Prinzipien

Ich war schon immer ein Mensch von star­ken Über­zeu­gun­gen. Nicht in dem Sinn, dass ich sie laut in der Welt ver­kün­den muss­te, aber sie lei­ten mein Ver­hal­ten. Natür­lich nicht in allem, und an ande­ren Stel­len bin ich sehr prag­ma­tisch. Aber jetzt, wo ich wie­der Soft­ware für eine wei­te­re Ver­brei­tung ent­wick­le, mer­ke ich an mir, dass ich in mir Gren­zen habe, die auf Über­zeu­gun­gen fußen. Ich kann gut auf Blues­ky (@xqtap@eurosky.social) und im Fedi­ver­se pos­ten (bis­lang @konrad@neuwirth.priv.at), aber seit Elon Musk Twit­ter über­nom­men hat, bin ich dort nicht mehr.

Zu die­sen Über­zeu­gun­gen gehört einen gewis­sen Respekt vor den Men­schen zu haben, die mei­ne Soft­ware ver­wen­den (sol­len). Das heißt, ich möch­te nicht, dass sie in der App Wer­bung ser­viert bekom­men. Das heißt, dass ich Abos für Apps, die voll­stän­dig ohne Ser­ver­diens­te lau­fen kön­nen, falsch fin­de. Das heißt, dass mei­ne Apps kei­ne Daten über Benutzer*innen oder Benut­zung sam­meln, denn das ist für die Ent­wick­lung oder die Ver­wen­dung der Soft­ware nicht notwendig.

Was span­nend zu sehen sein wird: ob sich da Gren­zen ver­schie­ben, bei mir. Ob es Über­zeu­gun­gen gibt, die ich dann auf­ge­be, weil es am Markt ein­fach damit zu schwie­rig ist. Oder ob es viel­leicht – und dar­auf hof­fe ich ein biss­chen – sogar ein gewis­ser Vor­teil ist. Schön wäre das auf jeden Fall 🙂

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