I wrote a thing.

  • Autorität

    Man­che Men­schen, die haben ein­fach Auto­ri­tät: per­sön­li­che Auto­ri­tät. Wenn die spre­chen, hört man zu — und setzt sich zumeist zu dem gesag­ten auch in Rela­ti­on. Man muss ihnen nicht immer glau­ben, aber oft ist es zumin­dest nicht egal, was sie sagen. Wenn die sich hin­ter eine Sache stel­len, dann ändert das was. Es muss nicht…

  • Wir können das nicht alleine …

    Weil gera­de das Argu­ment wie­der die Run­de macht, ein­zel­ne Län­der in Euro­pa allei­ne könn­ten die gro­ße Zahl der Ver­trie­be­nen nicht bewäl­ti­gen (heu­te wie­der von der SPD gehört). Land Bevöl­ke­rung # Vetrie­be­ne BNP BNP/Kopf Liba­non ~ 4,5 Mio ~ 2 Mio 25 Mrd.$ 6.500 $ Tür­kei ~ 80 Mio ~ 1,8 Mio 1,7 Bio $ 22.000 $ Jor­da­ni­en ~ 7 Mio…

  • Maronensuppe

    Heu­te auf spe­zi­el­len Wunsch des Siebenjährigen.  Ingre­di­en­zi­en: But­ter (pas­send zur Kochtopfgröße) 1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel (kann ger­ne rot sein, bei uns war heu­te nur weiß im Vorrat) 200g Maro­nen (ich neh­me die ein­ge­schweiß­ten, vorgekochten) 2 Tee­löf­fel Zucker etwa 150ml Weißwein 1 Karot­te 200g Sah­ne (oder ent­spre­chen­des Substitut) 1 Saf­toran­ge Salz Und dann zur Tat:  Zwie­bel fein wür­feln,…

  • You are the product

    “If you are not pay­ing, you are the product.” It’s one of the wide­ly cir­cu­la­ting tru­isms about ser­vices on the inter­net. To me, it is slop­py thin­king just the right size to be an a soundbite. For one, it seems to imply that a ser­vice pro­vi­der can only have one par­ti­cu­lar kind of pro­duct. We…

  • Gedanken zu „Hochgeschlafen“

    Vor ein paar Tagen las ich Hoch­ge­schla­fen von Sara Hassan. Natür­lich sind die­se Bemer­kun­gen oft dar­aus aus, die Frau, um die es geht zu dis­kre­di­tie­ren und ihr Grenz­über­schrei­tun­gen zu unter­stel­len, um ihre fach­spe­zi­fi­schen Fähig­kei­ten in Zwei­fel zu zie­hen. Aber: sie beschul­di­gen auch alle an der Situa­ti­on betei­lig­ten Män­ner, ihre Macht­po­si­ti­on zu ihrem per­sön­li­chen Vor­teil und zum…

  • Es droht Gefahr!

    Die Men­schen heu­te sind ja gro­ßen Gefah­ren aus­ge­setzt. Wir wis­sen, dass in der Bevöl­ke­rung Masern wie­der ihr Unwe­sen trei­ben, wir hören immer wie­der von mul­ti­re­sis­ten­ten Kei­men, Vogel­grip­pe und ande­ren wun­der­ba­ren Errun­gen­schaf­ten der Natur.  Um sicher­zu­stel­len, dass wir auch noch unbe­kann­te Bedro­hun­gen auf dem Schirm haben und auch die Zusam­men­hän­ge erken­nen, die sich heu­te noch nicht erschlie­ßen,…

  • Ressentiment

    Angry white men in exhi­bit what French social theo­rist Geor­ges Sor­el cal­led „res­sen­ti­ment“ – a per­so­nal sen­se of self that is defi­ned always in rela­ti­onship to some per­cei­ved inju­ry and who­se coll­ec­ti­ve poli­tics mixes hat­red and envy of tho­se who we belie­ve have inju­red us. That „crea­ti­ve hat­red“, Sor­el argues, is ana­the­ma to serious coll­ec­ti­ve…

  • Für ein aufgeklärtes Europa

    Auf Twit­ter schrieb ich heu­te, dass ich poli­tisch lie­ber für ein auf­ge­klär­tes denn für ein christ­li­ches Euro­pa ein­trä­te. Dar­aus ent­spann sich eine gewis­se Dis­kus­si­on, die zwar span­nend, aber letzt­lich für das Medi­um dann doch zu kom­plex war – daher möch­te ich hier ger­ne mei­ne Gedan­ken etwas aus­führ­li­cher niederschreiben. Wenn wir Euro­pa nicht nur als Wirt­schafts­uni­on,…

  • Widersprüchliche Politikbegriffe

    Es scheint mir, als führ­te uns die Dis­kus­si­on auch zwei wider­sprüch­li­che Poli­tik-Begrif­fe vor Augen, die gera­de zusam­men­tref­fen. Zum einen ist es Auf­ga­be der reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie, die bestehen­den Ver­hält­nis­se abzu­bil­den und das in der Bevöl­ke­rung gege­be­ne Mei­nungs­spek­trum auch in die beschluss­fas­sen­den Orga­ne der Repu­blik brin­gen. Wenn es also eine signi­fi­kan­te Men­ge an Men­schen gibt, die solch…

  • Beim Namen genommen

    Wenn es sich bei der Bewe­gung tat­säch­lich um Patrio­ti­sche Euro­pä­er han­delt, denen es um ihre euro­päi­schen Mit­men­schen geht, dann müss­te fol­gen­des Gedan­ken­ex­pe­ri­ment doch posi­ti­v ausgehen: Wie sieht es aus mit der Unter­stüt­zung und Soli­da­ri­tät für die Gene­ra­ti­on arbeits­lo­ser jun­ger Grie­chin­nen und Grie­chen? Wie ist das mit Alba­nern, oder hoff­nungs­lo­sen Men­schen aus Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na? Wie sehr…

  • Ich verstehe es nicht.

    Da haben die Kom­mu­nen die Auf­ga­be, sich um Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­ber zu küm­mern und ihnen men­schen­wür­di­ge Unter­künf­te bereit­zu­stel­len. Da sie das aber angeb­lich selbst nicht kön­nen, wer­den pri­va­te (gewinn­ori­en­tier­te) Unter­neh­men beschäf­tigt, die ihrer­seits noch­mals auf diver­se Sub­un­ter­neh­men zurückgreifen. Müll­ab­fuhr kön­nen die Städ­te selbst bewerk­stel­li­gen. Öffentlichen Ver­kehr auch. Aber das mit den Wohn­hei­men geht nicht? Woher…

  • Zur Google-Debatte

    Die aktu­ell gera­de wie­der durch einen Arti­kel im The Euro­pean in den Vor­der­grund der Netz­de­bat­te gehol­te Dis­kus­si­on um die Regu­lie­rung oder Nicht­re­gu­lie­rung von Goog­le inner­halb der EU oder inner­halb Deutsch­lands – ich hal­te sie für eine Scheindebatte. Einer­seits muss den deut­schen Poli­ti­kern, die sich dar­an betei­li­gen, klar sein, dass sie kei­nen nen­nens­wer­ten Ein­fluss auf die Kern­pro­duk­te…

  • My take on app.net

    As a fair­ly pro­li­fic pos­ter and emo­tio­nal­ly inves­ted par­ti­ci­pant in app.net who is not immu­ne to the emo­tio­nal turm­oil that has deve­lo­ped sin­ce the Sta­te of the Uni­on pos­ting, but par­ti­cu­lar­ly over the last few days, I want to share my per­so­nal per­spec­ti­ve on the deve­lo­p­ment of app.net and a few thoughts that I have…

  • Geweiteter Horizont

    #Auf­schrei. Das war vor ein paar Mona­ten – gut, es ist jetzt schon über ein Jahr her ‑ auf Twit­ter ein sehr beein­dru­cken­des Phä­no­men. Es hat auf ein­dring­li­che Wei­se illus­triert, wie sehr Frau­en von Män­nern beläs­tigt wer­den. Es hat erfahr­bar gemacht, dass es sich nicht um Ein­zel­fäl­le han­delt, son­dern eben ein kul­tu­rel­les Phä­no­men ist. Ich selbst habe…

  • Get lost, Google.

    OK Goog­le. That is what your pho­ne and your Goog­le brow­ser soon will react to. Any time. I’m not even going to go into the details of how I stron­gly I oppo­se this from a pri­va­cy view­point – becau­se at a point in the not so distant future, I will be sur­roun­ded by acti­ve micro­pho­nes…

  • Schöpferisch sein

    Schöp­fe­risch sein, das heißt, dem Rea­len etwas zu ent­rei­ßen, das uns über­lebt. Und das ist sehr viel auf­re­gen­der als die Refu­gi­en, die die Reli­gi­on zu bie­ten hat. Es ist eine Art, Nein zum Tod zu sagen. – Katell Quillévéré, fran­zö­si­sche Regis­seu­rin, über ihre Arbeit.  Gefun­den in einer Bespre­chung ihres Fil­mes „Suzan­ne„ im Tagesspiegel.

  • Happy Birthday

    Many per­sons have a wrong idea of what con­sti­tu­tes true hap­pi­ness. It is not attai­ned through self-gra­ti­fi­ca­ti­on but through fide­li­ty to a wort­hy purpose. – Helen Kel­ler, born June 27, 1880.

  • Around a table.

    I’ve recent­ly star­ted rea­ding Crea­ti­vi­ty, Inc by Ed Cat­mull. I’m not very far in yet, but in the first few pages, the­re was an anec­do­te that spo­ke rather deep­ly to me. Cat­mull tells us of a table in a mee­ting room (West One) that was fun­da­men­tal­ly incom­pa­ti­ble with Pix­ar cul­tu­re, in unex­pec­ted ways. It was nar­row…

  • Das Telefonat der Julia T.

    Lasst uns zusam­men­fas­sen: wir wis­sen nicht mal genau, mit wem sie die­ses Tele­fo­nat geführt hat. Unter wel­chen Umstän­den, oder zu wel­chem Zeit­punkt. Wie ihr Tag davor war, wie sie sich fühl­te (wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, hat­te sie einen schwe­ren Band­schei­ben­vor­fall und des­halb schon ein paar Jah­re Schmer­zen), wie sehr das Tele­fo­nat sich vor­her schon…

  • Zur Spendenbereitschaft der Steuerhinterziehenden

    Natür­lich ging es mir anläss­lich des Fal­les Ulrich H. aus M. durch den Kopf, es gilt natür­lich allgemeiner. Wenn die­se Herr­schaf­ten so sagen, dass sie doch kei­ne Sozi­al­schma­rot­zer sind, oder kei­ne aso­zia­len Typen, und dann ihre Spen­den­be­reit­schaft als Argu­ment ins Feld füh­ren, so ist die mei­ne per­sön­li­che Ant­wort dar­auf: Wohl. Sind sie doch, und zwar…

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