Spellcheck!

November 9th, 2005 by konrad No comments »

Why is it that most every application on this planet on the operating systems I’ve used so far is either not doing any decent spellchecking (we’re not even talking grammar checking yet), or brings along dozens of megabytes of dictionaries and then can’t handle multiple languages gracefully? Looking at my blog you’ll see that I write in two languages, and that’s true with almost any writing I do, from email to internal notes. My editor (emacs) can handle multiple languages. My email application on Windows can (The Bat!). And often enough I have to use Word for Windows, that can also do it. But they have separate dictionaries, so all the words I teach them, I have to teach all of them. And at the same time, I do more and more of my writing in web browsers, and those don’t spell-check at all.

Come on! There’s so many smart things user interfaces can do. Why can’t they do something that basic? It would certainly improve many peoples lives.

(By the way, my offline blog editor can handle english, but not german. Sigh.)

Stoiber’sches Missverständnis

November 7th, 2005 by konrad No comments »

Bisher noch nicht die Zeit gefunden, den kleinen Seitenhieb zu bloggen:

Stoiber hat, in einer der zahlreichen Begründungen, warum er nicht in die Bundesregierung geht, gemeint, dass er die Interessen der CSU besser in München als in der Bundesregierung vertreten kann. Ich erwarte von einem Minister, dass er die Interessen des Landes vertrtitt, und nicht vornehmlich die seiner Partei. Wenn er in die Regierung geht, um das zu tun, hat er dort nichts verloren.

Dass er jetzt zugegeben hat, nicht Müntefehring sei ausschlaggebend gewesen, sondern sein Verhältnis zu Frau Merkel, ist übrigens wieder einer dieser Faktoren der Unglaubwürdigkeit: Wenn es jetzt Merkel ist, und nicht Münte, warum hat er letzteres zuerst behauptet, und damit gelogen?

Jobgipfel Aluminium

November 5th, 2005 by konrad No comments »

Gut, ein nur mehr geschäftsführender Kanzler muss wahrscheinlich kleinere Brötchen backen, aber bitte: Wegen 800 Arbeitsplätzen intervenieren jetzt schon drei Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler beim norwegischen Mutterhaus der Aluminiumöfen? Es ist ja schon bitter, dass man diesmal nicht die bösen amerikanischen Hedge-Fonds verantwortlich machen kann, sondern ein europäisches Unternehmen hinter den Entlassungen steht (und das, wo sie doch hier sogar schwarze Zahlen schreiben!).

Nicht falsch verstehen: Natürlich ist es für die nun bald Arbeitslosen und deren Familien kein einfaches Schicksal, insbesondere da ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten am Arbeitsmarkt wohl auch nicht mehr so schnell gefragt sein werden. Aber, wenn man sich der Statistiken über die Arbeitsplatzvernichtung erinnert, die im Wahlkampf so gerne als Argument verwendet wurden, dann sind doch diese 800 Arbeitsplätze jetzt nicht gerade eine Größenordnung, die so ungewöhnlich ist. Und das noch in einer Industrie, deren Umweltbilanz nicht so richtig gut ausfällt; der man also durchaus kritisch gegenüber stehen kann.

Aber … drei Ministerpräsidenten und der Bundeskanzler? Und das ganze dann auch noch in den Nachrichten?

Personalisierung

November 3rd, 2005 by konrad No comments »

Man mag ja zu ihr stehen, wie man möchte, aber warum genau ist jetzt Frau Nahles an allem schuld?

Sie hat kandidiert, gut. Das hat sie offensichtlich auch vorher klargemacht; immerhin gab es eine Diskussion, welche Aufgaben ein Generalsekretär haben soll. Aber es haben sie eine gar nicht unerhebliche Anzahl von Präsidiumsmitgliedern gewählt, und das wird wohl kein Versehen gewesen sein. Und Franz Müntefehring hat weder seine Absichten zu dieser Wahl kundgetan; noch war es in meinen Augen klar, dass er diesen Schritt tun muss. Er hätte genauso sagen können, dass er den Willen des Präsidiums so akzeptiert, es für ihn zwar keine leichte Aufgabe sein wird, aber er sich der Herausforderung stellt.

Aber die Schuld trifft nur die eine, Frau Nahles?

Bin ich Deutschland?

November 2nd, 2005 by konrad No comments »

Im Spannungsfeld der Überlegungen zur Globalisierung und der gerade beginnenden nächsten Patriotismusdebatte (mit der Du-bist-Deutschland-Kampagne von Bertelsmann, dem Deutschlandtag der jungen Union in Augsburg und nicht zuletzt einer Gesprächsrunde bei Maischberger, die letztens auf 3sat wiederholt wurde) stellt sich mir persönlich die Frage, wer es aller ist, das dieses Land ausmacht — und wie mein persönliches Verhältnis zu diesem Land ist, das ich wohl auch bin, wenn ich die Kampagne richtig verstehe. Ich lebe jetzt seit fünfeinhalb Jahren hier, arbeite hier, zahle hier Steuern, lese hier Zeitung und habe meine unmittelbare Familie hier. In gewisser Weise bin ich wirklich auch Deutschland — dennoch spießtsich bei diesem Gedanken was in mir. Vielleicht will ich gar nicht Deutschland sein, sondern einfach nur ich — das war bisher auch schon genug Arbeit. Aber vielleicht macht eben dieses Streben um Authentizität mich zu einem Teil Deutschlands; es geht eben nicht um Individualität, und schon gar nicht um jeden Preis.

Nein, es hat auch damit zu tun, dass wenn es um Nationen geht, mein Herz vor allem dann schneller schlägt, wenn es um Österreich geht. Ich empfinde mich immer nochzuerst als Wiener, auch wenn ich die Stadt bestenfalls ein paar Tage im Jahr erlebe. Ich sehe es lieber, wenn Hermann Mayer gewinnt und nicht Bode Miller. Ich habe etwas Mitleid, wenn die österreichische Nationalmannschaft die Qualifikation zur WM 2006 nicht schafft. Ich schäme mich etwas, wenn es um die FPÖ geht (und nach der Trennung sogar noch was mehr) und ich bin etwas aufgeregt, wenn der Stadtrat gewählt wird.

Nun ist das Verhältnis der Österreicher zu Deutschland und den Deutschen beileibe kein einfaches. (Das Umgekehrte schon, weil Österreich für den durchschnittlichen Deutschen außer vielleicht als Urlaubsland keinerlei Relevanz hat – wenn man von einem gewissen Unterhaltungswert als Zielscheibe zahlloser schlechter Witze absieht.) Selbst manch Politiker ist so wenig souverän, dass er von Österreich als das bessere Deutschland spricht. In gewisser Weise ist es brüderlich: Österreich ist der kleine Bruder, der sich an seinem größeren Geschwisterchen abarbeitet. Der besser sein möchte, der dem anderen zeigen möchte, wos langgeht. Dadurch aber verstellt es den Blick auf die Sachen, die tatsächlich besser laufen oder wo Österreich in der Tat seine Stärken hat. Soll es geben.

Und auch wenn ich schon länger hier arbeite und lebe, ich habe es doch in mancher Weise noch nicht geschafft, mich von meinen Bildern zu trennen. Meine Sicht auf Deutschland ist zwar sicher verändert und verbreitert – und pragmatisch gesehen in den meisten Dingen nicht so unterschiedlich vom Leben in Wien – aber eben das Gefühl, das ist noch nicht da. Wenn es um Ausländerfeindlichkeit geht, oder so Fragen wiedie doppelte Staatsbürgerschaft fühle ich mich zunächst als Ausländer. Es ist mir rational klar, dass Deutschland divers ist, und ich meinen Platz eben auch hier habe. Ich bin nicht mal einer von denen, die die Toleranz fordern oder die die Integrationsfähigkeit herausfordern. Man sieht mir meine Staatsbürgerschaft nicht an. Aber vom Gefühl, da ist es anders. Da bin ich eben nicht Deutschland, sondern bestenfalls so was wie ein Beobachter. Ein noch nicht abgestoßener Fremdkörper. Es gibt keine Anlässe, woran sich das festmacht. Ich werde nicht angefeindet, meine Nationalität ist kein Thema. Ich habe auch keine Ahnung, wo das herkommt und warum ich so empfinde; ich kann es aber auch nicht auf Wunsch abschalten. Es ist so.

Und wahrscheinlich bin ich auch mit all diesen Fragen ein Teil von Deutschland. Was auch immer das genau bedeutet.

Politikverdrossenheit

November 1st, 2005 by konrad No comments »

Es ist ja auf eine gewisse Art sehr spannend zu verfolgen, in welcher Weise sich die beiden Volksparteien sich gerade ins Knie schießen.

Ich glaube aber, dass neben dem lustigen Theater das wir hier sehen und den politischen Herausforderungen, die darin liegen, das ganze auch zur Politikverdrossenheit beiträgt, und dadurch sehe ich es als nicht unproblematisch. Es besteht ein ziemlicher Unterschied zwischen dem Auftreten speziell im Wahlkampf, der Entschlossenheit und der dargestellten Klarheit in den Strategien, die bestehenden Probleme zu lösen. Und nun wird gezetert und geziehen als hätten viele der Beteiligten in ihrem Leben noch nie eine komplexere, vielschichtige Entscheidung getroffen. Außerdem geht es nun wieder rein und ausschließlich um Personen und nicht um Inhalte oder politische Programme. Wie die Koalition gedenkt, die Arbeitslosigkeit zu senken, was genau zum sozialen Ausgleich getan werden soll, wie sich Deutschland weiter in der europäischen Integration zurechtfindet … alles egal. Ob Stoiber in München oder Berlin bleibt, und wer SPD-Generalsekretär ist, das sind offensichtlich die drängenden Fragen dieser Nation. Meine Befürchtung ist, dass man diese Fragen nicht wirklich vermitteln kann. Dass den Menschen der Unterschied auffällt und der Wahlkampf damit nachträglich doch wieder unehrlich wird. Und eben auch das Gezerre die Vorurteile alle bestätigt.

Auch das ist Deutschland.

PDO vs PEAR DB

October 20th, 2005 by konrad No comments »

For a project that we are currently implementing, we’ve asked ourselves what the best way to access the database would be. So far, a number of our projects had been realized with Pear DB, and that was mostly okay. The current project needs to be resonsive even under high server load, so we try to cut away all the slack we can. So we did a few benchmarks.

Wow.

PDO, in certain cases, is up to 4 times as fast as Pear DB.

Gut so!

October 18th, 2005 by konrad No comments »

Die aktuellen politischen Entwicklungen sind sehr spannend zu beobachten. Was ich persönlich sehr spannend finde ist, dass die Politik momentan nicht mehr jeden Schritt der Verhandlungen direkt über alle Medien verbreitet, sondern die Journalisten auch schon mal ein paar Tage warten müssen, bis sie irgendwelche Informationen bekommen. So sehr ich selbst ein Informationsjunkie bin und auch Nachrichten auch einen erheblichen Teil meines Tagesablaufs ausmachen – dass hier der Druck, alles und jedes sofort als Nachricht präsentieren zu können von den Politikern abprallt, gefällt mir gut. Ich halte das für eine Entwicklung, die durchaus positiv zu bewerten ist.

Globalization

October 3rd, 2005 by konrad No comments »

Wow. Has it really been that long since I last was active here? Sheesh!

During the long weekend that I’m currently enjoying, Globalization seems to be a fairly prominent topic. I’ve seen two documentaries on TV about two seperate aspects of it that got me thinking hard and deep on clutural elitism and eurocentric views, as well as trends Europe might certainly miss if it doesn’t stop looking at it’s own agendas so much. And now, going through my feed reader again, I see that one post on Joi Ito’s blog stand out to me, reminding me of my own experiences with American Express.

When I moved from Austria to Germany, I wanted to take my AmEx card with me. Alas, it was a Gold card and not the normal AmEx, so I wanted that in Germany as well. I talked to two different customer representatives on the phone, but both said that they couldn’t issue me the card I wanted. The credit history of me in Germany was not good enough for me to get the Gold card. (“Schufa-Auskunft”) I was willing to give them the card number of my Austrian card, but they said that they couldn’t access that data, so it wouldn’t be of any help. To make the long story short (and I do admit that I was fairly angry about it at that time), I signed up for a gold Visa card, got that within days and I’ve been happy with that ever since.

Maybe I might take an interest in AmEx again if they offer me a Centurion card without the yearly membership fee.

Serverschrank neu

July 27th, 2005 by konrad No comments »



Serverschrank neu

Originally uploaded by koneude.

Übrigens, um nochmal das Thema Verkabelung aufzugreifen: So sieht mittlerweile das Zentralstück des Netzwerks aus. Mit dem Umzug ins neue Büro hat sich auch bei der Infrastruktur was getan.

Schlafzimmerszene

July 23rd, 2005 by konrad No comments »



Give me WLAN …

Originally uploaded by koneude.

Ich bin genügsam … ein Bett, ein wenig Kaffee, manchmal was zu Essen und WLAN-Zugang.

Desk

July 22nd, 2005 by konrad No comments »



Desk

Originally uploaded by koneude.

Und so sieht es gerade aus, wo ich arbeite. Ja, der Schreibtisch ist tatsächlich immer in diesem Zustand, wenn ich ihn am Ende des Tages verlasse. :-)

GPS PDAs

July 21st, 2005 by konrad No comments »

A new crop of GPS enabled PDAs and smartphones is coming along, and I’ll be curious how well they integrate GPS into their workings. What I would like to see is:

  • exact timing (the GPS time signal is quite good, the system should be able to synchronize to that)
  • automatic time zone correction – if you know where you are, you know what timezone you’re in
  • integration with address book (how far am I from a specific address, what’s the closest address in my book from where I am, ideally sorted by categories)
  • contextual todo lists – what things do I need to do if I’m at home/at work/close to my normal supermarket/next to a train station
  • and that’s only just the start.

    Is anything out there that can do that already?

What’s in my bag

July 20th, 2005 by konrad No comments »



P1010013

Originally uploaded by koneude.

Das wollte ich schon länger mal machen — an “whats in your bag” bei flickr teilnehmen. Jetzt hat es endlich geklappt. Hier also, was ich so täglich mit mir rumschleppe.

Merkel und der Terror …

July 19th, 2005 by konrad No comments »

Dank eines Hinweises bei Frau Zucker las ich gerade, dass Angela Merkel plant, keine Soldaten in den Irak zu entsenden, und dass die Wähler darauf auch nach der Wahl verlassen könnten. Abgesehen davon, dass es mich sehr skeptisch stimmt, dass das extra betont wird – für die Irrtümer ist ja der potenzielle kleine Koalitionspartner zuständig – und das doch gerade dazu einlädt zu fragen, auf welche Dinge der Wähler sich nicht verlassen kann, ist es doch interessant zu sehen, dass nach dem lauten Gezeter die Kanzlerposition ja doch nicht vollständig falsch sein kann. Man sollte aber vermutlich darauf hinweisen, dass man mit genau dieser Position nicht noch mal eine Wahl wird gewinnen können.

Was mich aber im Zusammenhang mit der Bundeswehr und dem Terror auch noch befremdet ist, dass Frau Merkel immer noch so vehement für den Einsatz im Inland eintritt, auch wenn genug kompetente Menschen dagegen argumentieren. Vor allem auch die Begründung, dass die Bundeswehr im Ausland ja schon den Kampf gegen den Terror (eigentlich: gegen das Hinterland der Terroristen) unterstützt, da müsse sie das ja auch im Inland tun können.

Ich finde, dieser Frage sollte man sich erst stellen, wenn dann in Deutschland auch die Zustände wie in Afghanistan oder im Irak herrschen.

Lotto-Telefonspam

July 19th, 2005 by konrad No comments »

Seit Wochen werden wir immer wieder von einem Unternehmen angerufen und ich namentlich verlangt. Gerade jetzt auch wieder. Jemand aus meinem Haushalt oder ich hätten in der Vergangenheit Lotto gespielt und wir würden daher in der Interessentenliste auftauchen, ob wir nicht Interesse an Lottogemeinschaften hätten.

Die Sache hat ein paar Fehler:

  1. Ich habe in Deutschland noch nie Lotto gespielt, meine Liebste schon seit zig Jahren nicht mehr (also sicher nicht mit einer unser aktuellen Adressen oder Telefonnummern)
  2. Ich dachte immer, Lotto-Spielen wäre anonym – aber selbst wenn da eine Adresse draufstünde, wäre ich sehr überrascht zu erfahren, dass man sich mit cold calls auf einer nicht am Schein angegebenen Telefonnummer einverstanden erklärt hat
  3. Wir werden auf unserem Unternehmens-Anschluss angerufen! Es handelt sich also gar nicht um einen Haushalt.

Als ich zuletzt fragte, woher diese Auskunft stammte, hieß es, aus dem Lotto-Zentralregister. Ich habe aber noch keine Hinweise auf die Existenz eines solchen Registers gefunden. Als ich heute fragte, woher diese Auskunft stammte und das ich doch gerne noch mal den Namen des Unternehmens hätte, das mich da gerade anruft, wurde die Call-Center-Agentin pampig, meinte, ich könne wohl auch was freundlicher sein und ich hätte ihr wohl nicht richtig zugehört, sie habe den Namen am Anfang des Telefonats gesagt und dann aufgelegt. Ich empfand mich zwar nicht als freundlich, aber auch noch nicht als dezidiert unfreundlich – ich beharrte nur auf meiner Position, dass die Auskunft, die sie vorliegen habe, nicht vom Lotto kommen kann. Da bin ich mir einfach sicher. Sie könne da nichts dafür. Das stimmt. Aber ich kann auch nichts dafür, dass sie sich für diesen Job entschieden hat.

Ich hoffe zwar, dass wir jetzt auf der Robinson-Liste des Unternehmens gelandet sind. Das hilft aber nur uns. Ich dachte ja bisher immer, solche Kaltanrufe seien hierzulande verboten?!

Rechtschreibreform

July 19th, 2005 by konrad No comments »

Die deutschsprachige Blog-Welt kommentiert es ja schon kräftig und auch ich verkneife mir meinen Kommentar nicht: Ich finde die Entscheidung der bayrischen und nordrhein-westfälischen Landesregierung, an der Rechtschreibreform nicht teilzunehmen, aberwitzig dumm. Nicht nur, weil alle Diskurse rund um diese Reform sehr gerne auch für populistische Kunstgriffe genutzt werden, sondern auch aus anderen Gründen:

  • Es geziemt sich nicht, bereits getroffene und gemeinschaftlich verabschiedete Entscheidungen derart offen zu torpedieren. Eine gewisse Kontinuität der Regierungen ist schon sinnvoll. Die CDU hätte es sich wirklich verkneifen können, da jetzt auszuscheren
  • Auch wenn man inhaltlich mit manchen Detailentscheidungen nicht einverstanden ist, halte ich es trotzdem für die dümmere Entscheidung, die Gemeinsamkeit der Rechtschreibung innerhalb eines Staates aufzugeben. Wenn ich das richtig verstehe, bekommen Kinder in Bielefeld jetzt Worte als Fehler angestrichen, die in Hannover als richtig gesehen werden – da verschlägt es einem doch wirklich die Sprache.

Heuschrecken!

July 12th, 2005 by konrad No comments »

Seit gestern verstehe ich, was Franz Müntefering mit Heuschrecken in der Kapitalismuskritik meinte.

Wir haben gestern aus dem alten Büro einen kleinen Haufen Sachen auf die Straße gestellt, weil wir für nächsten Morgen einen Sperrmülltermin hatten. Innerhalb weniger Minuten (fünf? zehn?) standen Menschen um die Sachen, begannen sie zu zerlegen, zu bewerten und in herbeigeschaffte Autos zu packen. Das Stichwort “ebay” fiel mehrfach, auch im Zusammenhang von “Auf ebay findest Du auf jeden Fall einen Dummen, der das kauft.” Nach zwanzig Minuten waren sicher zehn, fünfzehn Leute zusammengekommen – wir hatten es zum Teil schwer, aus der Tür zu kommen, weil so viele Menschen rumstanden.

Jetzt macht das Bild der einfallenden Schwärme auch für mich Sinn.

Pimp my ringtone

July 1st, 2005 by konrad No comments »

Das wäre doch mal ein Format für MTV, VIVA und Konsorten … Eine Show, in der direkt die Handies und Klingeltöne aufgemotzt werden.
Dann das ganze auch noch in kleinen Einheiten, die man direkt hintereinander ständig wiederholen kann … Und schon kann man Content und Werbung direkt miteinander verbinden.
Und das wirklich traurige an der Sache — wie auch am Spam — ist, dass diese extrem nervige Form der Werbung funktioniert!

D’r Dom

June 28th, 2005 by konrad No comments »



D’r Dom

Originally uploaded by koneude.

Das war an einem der letzten Abende der Ausblick von unserem Balkon.