Stoiber’sches Missverständnis

Bis­her noch nicht die Zeit gefun­den, den klei­nen Sei­ten­hieb zu blog­gen:

Stoi­ber hat, in einer der zahl­rei­chen Begrün­dun­gen, war­um er nicht in die Bun­des­re­gie­rung geht, gemeint, dass er die Inter­es­sen der CSU bes­ser in Mün­chen als in der Bun­des­re­gie­rung ver­tre­ten kann. Ich erwar­te von einem Minis­ter, dass er die Inter­es­sen des Lan­des ver­trtitt, und nicht vor­nehm­lich die sei­ner Par­tei. Wenn er in die Regie­rung geht, um das zu tun, hat er dort nichts ver­lo­ren.

Dass er jetzt zuge­ge­ben hat, nicht Mün­te­fehring sei aus­schlag­ge­bend gewe­sen, son­dern sein Ver­hält­nis zu Frau Mer­kel, ist übri­gens wie­der einer die­ser Fak­to­ren der Unglaub­wür­dig­keit: Wenn es jetzt Mer­kel ist, und nicht Mün­te, war­um hat er letz­te­res zuerst behaup­tet, und damit gelo­gen?

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