Alle Beiträge von K. Neuwirth

Only in Texas …

BoingBoing quotes Bruce Schneier as saying the Houston Airport is now going to have Anti-Terror Cowboys riding around, securing the perimeter. All it takes is the willingness and a positive background check.

Come on, people. How many of the September 11 terrorists would have succeeded in passing that test? And if you make the test likely to catch even people who have as good a social standing as they had, isn’t it likely to be contested in court for racial discrimination?

Partnersuche

Eigentlich tanze ich ja. Latein, beim TSC Schwarz-Gelb Aachen. Nun ist vor ein paar Wochen meine letzte Tanzpartnerschaft in die Brüche gegangen, was mich derzeit zu nur einem halben Paar macht. Das wäre prinzipiell noch nicht so schlimm, man fällt nur auf Turnieren äusserst negativ auf — mal abgesehen davon, dass man gar nicht starten darf. Sehr engstirnig, das.

Ich bin also derzeit auf der Suche nach einer neuen Partnerin, die mit mir soweit gut harmoniert, die nicht sonderlich weit weg wohnt und mit der Tanzen Spaß macht. Dazu habe ich unter anderem die Tanzpartnersuche unseres Verbandes abgesucht und ein paar Menschen E-Mail geschrieben.

Nach einigem hin und her hatte ich mir für letzten Montag einen Termin mit einer Dame ausgemacht, ihr mehrfach eine Wegbeschreibung angeboten, die sie ablehnte. Voll der Vorfreude bin ich zur vereinbarten Lokalität (unser Clublokal) gefahren. Es wurde eine Viertelstunde nach dem Termin. Nichts. Eine halbe Stunde … Nichts. Selbst nach einer Stunde habe ich nichts gehört, meine Laune war dann aber doch durchaus angeknabbert. Ich habe zwar die ganze Zeit für mich alleine trainiert, das hätte ich aber auch anders haben können.

Bis heute habe ich nichts von ihr gehört. Kein Anruf (sie hätte zwei Telefonnummern von mir), keine Email, keine Entschuldigung, gar nichts.
Aber selbst, wenn sie sich jetzt noch mal meldete: Unter einem guten Stern stünde die Partnerschaft wohl nicht mehr. Beim Tanzen haben wir Männer einen deutlichen Vorteil: Wir sind in Unterzahl. Ich werde dann also mit der nächsten Dame einen Termin ausmachen.

Freundlichkeit kennt keine Grenzen!

Wir sind gerade dabei, (Ursulas Onkel) Heinz bei der Gestaltung eines Buches zu unterstützen. Wir haben im beim Layout geholfen, heute sollte es darum gehen, wie das fertige Buch nun gebunden wird.

Die Buchbinderin, die wir aufsuchten, wollte offensichtlich unseren Auftrag nicht.

Es wäre so einfach gewesen. Wir wären leicht zu begeistern gewesen. Es hätte nur etwas Freundlichkeit und Interesse gebraucht. Wir fanden aber Lustlosigkeit und Langweile. Wir hatten ein Probeexemplar mit, das wir nur mal eben im Copyshop hatten binden lassen – wir hätten also alle Entscheidungen direkt vor Ort treffen können. Nein, auf die Frage nach dem Preis für 40 Stück hörten wir „Da müssten wir dann noch mal verhandeln.“ Ja, ehrlich? Wann denn, wenn nicht jetzt?

Scheinbar gibt es, dem generellen Gejammere um die wirtschaftliche Situation Deutschlands trotzend, noch Geschäfte, die keine neuen Kunden brauchen – wir werden jedenfalls dort keinen Auftrag hintragen.

Und zu allem Überfluss wurde ich dann heute auch noch versetzt.

Urlaubslektüre

Im Urlaub letzte Woche in Domburg bin ich endlich noch mal dazu gekommen, normale Bücher zu lesen. Innerhalb einer Woche habe ich also

gelesen. Unter all die entspannenden Sachen hatte sich auch ein „Fachbuch“ geschummelt (Seth Godin), aber darüber habe ich mich fast nur geärgert, weil es für meinen Geschmack viel zu oberflächlich ist und für jemanden, der sowieso versucht, sehr kundenorientiert zu agieren, nur wenig Neues beinhaltet.

Die anderen Bücher haben mich aber alle durchwegs begeistert. Cory Doctorow ist gerade gut dabei, mein neuer Science-Fiction Lieblingsautor zu werden. Obgleich er sehr gute und ideenreiche Sachen schreibt und einen Job auch noch hat, schafft er es, wirklich produktiv zu sein. Eastern Standard Tribe habe ich, als Experiment, noch mal auf meinem Palm gelesen – und auch das hat besser geklappt als erwartet.

Die Bücher sind auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Der Hund hat meine Hausaufgaben …

Oder so ähnlich. Jedenfalls hat es Franz ‚Münte‘ Müntefering nicht für notwendig erachtet, auf meine über das Kontaktformular der SPD abgeschickte Email zu antworten. Ob der wohl weiss, das ich nicht in die Verlegenheit kommen kann, ihn zu wählen? Er hätte jetzt zumindest etwa ein Monat zur Beantwortung Zeit gehabt.

Ich wollte von ihm gerne wissen, wie denn das Geld verwendet werden sollte, dessen Erhebung mittels Ausbildungsplatzabgabe geplant gewesen wäre. Welche Strukturen hätten denn kurzfristig viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können — und was hält diese Strukturen bisher davon ab? Nach welchem Verteilungs-Schlüssel wären die Plätze geschaffen worden? Wieviele KFZ-Mechatroniker sollten ausgebildet werden, wieviele Kupferschmiede, wieviele Steinmetze, wieviele Gerüstbauer?

Aber leider werde ich die Antworten auf diese Fragen wohl nie erfahren. Oder zumindest nicht vom Herrn Müntefering.

Auch wenn ich verstehen kann, dass die Republik gerne mehr Geld einnehmen möchte, vielleicht sollte man sich doch lieber überlegen, wie man tatsächlich Anzeize schaffen kann, im Betrieb auszubilden. Oder, wenn es eben schon Strukturen gibt, die die Ausbildung übernehmen kann, vielleicht kann man Betriebe daran interessieren, wenn sie schon nicht selbst ausbilden wollen, eine Patenschaft für einen solchen Platz zu übernehmen. Oder zumindest für einen halben!

Wenn man ganz lästerlich ist, kann man natürlich auch noch fragen, welchen Zusammenhang zwischen der Ausbildungsmüdigkeit und der sonstigen Schul- und Bildungspolitik es gibt. Aber wer will das schon.

Die Zeit – Interview mit Johannes Rau

Unter Die Zeit – „Wir plaudern uns zu Tode“ findet sich ein sehr spannendes Interview mit Johannes Rau zum Ende seiner Bundespräsidentschaft statt. Unter anderem beklagt er etwas, was er als „Kurzatmigkeit“ in der Politik bezeichnet — wie sehr sich die Politik mittlerweile darin ergeht, an Details herumzufeilen anstatt sich um die grundsätzlicheren Fragen zu kümmern. Spannend zu lesen.

Finale!

Es wird besser: Wir haben die Anzahl der interessanten Handies reduziert. Das MPx200 ist ausgeschieden, weil es kein Bluetooth hat (Motorola: Was soll denn das, bitte?), damit ist es raus. Wir sind also beim Z600 von SonyEricsson und beim V600 von Motorola, wobei das letztere aus Stilgründen fast einen gewissen Vorteil hat.

Jetzt müssen wir dann nur noch unseren Dealer fragen, was er uns für Preise machen kann.

Denksportaufgabe

Wenn es in ganz Deutschland mehr Arbeitssuchende als Arbeitsplätze gibt, wie kann man mehr Menschen in neue Arbeitsverhältnisse vermitteln, wenn man ihnen vorschreibt, dass sie auch weitere Distanzen zum Arbeitsplatz akzeptieren müssen?

Woher, bitte, sollen plötlich die neuen Arbeitsplätze am Zielort kommen?

Analoges lässt sich auch für Auszubildende und Ausbildungsplätze feststellen.

Is that your mother on the phone?

Es ist bald wieder soweit, mein Mobiltelefon-Vertrag steht zur Verlängerung. Bei der Gelegenheit wird aus dem derzeit privaten Handy vermutlich auch endlich ein Firmentelefon. Aber wie beim Laserdrucker: Ois ned so aaafoch. Wir wälzen seit Tagen Besprechungen, kucken Blogs und Blogs, daneben natürlich Herstellerwebsites und befragen Leute rund um uns. Daniel hat mir sogar sein Neues für ein paar Tage geliehen, damit ich mir das mal näher ansehen kann.

Eigentlich sind meine Anforderungen ja ganz einfach: Ich suche ein kleines, leichtes Klapp-Handy, dass Bluetooth im Gerät hat, dafür aber keine Kamera. Und genau diese Eigenschaften hat kein Gerät. Und dann stellt sich mir die Frage, ob ich mir nicht – einfach zum Rumspielen – das MPx200 näher ansehen sollte, auch wenn es nicht ganz billig ist. Aber .NET auf dem Handy, das könnte mich fast in Versuchung führen. Mal sehen. Das CF62 finde ich zwar auch ganz hübsch, aber das hat wieder kein Bluetooth.

Kanns nicht einfach das Handy geben, das ich haben möchte?

shopping for a printer

We’ve been using an original LaserJet 4 that I bought eleven years ago. It still serves its purpose quite well, but there are a few things that are finally becoming bothersome about it. The main problem right now is that there is no way to turn it into a duplex printer and we want to print a run of books in the next few weeks.

It appears, though, that one of our requirements for such a new printer is a fairly unconventional one: We want it to have little tolerance on how it draws paper. Most printers I’ve had my hands on in the last few years are not particularly reliable in printing the lines parallel to the edges of the sheet. More often than not, you can definitely notice the difference. Duplex printing makes this even worse: the two pages don’t line up well enough because the mechanics of the printer are not good enough.

Now, the question is: How do we find out which printer is good at that? I’ve heard reports that the Kyocera FS-1900 is not too bad, and Brother has a few that work well. I’m positive that the LaserJet 4 family was the last decent printer HP built, so they’re out the race. And I’ve always had a soft spot for Lexmark, but I’m not fully sure why that is so.

This is going to be hard.

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