Menschliche Aktivitäten

Ges­tern schrieb ich ja davon, wie ich E‑Mails selbst lese und selbst dar­auf reagie­re. Und wie ich das für anstän­di­gen Umgang mit ein­an­der halte.

Genau­so sind die Tex­te, die ich hier – aktu­ell täg­lich – schrei­be alle nur von Hand geschrie­ben, ohne irgend­ein Invol­vement von AI. Ich bemü­he mich sehr, das bei allen Tex­ten so zu hal­ten (auch ins­be­son­de­re bei E‑Mails, wenn­gleich ich da bei man­chen Ant­wor­ten auf Copy & Pas­te zurück­grei­fe, weil ich dazu schon mal was geschrie­ben habe), aber da kommt es schon mal vor, dass ich mir einen ers­ten Auf­schlag bei einer gene­ra­ti­ven AI hole. Oder: dass ich bei Über­set­zun­gen schon mal eine AI involviere.

Nur: ich has­se z.B. Tele­fon­dia­log­sys­te­me bei denen ich nicht mit Men­schen inter­agie­re, son­dern ent­we­der mit einem syn­the­ti­schen „Gegen­über“ zu tun habe, oder gar noch auf dem Tas­ten­feld die Ant­wor­ten ein­tip­pen muss.

Rory Sut­her­land schreibt von der Door­man Fall­a­cy: der Denk­feh­ler, zu mei­nen, dass in einem Hotel der Mensch an der Türe nur dazu da ist, die Türen zu öff­nen und des­halb total ein­fach durch einen Auto­ma­ten ersetzt wer­den kann. Damit fällt alles, was an die­ser Posi­ti­on noch pas­siert – und ins­be­son­de­re dann ein gutes Licht auf das gan­ze Haus wirft – unter den Tisch.

Ich wünsch­te mir, mensch­li­cher Kon­takt wür­de tat­säch­lich mehr als Wert begriffen.


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