Trauer in Dresden

February 11th, 2005 by konrad Leave a reply »

Natür­lich ist es sehr bit­ter, dass die Rech­ten der­zeit die vie­len Toten in Dres­den zu instru­men­ta­li­sie­ren suchen, um sich auch in gutem Licht dar­zu­stel­len. Offen­sicht­lich schaf­fen sie es aber, ein Thema zu beset­zen, dass in der geschicht­li­chen Auf­ar­bei­tung bis­her nur lokale Bedeu­tung hatte. So bit­ter das demo­kra­tie­po­li­tisch ist, zeigt es aber auch, dass es ein Feld ist, dass eben noch gut zu beset­zen ist. Gäbe es etwas mehr Selbst­ver­ständ­lich­keit darin, dass auf allen Sei­ten des Krie­ges Dinge pas­siert sind, auf die die Mensch­heit nicht stolz zu sein hat, fände das der­zei­tige Schau­spiel auch nicht statt.

Aber viel­leicht ist der Pro­zess gerade auch gut, um eine etwas sou­ve­rä­nere Sicht auf den zwei­ten Welt­krieg zu bekom­men und auch die Schlach­ten der ande­ren etwas anders zu betrachten.

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