AI fordert Schule heraus. Heute habe ich einen Post gelesen – leider finde ich ihn nicht mehr – der mich sehr zum Denken gebracht hat.
Ein gar nicht so unrealistisches Bild ist doch gerade, das Schülerinnen und Schüler mit AI Aufgaben lösen, die Lehrerinnen und Lehrer mit AI ausgedacht haben und mit AI korrigieren.
Diesen kompletten Vorgang kann doch direkt in die Tonne, oder?
Wo mich der Artikel meine Perspektive verändert hat: da hat eine Lehrperson den Schülerinnen und Schülern gesagt, dass die Aufgabe nicht ist, den bestmöglichen Aufsatz zu schreiben, sondern einen richtig schlechten, der aber ihre Gedanken und ihre Ideen enthält. Dass es nicht darum geht, etwas richtig zu machen, sondern dass die Lehrkraft Interesse an dem hat, was in ihnen ist – es geht um sie, die Schülerinnen und Schüler.
Was für ein Perspektivwechsel! Es geht nicht darum, etwas möglichst perfekt oder möglichst richtig zu machen, sondern da hat ein erwachsener Mensch Interesse an heranwachsenden Menschen.
Man stelle sich das als das grundlegende Paradigma von Schule vor. Das es nicht darum geht, gute Noten zu erzählen, sondern um Entwicklung. Lehrkräfte nicht vor allem Autoritätspersonen sind, sondern Begleiter*innen. Deshalb der Titel: das flipped die Schule ganz fundamental.
Was für tolle Chancen AI eröffnet.
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