­en­rei­che Sachen schreibt und einen Job auch noch hat, schafft er es, wirk­lich pro­duk­tiv zu sein. Eas­tern Stan­dard Tribe habe ich, als Expe­ri­ment, noch mal auf mei­nem Palm gele­sen — und auch das hat bes­ser geklappt als erwartet.

Die Bücher sind auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Der Hund hat meine Hausaufgaben …

Oder so ähn­lich. Jeden­falls hat es Franz ‚Münte‘ Münte­fe­ring nicht für not­wen­dig erach­tet, auf meine über das Kon­takt­for­mu­lar der SPD abge­schickte Email zu ant­wor­ten. Ob der wohl weiss, das ich nicht in die Ver­le­gen­heit kom­men kann, ihn zu wäh­len? Er hätte jetzt zumin­dest etwa ein Monat zur Beant­wor­tung Zeit gehabt.

Ich wollte von ihm gerne wis­sen, wie denn das Geld ver­wen­det wer­den sollte, des­sen Erhe­bung mit­tels Aus­bil­dungs­platz­ab­gabe geplant gewe­sen wäre. Wel­che Struk­tu­ren hät­ten denn kurz­fris­tig viele Aus­bil­dungs­plätze zur Ver­fü­gung stel­len kön­nen — und was hält diese Struk­tu­ren bis­her davon ab? Nach wel­chem Verteilungs-Schlüssel wären die Plätze geschaf­fen wor­den? Wie­viele KFZ-Mechatroniker soll­ten aus­ge­bil­det wer­den, wie­viele Kup­fer­schmiede, wie­viele Stein­metze, wie­viele Gerüstbauer?

Aber lei­der werde ich die Ant­wor­ten auf diese Fra­gen wohl nie erfah­ren. Oder zumin­dest nicht vom Herrn Müntefering.

Auch wenn ich ver­ste­hen kann, dass die Repu­blik gerne mehr Geld ein­neh­men möchte, viel­leicht sollte man sich doch lie­ber über­le­gen, wie man tat­säch­lich Anzeize schaf­fen kann, im Betrieb aus­zu­bil­den. Oder, wenn es eben schon Struk­tu­ren gibt, die die Aus­bil­dung über­neh­men kann, viel­leicht kann man Betriebe daran inter­es­sie­ren, wenn sie schon nicht selbst aus­bil­den wol­len, eine Paten­schaft für einen sol­chen Platz zu über­neh­men. Oder zumin­dest für einen halben!

Wenn man ganz läs­ter­lich ist, kann man natür­lich auch noch fra­gen, wel­chen Zusam­men­hang zwi­schen der Aus­bil­dungs­mü­dig­keit und der sons­ti­gen Schul– und Bil­dungs­po­li­tik es gibt. Aber wer will das schon.