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Life changing … 

No, I would not describe any of the Mac­in­tos­hes I used or owned as life chan­ging. My course of life was too much direc­ted towards pro­fes­sio­nal geek­dom; my inte­rests had always been ali­gned with that stuff so that I would not call any sin­gle of the com­pu­ters I had life changing.

The first Mac I ever had the fun of having on my desk was one of the very early models, and I must have been around ele­ven or so. My dad had got­ten it on loan from Apple Aus­tria for a while, and I got to play with it. I fondly remem­ber the sound that the disk dri­ves made on ejec­ting the disks – and I remem­ber my hun­ting for paper clips to get disks out once the eject func­tion did not really work anymore.

I remem­ber owning a Mac emu­la­tor for one of my Ami­gas, and even a hard­ware inter­face so that I could con­nect an exter­nal Mac floppy to the Amiga. But that never really worked so well.

The first Mac I owned in a while was a Power­book 170 – any­body remem­ber lap­tops with mono­chrome dis­plays? I bought it because I had wan­ted to install NetBSD on it, but I never got around doing that. Part of the rea­son was because at the time I had an inte­rest in that, the video card in that lap­top was not really sup­por­ted well enough and the only option to use NetBSD on said lap­top was via serial con­sole, which sort of made having a lap­top point­less. Ano­ther part was that there was no built-in ether­net, and the exter­nal solu­tion I had was also in no way sup­por­ted by NetBSD, so this would have made me the owner of a very, very soli­tary NetBSD system.

I sold the Mac­Book to a fri­end who used it for DTP on the road for a while; I don’t really know what he did with it.

After those months with the Power­book, I got hold of a used NeXT cube, for which I later also bought the NeXT­Di­men­sion board. That was quite a fun machine to have, and it ser­ved as my work horse for a good num­ber of years. I still keep it around for nost­al­gic rea­sons, but am rather cer­tain it no lon­ger boots.

At the same time, my sis­ter had a Per­forma Mac that she made still frame ani­ma­ti­ons with, and pro­bably quite a num­ber of other things.

All the fond remem­bran­ces of Mac­in­tosh com­pu­ters of the past ages must not let us for­get that Apple did pro­duce a num­ber of crappy pro­ducts. They let their Ope­ra­ting Sys­tem fall behind tre­men­dously before they swit­ched to what ear­lier had been Next­S­tep; they had a chao­tic pro­duct policy before Steve Jobs retur­ned and I’m sure most of us remem­ber just how close they came to bankruptcy in their bad days.

But where Apple shi­nes is put­ting the focus not on tech­ni­cal aspects or just the data of their machi­nes; in how they pre­sent things to the world, it always is about the things you can do with them, the new worlds that are avail­able to you, the fea­tures you can accom­plish with just the right tools (which hap­pen to run on Apple pro­ducts) and your talents. This is what sets them apart; that in ever­y­thing, they see the stuff the pro­duce as a means to an end. Or at least they want us to believe that.

And on that note, happy birth­day, Macintosh.

Bücher, Daten, Internet

Ich bin ein ziem­li­cher Bücher­wurm. Schon wäh­rend mei­nes Auf­wach­sens waren mir Bücher wich­tig und wert. Ich hatte meine Stamm­buch­hand­lung, die Buch­händ­ler dort kann­ten mich gut. Von Zeit zu Zeit half ich ein wenig bei tech­ni­schen Pro­ble­men, oder ich durfte Bücher schon mal in Muf­fins bezah­len. Mein Geschmack, meine Inter­es­sen: das war dort alles klar – und siche auch ein Stück weit von den Men­schen der Buch­hand­lung beein­flusst. Ich denke gerne an meine Nach­mit­tage dort zurück. Ich bin mit mei­ner Netz­karte mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln hin­ge­fah­ren, habe geschmö­kert und gequatscht, habe oft Bücher gekauft (Buch neh­men, Geld geben) und bin wie­der gegangen.

Ich lese immer noch viel, aber vie­les hat sich dabei ver­än­dert. Papier­bü­cher kaufe ich immer sel­te­ner, und wenn, dann zumeist bei immer dem sel­ben Online-Bücherversender, einem US-amerikanischen Unter­neh­men. Es gibt auch noch eine große Buch­hand­lung in der Stadt, in der ich mitt­ler­weile lebe – aber die Sachen bis an die Türe gelie­fert zu bekom­men ist halt doch so bequem. Und ich bin auch ein gro­ßer Freund des elek­tro­ni­schen Buches: kein Papier wird ver­ar­bei­tet und durch die Welt trans­por­tiert, der Lese­stoff ist inner­halb von Sekun­den auf mei­nen elek­tro­ni­schen Gerä­ten und über­haupt wird die Inter­ak­tion mit dem Mate­rial eine ganz andere.

Nur: frü­her, da wusste gerade mal meine Buch­händ­le­rin, was unge­fähr für Bücher ich kannte und mochte. Es gab dort wahr­schein­lich keine Auf­zeich­nun­gen, die über die nor­male Buch­hal­tung im Ein­zel­han­del hin­aus­gin­gen. Gezahlt wurde mit Bar­geld, das war es.

Heute? Ich kann bei ama­zon mein Kun­den­konto der letz­ten fünf­zehn Jahre ein­se­hen, und jedes Buch, dass ich gekauft oder ver­schenkt habe, ist dort auf­ge­führt (auch mit der Emp­fän­ge­r­adresse, damit es schön klar ist, ob es für mich selbst oder viel­leicht doch direkt für jemand ande­ren war). Ja, ich führe sogar säu­ber­lich zwei Lis­ten dort, wel­che Bücher mich noch inter­es­sie­ren und die ich wahr­schein­lich zu kau­fen gedenke. Ich zahle per Last­schrift oder Kre­dit­karte, also gehen auch da wie­der Daten an andere Unter­neh­men. Und wenn ich dann ebooks auf mei­nem Kindle lese, wird ver­mut­lich sogar erfasst, wie viel Zeit ich mit wel­chem Buch ver­bringe. Auf jeden Fall aber, was ich mir im Buch notiere und wel­che Pas­sa­gen ich mir selbst hervorhebe.

Das Bild des lesen­den Men­schen: in einer ruhi­gen Umge­bung, sehr pri­vat. Aber eben die­ses Gefühl von Pri­vat­heit trifft über­haupt nicht mehr zu.

Wenige Daten­samm­lun­gen im Leben geben wohl so viel Aus­u­kunft über einen Men­schen als jene die genau doku­men­tie­ren, was er oder sie so liest. Und das vor allem von Bequem­lich­keit und Zeit­er­spar­nis getrie­bene Kauf­ver­hal­ten führt dazu, dass das eine enorme Menge an Daten offen­legt. Natür­lich gibt es Optio­nen: ich kann wie­der zur klei­nen Buch­hand­lung gehen und dort Bücher kau­fen – oder bes­ser gleich in meh­re­ren Buch­hand­lun­gen. Leih­bi­blio­the­ken fal­len aus, wenn man vor allem an Daten­spar­sam­keit inter­es­siert ist; mehr als nur kleine Tausch­ringe wohl auch. Alles, was Ebooks betrifft, ist ja sowieso aus­ge­schlos­sen – da ist die Zuord­nung letzt­lich immer möglich.

Ich bin mir nicht sicher, ob Poli­ti­kern heute diese Zusam­men­hänge klar und offen­sicht­lich sind. Wenn wir übers Lesen spre­chen, den­ken die an Papier­bü­cher die man im Laden kauft, oder sehen sie den Film über die gan­zen Daten vor dem geis­ti­gen Auge?

Verschlüsselung ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems

Im Rah­men der glo­ba­len Internet-Überwachung, die PRISM und Tem­pora offen­sicht­lich gemacht haben – und wahr­schein­lich gibt es doch auch noch andere Pro­gramme in ande­ren Staa­ten – ist ein Gut­teil des Online-Diskurses der Frage gewid­met, wie man sich selbst mit Ver­schlüs­se­lung schüt­zen kann.

Nach mei­nem Dafür­hal­ten ist aber der Ein­satz von Ver­schlüs­se­lung keine Lösung des Pro­blems: weder für per­sön­li­che Kom­mu­ni­ka­tion noch als Ansatz für die glo­bale Herausforderung.

Was wir bis­lang gehört haben, geht es bei den Über­wa­chungs­pro­gram­men um Meta­da­ten. Diese wer­den durch keine Ver­schlüs­se­lung ver­schlei­ert: Emp­fän­ger der Nach­rich­ten sind bei der­zeit allen Diens­ten iden­ti­fi­zier­bar. Auch die Nach­rich­ten­länge und Nach­rich­ten­fre­quenz sind leicht fest­zu­stel­len. Hier hilft Ver­schlüs­se­lung nicht.

Ver­schlüs­se­lung ver­führt uns zur Annahme, die Kom­mu­ni­ka­tion sei sicher. Dies muss nicht so sein. Die NSA ist einer der größ­ten Arbeit­ge­ber für Mathe­ma­ti­ker welt­weit. Aus Zei­ten der Ver­ab­schie­dung des DES (1976) ist bekannt, dass die NSA schon damals der öffent­lich bekann­ten For­schung an Ver­schlüs­se­lung einige Jahre vor­aus war – die von ihnen vor­ge­schla­ge­nen Ver­än­de­run­gen am Algo­rith­mus sicher­ten ihn gegen Ana­ly­se­ver­fah­ren ab, die zu dem Zeit­punkt in der zivi­len Welt noch nicht ent­deckt wor­den waren. Es kann also gut sein, dass wir uns auf Ver­fah­ren ver­las­sen, deren Sicher­heit nicht mehr gege­ben ist.

Und selbst wenn die Ver­schlüs­se­lung heute noch sicher ist: die NSA spei­chert sehr, sehr lange. Wer sagt uns denn, dass inner­halb der nächs­ten dreis­sig Jah­ren die ent­spre­chen­den Algo­rith­men – sei es durch hin­rei­chend schnelle Com­pu­ter, sei es durch Fort­schritte in deren Rück­rech­nung – nicht alle kei­nen Wert mehr haben? So groß ist die Anzahl der der­zeit in den ver­schie­de­nen Tools ein­ge­setz­ten Ver­fah­ren nicht.

Ein wei­te­res Thema ist, dass Ver­schlüs­se­lung eine kom­plexe Auf­gabe ist, wenn man sie ernst nimmt. Auch wenn wir uns bemü­hen, die Ver­fah­ren so ein­fach wie mög­lich zu gestal­ten und die Pro­gramme so benut­zer­freund­lich wie mög­lich zu bekom­men: eine gewisse Kom­ple­xi­tät muss blei­ben, wenn die Ver­fah­ren ernst­haft genutzt wer­den sol­len. Man denke nur an die Auf­ga­ben, um pri­vate Schlüs­sel einer­seits sicher und nur auf Gerä­ten des Benut­zers zu hal­ten, ande­rer­seits aber auch in Back­ups zu sichern oder über meh­rere Geräte abzu­glei­chen. Von so The­men wie Inte­gra­tion in Web­mail ganz zu schwei­gen – hier sto­ßen dann Wel­ten zusam­men, die nur sehr, sehr schwie­rig zusam­men­zu­füh­ren sein wer­den. Durch diese Kom­ple­xi­tät wird es aber auch so blei­ben, dass Ver­schlüs­se­lung immer nur einer Min­der­heit zur Ver­fü­gung steht: jenen Men­schen, die sich ernst­haft mit die­sen The­men auseinandersetzen.

Was die Men­schen, die sich stark online bewe­gen, so sehr stört ist kein tech­ni­sches Pro­blem; es ist ein poli­ti­sches. Anstatt sich um tech­ni­sche Lösun­gen zu küm­mern, soll­ten wir die Ener­gie viel lie­ber dar­auf ver­wen­den, uns poli­ti­sche und soziale Lösun­gen zu über­le­gen: das ist das Spiel­feld, auf dem wir uns der­zeit bewe­gen müs­sen. Ich sehe gerade kei­nen ande­ren Weg, uns der Über­wa­chung der Unter­see­ka­bel zu ent­zie­hen, als nur mög­lichst wenig Daten über diese Kabel zu schi­cken. Das bedeu­tet: Europa muss sich Gedan­ken dar­über machen, wie es die Abhän­gig­kei­ten von den USA als Tech­no­lo­gie­quelle redu­ziert. Europa muss sich dar­über Gedan­ken machen, auf wel­che Weise wir die Internet-Wirtschaft in Europa so stär­ken kön­nen, dass euro­päi­schen Benut­zern der Zugriff auf euro­päi­sche Dienste lie­ber ist, als Unter­neh­men zu bemü­hen, die sich dem ame­ri­ka­ni­schen Recht unter­ord­nen müs­sen. Denn, machen wir uns doch nichts vor: Europa wird es nicht schaf­fen, nen­nens­wer­ten Ein­fluss auf das Vor­ge­hen der ame­ri­ka­ni­schen Sicher­heits­be­hör­den zu neh­men. Über keine Ver­hand­lun­gen, über keine Gesetz­ge­bung wer­den wir es schaf­fen, dass FISA-Beschlüsse öffent­lich wer­den, dass die NSA sich gegen­über Aus­län­dern anders ver­hal­ten muss oder dass die ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men plötz­lich bes­sere Werk­zeuge haben, um sich dem Sicher­heits­we­sen zu wider­set­zen. Viel­leicht ändert sich der Nar­ra­tiv, den wir hören: das heisst aber noch lange nicht, dass sich fun­da­men­tal am Vor­ge­hen was ändert.

Die EU muss sich darum bemü­hen, dass die IT-Industrie in Europa zu einer inno­va­ti­ven, beweg­li­chen und eben auch unab­hän­gi­gen Bran­che wird. Erst dann wer­den wir es schaf­fen, dass das euro­päi­sche Recht auch für die euro­päi­schen Daten bin­dend ist.

Und nochmal: Zeitung.

An nahezu jedem Com­pu­ter wer­den wir daran erin­nert, dass es eine Zeit gab, in der Tages­zei­tun­gen die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung getrie­ben haben. Die Schrift „Times New Roman“ hat ihren Namen von ihrem Auf­trag­ge­ber und ihrer Ver­wen­dung: Die Lon­don Times lies eine Schrift ent­wer­fen, die auf den damals neu auf­kom­men­den Rota­ti­ons­pres­sen auch bei höhe­ren Geschwin­dig­kei­ten mög­lichst gut les­bar wie­der­ge­ge­ben wer­den sollte. Es ent­behrt nicht einer gewis­sen Iro­nie, dass die ers­ten wei­ter ver­brei­te­ten Laser­dru­cker – aus voll­stän­dig unter­schied­li­chen Grün­den zwar – zu ähn­li­chen Fak­to­ren für die Schrift­aus­wahl führ­ten. Nur konnte man sich dann auf die bereits durch­lau­fene Ent­wick­lung beru­fen und auf eben jene, 1931 auf den Markt gebrachte Schrift zurück­grei­fen. Und zu der Zeit, als die Laser­dru­cker auf­ka­men, fan­den die Ver­lage die Com­pu­ter auch noch ein tol­les Werk­zeug. So ermög­lichte das Auf­kom­men der Photosatz-Systeme es den Ver­la­gen, auf die Dienste von Set­zern und Dru­ckern zu ver­zich­ten und die Papier­aus­ga­ben viel kos­ten­güns­ti­ger zu pro­du­zie­ren; damals wur­den viele Stel­len abge­baut und die Struk­tur der Ver­lage änderte sich dras­tisch. Übri­gens wurde auch damals schon über den Unter­gang der Mei­nungs­viel­falt und Medi­en­land­schaft sinniert.

Und heute? Heute ist zwar nicht der Com­pu­ter für die Ver­lage das Böse, aber das diese Com­pu­ter auch als Werk­zeug genutzt wer­den kön­nen, um sich auf alter­na­ti­vem Weg Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen, das scheint den Ent­schei­dern der Dorn im Auge.

Man muss es sich auch noch mal kon­kret vor Augen füh­ren: die glei­chen Leute, die frü­her die Zei­tung gekauft und gele­sen haben, die wer­den heute von den Ver­le­gern beschimpft, weil sie ja angeb­lich so sehr einer schreck­li­chen Gratis-Kultur anheim fal­len und nun nicht mehr wis­sen, was gut und rich­tig ist.

Die Klage, dass sich unsere Welt beschleu­nigt hat, ist ja bei­leibe keine neue mehr. Aber anstatt zu fra­gen, wie man in einer Zeit, in der „die Nach­rich­ten­lage“ sich manch­mal im Halb­stun­den­takt ändert, die Redak­tio­nen aktu­elle Nach­rich­ten über diverse Kanäle zu nahezu belie­bi­gen Zei­ten auf die Smart­pho­nes ihrer Rezi­pi­en­ten schi­cken, rele­vant zu blei­ben, da wird lie­ber über den Unter­gang des Abend­lan­des phi­lo­so­phiert; man galt einige Zeit schon als mutig, wenn man sich – in Abhän­gig­keit eines Welt­kon­zerns, den die deut­sche Medi­en­land­schaft genau kein Stück weit inter­es­siert! – mit einer App auf die Tablets mit dem Apfel vor­wagte.
Und dann, das Aus­blei­ben der Wer­be­kun­den. Wen über­rascht es denn, dass Wer­be­kun­den auf ein Medium aus­wei­chen, über das sie ihre rele­vante Ziel­gruppe errei­chen kön­nen, ihre For­mate ziel­ge­nauer plat­zie­ren und auch in ande­ren Fak­to­ren steu­ern kön­nen und das ihnen eine deut­lich bes­sere Wer­be­wir­kungs­ana­lyse erlaubt? Wel­chen Mehr­wert erbrin­gen denn Zei­tun­gen gegen­über dem Online-Markt für ihre Wer­be­kun­den, und wie kom­mu­ni­zie­ren sie den?

Ach, es gibt noch so viele Fak­to­ren, die ich benen­nen könnte. Die man­gelnde Sou­ve­rä­ni­tät des Pro­dukts: wer denn sonst ver­sucht, mehr Kun­den für die eigene Qua­li­tät zu gewin­nen, wenn es um irgend­wel­che Zuga­ben wie Wein-Sortiments, Espres­so­ma­schi­nen oder Umhän­ge­ta­schen geht? Die man­gelnde Qua­li­tät: wie oft hören wir von hand­werk­li­chen Schnit­zern von Jour­na­lis­ten; wie sehr sind die Berichte nur ober­fläch­lich und wer­den den tat­säch­li­chen Fra­gen nicht gerecht? Diese selt­same Nische in der man es sich bequem gemacht hat, viel zu nah an der Poli­tik: Wo ist denn die tat­säch­lich kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung, das Erken­nen und Auf­de­cken von Skan­da­len, die inhalt­li­che Schärfe?

Ich denke, es wird Zeit für neue Auf­brü­che. Viel­leicht könnte die Ant­wort auf die Frage, was denn die Auf­gabe von Jour­na­lis­mus ist, prä­zise und genau aus­for­mu­liert, hel­fen, neue Pro­dukte zu ersin­nen oder Fan­ta­sien zu ent­wi­ckeln, wohin die Reise in den nächs­ten fünf Jah­ren gehen soll. Und anstatt sich einen gro­ßen Gewinn davon zu ver­spre­chen, sich mit Apps auf Apple-Produkte zu wagen, viel­leicht soll­ten sich zwei, drei Men­schen zusam­men­fin­den und sich fra­gen: Wie hätte eine Zei­tung aus­ge­se­hen, wenn Steve Jobs sie sich aus­ge­dacht hätte? Was wären die Fak­to­ren, die eine Zei­tung als Pro­dukt aus dem Hause Apple ausmachten?

Eine Notiz zum Apple Event

Ich gebe es zu: wie so viele andere Apple-Fans saß auch ich um kurz nach 19 Uhr vor mei­nem iPad und sah mir den Livestream an. Ich wollte hören und sehen, was Apple denn nun eigent­lich anzu­kün­di­gen und zu zei­gen hat; hatte meine eige­nen Theo­rien was zu sehen sein würde und was nicht, und ent­zog mich nicht der gespann­ten Auf­re­gung der Online-Welt, die das Spek­ta­kel schon vor­her gene­riert hatte.

Und dann saß ich da an unse­rem Ess­tisch, das iPad vor mir und Phil Schil­ler erzählte über das wun­der­bare neue Mac­Book, das da kommt.

Du hörst Dir da jetzt nicht wirk­lich an, wie­viel Pixel das Ding hat?“ fragte meine Liebste im vor­bei­ge­hen, als sie die ent­spre­chende Folie der Prä­sen­ta­tion sah. „Was kann ich denn dafür, was der Mann da in seine Prä­sen­ta­tion getan hat!“ wollte ich schon in einem Reflex sagen, grum­me­lig ob der Stö­rung sowohl des Genus­ses, als auch dar­über, dass der Moment, auf den ich mich schon gefreut hatte, so ent­zau­bert wurde. Aber bevor ich das tun konnte, wurde mir klar: sie hat recht. Egal, was da in der Pro­dukt­prä­sen­ta­tion als nächs­tes erzählt würde, was sich da noch alles ent­fal­ten könnte, vom Niveau her bliebe es dabei: wie­viele Pixel das Ding hat, wie­viel RAM, wel­che tol­len Performance-Werte, was auch immer.

Wie hohl doch so eine Ver­an­stal­tung ist. Welch rie­si­ger tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Auf­wand da getrie­ben wird, um letzt­lich: Nichts mit Inhalt. Nichts von Bedeutung.

Die glo­bale Tupperparty.

Features for Twitter for Mac

Twitter’s native app for Mac OS has been my pri­mary Twit­ter environ­ment for some time now. I used it before it got that ent­i­rely new (non­stan­dard) user inter­face. I still like it bet­ter than the other Twit­ter app’s I’ve seen out there, but there are a few gri­pes with it that I have.

  • I like to be able to drag apps by taking their top­most ele­ment in the win­dow. I don’t like to see that bit of UI con­ven­tion out the door; I don’t like the fact that I have to pick up the Twit­ter win­dow by it’s right-side margin.
  • I would like the default of pre­sen­ting Twit­ter user­na­mes to indi­cate whe­ther I alre­ady fol­low them or not; this would be espe­cially use­ful on fri­days. Maybe give the names two dis­tinct back­ground colours, very light but notica­ble. That way, I could see the over­lap with others, and not have to access each name seperately.
  • Some­ti­mes, loading images from twit­pic does not work reli­a­bly, and I have no idea as to why. I have to close the popup and reo­pen it for the image to load.
  • Hand­ling blo­cking users is not con­sis­tent: When I am on the “Men­ti­ons” tab and block a user, the tweet I am on disap­pears right away. If I am doing the blo­cking in the user’s pro­file, the tweets of that user remain in my time­line and men­ti­ons. I’d much rather see them disap­pear everywhere.

But I’m sure they’ll all be addres­sed in later ver­si­ons. :-)

Zeitungs-Websites

Liebe Zeitungswebsite-CMS-Konfektionierer,
die Druck­an­sich­ten auf Euren Web­sites sind ja durch­aus sehr prak­tisch. Könnt Ihr es aber bitte so ein­rich­ten, dass die Druck­an­sicht nicht ein neues Fens­ter oder ein neues Tab öff­net, son­dern ein­fach in mei­nem aktu­el­len Brow­ser gela­den wird, so wie jede andere Seite auch? Und könnt ihr auch auf den JavaScript-Aufruf des Druck-Dialogs ver­zich­ten? Das fände ich sehr praktisch.

Danke!
Ein Instapaper-User.

Nokia/Microsoft vs. …

I get the very dis­tinct impres­sion that Micro­No­kia are not set­ting them­sel­ves up to com­pete against Apple, but much rather pri­ma­rily against Google’s Android. Lar­gely, this is because again we’re see­ing a split bet­ween hard­ware and soft­ware com­pa­nies. In split­ting apart those kinds of deve­lop­ment, they are at a disad­van­tage to bring about the same qua­lity of user expe­ri­ence as Apple shows the world as attainable. That’s also why the Play­Book and the new HP Touch­Pad are, to me, more likely to work well – because they are enab­ling them­sel­ves to just focus on what the ent­ire package deli­vers to the user and do not have to com­pro­mise for their tech­no­logy part­ner that they have deci­ded their fate to be lin­ked with.

And, whilst we are at it, I’m idly curious as to whe­ther the fol­ding of the talks bet­ween Google and Nokia was in any way rele­vant to Eric Schmidt giving up the CEO role at Google. Of course, one can envi­sion that the talks bet­ween Google and Nokia were much more one-sided: Google can nego­tiate from a posi­tion of strength in the smart­phone mar­ket; they see no neces­sity to bring on board a ven­dor who has good device know­ledge. After being publi­cly ridi­cu­led for the Kin and never really being suc­cess­ful in the smart­phone mar­ket, was pro­bably more ega­li­ta­rian in the rela­ti­onship. Much as I can under­stand that posi­tion, it also shows the fate the two com­pa­nies do share in the smart­phone arena and it holds little pro­mise to how they might move for­ward toge­ther. That Elop was a Micro­sof­tie and knows the cul­ture of the com­pany well is also some­thing not to be for­got­ten. And I think that after the lack of suc­cess in deli­ve­r­ing a Linux deli­ver­a­ble even though they had been at it for a while (any­body remem­ber the Nokia N700?) might also have been a fac­tor. If you can’t trust your inhouse Linux people to get some­thing relia­ble out the door, why should they be able to do based on some­body else’s Linux-based smart­phone stack?

What I am curious about, now, will be the third-party deve­l­oper stra­tegy – and that’s the very point where the inte­rests of the two tech­no­logy part­ners are not well-aligned. Nokia will want the deve­l­o­pers to have their pro­ducts run exclu­si­vely on Nokia devices, and will pro­bably work hard to have a com­pe­ti­tive advan­tage over other WP7 pro­ducts in User Inter­face and pro­bably other APIs. (They need to – they’ve alre­ady sold out Search, Maps and other key com­ponents to be the same as with the other WP7 ven­dors.) Micro­soft, on the other hand, should have in mind to not let the plat­form frag­ment too much, or else they will also draw bad blood from their deve­lop­ment base. The people who have stuff in the Ovi store these days are burnt any­way, because they need to com­ple­tely write off those invest­ments and, in the worst case, get their eyes set on an ent­i­rely new eco­sys­tem. (Of course, Nokia could be pro­vi­ding tran­si­tio­ning tools, or a HAL that allows for Sym­bian apps to run on WP7, but I’m not sure that the pho­nes will be up to that kind of tasks.) And as Sun lear­ned in the tran­si­tion from SunOS 4 to Sola­ris: Deve­l­o­pers having their apps bro­ken do not respond kindly.

So these will be inte­res­ting times ahead indeed. But I’m scep­tic that the new Nokia Win­dows pho­nes will really get that kind of mar­ket trac­tion that other plat­forms enjoy.

Why IMAP is a good model for cloud services

I do admit it: I like the IMAP pro­to­col. I regu­larly use mul­ti­ple com­pu­ters and my iPhone, and I read and write email on all of them. IMAP makes that con­ve­ni­ent: I have the same view of my fol­ders and my inbox on every com­pu­ter. We also use a Web­mail cli­ent that uses IMAP as its under­ly­ing tech­no­logy, so even via web­mail, ever­y­thing looks the same. And apart from the fact that I quite enjoy the way that I can look for all stuff that was sent my way, I much more like the fact that I have just one fol­der of email that I sent out. It doesn’t mat­ter where I am when I send some­thing off: it all ends up in my sent box on our mail server.

IMAP is a well-specified pro­to­col. One can argue whe­ther it’s a well-desgined pro­to­col, or whe­ther parts of it are a total night­mare to under­stand and imple­ment. But is is that, well-documented. Given enough pro­gramming talent, you can sit down and write eit­her a cli­ent or a ser­ver for it. (And given the track record of various IMAP cli­ents in the wild, it does take a cer­tain kind of dedi­ca­tion and a good load of skill to really get it right.) But it’s not a tech­no­logy that lets you guess what a cer­tain field on all requests might mean or why the ans­wers look so dif­fe­rent on every second fri­day of a month star­ting with J.

The fact that it’s docu­men­ted means mul­ti­ple imple­men­ta­ti­ons exist. That means if you want, you can set up an IMAP ser­ver and just use that; or pay some­body to do just that. Per­so­nally, I’m not so fond of the idea of giving all of my email away to some­body who I don’t really know all so well, so my IMAP store is on a ser­ver that we run our­sel­ves. But if your pre­fe­ren­ces are dif­fe­rent, there are ple­nty of ser­vices that allow you to use their IMAP ser­ver, and be happy with that.

This is where I believe cloud ser­vices should be hea­ding. Like so many, I’m a fan of Ever­note (I’ve writ­ten about that). I’m impres­sed by what Google Docu­ments can do inside the brow­ser. But for eit­her com­pany: do I know who else has access to my data? What laws are even app­lica­ble for stuff that I put up? I’m sure that both Google and Ever­note are sub­ject to US sub­po­e­nas, but what about ger­man legal demands to hand over data? Or, say, those ori­gi­na­ting in India? What hap­pens to all the data should Ever­note or Google fold? I’d love Ever­note even more if there were a way to run a ser­ver of my own – because then I know for sure who has access to my data. Or the pro­to­col they use were well-specified so that others could also con­tri­bute to a public ser­ver my Ever­note cli­ent con­nects to.

Ah, if it only were so easy as with IMAP.

Data Roaming?

Com­ing home from two weeks abroad and some idle time to think, I have a few more topics to blog about.
One of them is one of the things I con­sider one of the most obs­cene forms of ripoff the mobile phone car­ri­ers do is „data roa­ming.“ If you want to bring your smart­phone online, what they do is they do not let you easily use their own data net­work, but rather insist on trans­porting your IP traf­fic over their own net­works to your home pro­vi­der where it then is allo­wed to hit the public inter­net.
What is this?
Let me just use the local net­work, I don’t care where the tran­sit into IP world hap­pens. This would be so much chea­per, and any decent phone can handle the con­fi­gu­ra­tion. Heck, I did this years ago with my Treo!

Be afraid. Be very afraid.

It is a widely held belief that Steve Jobs is a man to trans­form indus­tries. He’s done it before, and I think he (with his com­pany Apple) has set his eyes to do it yet again. This time, it’s tele­phony. And I can’t blame him, it is a god-awful indus­try we (as a spe­cies, glo­bally) are put­ting up with.
Take the epi­tome of modern phone tech­no­logy: the mobile phone net­work. We’re still using phone num­bers (a tech­no­logy that is a cen­tury old and was opti­mi­zed for the rotary pho­nes and their elec­tro­me­cha­ni­cal coun­ter­parts in the swit­ching sys­tem), we’re basi­cally using a net­work desi­gned to deli­ver billable events and we’re com­mu­ni­ca­ting with voice qua­lity that is actually more than awful.
Enter Face­Time.
Face­Time takes the tele­phone con­ver­sa­tion out of the old phone net­work and puts it onto an IP net­work. It makes com­mu­ni­ca­tion easy and fun. And it’s no lon­ger just tied to the iPhone (which the car­ri­ers pro­bably would have liked), but also going to IP-only devices: iPod touch and all iPads. Apple usually is known for deli­ve­r­ing good user expe­ri­ence, so phone calls are good for the user.
But now, Apple is set­ting out to be not just the media centre of the world (with music and video alre­ady going their way), but the new phone sys­tem, too. Bet­ween the new Apple TV and Face­Time, I do have some ideas why Apple needs a new data cen­ter …
[EDITED] I do not think that the video tele­phony is what makes Face­Time so par­ti­cu­larly import­ant or game-changing. I think it is the seam­less­ness in which the phone and IP net­work inter­act. Ulti­mately, redu­cing the phone car­ri­ers just to ano­ther form of data car­ri­ers. I do know that Skype also works sui­ta­bly well and has a good instal­led base. But what is dif­fe­rent here is that Face­Time is auto­ma­ti­cally instal­led on every iOS device, and inte­gra­ted well with the ent­ire Apple expe­ri­ence (think: Address book, MobileMe, …)

Lessons in customer support

I — pro­bably along with many, many others of the iPhone Twit­ter App — dis­co­vered some­thing that I con­sider a bug. As soon as you rotate the phone, your posi­tion in your time­line is utterly garb­led. Where you are after turning has no resem­blance whatsoever to where you were before. That means: Take the phone, rotate it, rotate it back and you’re at a com­ple­tely dif­fe­rent place than before.

This quite goes against the law of least sur­prise for the user. So I tried to inform Twit­ter of that bug. I sear­ched for a place for such feed­back, did indeed file the report and inclu­ded what I take to be a start on how to resolve the issue. I recei­ved an ans­wer from Twit­ter a few days later, but with some­thing that I con­sider to be com­ple­tely beside the point. The ans­wer, basi­cally was, „If this is a pro­blem for you, you can rotation-lock your phone.“ Come on, Twit­ter. You can do bet­ter than that. If the mail back had at least inclu­ded some­thing like „Thank you for reporting your con­cern, we will look at this inter­nally“ or „Thank you, we will con­sider how to best deal with the issue for a future release,“ all would have been well. But to be told that this is a non-issue is, to be honest, most disap­poin­ting. And yes, I do indeed con­sider this to be a pro­blem. And no, I do not con­sider rotation-lockng the phone an appro­priate solu­tion. (I do tend to type on the land­scape key­board, but read on the por­trait ori­en­ta­tion, so I do in fact quite like to change the direc­tion of the phone.

And it would have been easy to not make me frus­tra­ted about this, too.

eBooks

So there’s a new Kindle that looks quite attrac­tive. Many things on the Kindle platt­form appear quite nice: You can read the Kindle books on mul­ti­ple devices (the Kindle app for iPhone and iPad just as well as your desk­top and lap­top com­pu­ter) and have your library avail­able on all devices equally. The way I under­stand it, you even see your own notes and pro­gress on your books on all plat­forms; this is how sto­rage should be done (local copies for off­line, but basi­cally be acces­si­ble from any­where).
And yet, as with many other of the new media con­sump­tion gad­gets, you get a big bag of con­cerns that at least still give me second thoughts on all of this.
For one, I don’t want to leave such a well-documented trail of what I read, when and for how long. I know that by shop­ping at Ama­zon, I alre­ady leave quite the trail about my rea­ding hab­its, and buy­ing stuff on the Kindle does not change that all too dras­ti­cally. And still, I feel that the more data Kindle trans­fers to Ama­zon, the less com­for­ta­ble I am with rea­ding stuff on such an elec­tro­nic gad­get.
Also, we’ve seen that Ama­zon is able to change the library on the Kindle wit­hout your appro­val or inter­ac­tion. This gives an ent­i­rely new mea­ning to the con­cept of „purchasing a book.“ It’s actually much more like a public library: You pay for the pri­vi­lege of being allo­wed to read a book, but only little of the expe­ri­ence is under your con­trol.
And that brings us around to the next point: I want to be able to pass on books. Once I’ve read them, I want to have some­body else have them. Or I want to be able to loan them; eit­her just for an after­noon of lei­sure or for others to com­ple­tely read those books. That’s just not pos­si­ble on the Kindle. But then, I also think that it’s not pos­si­ble on iBooks, so that levels the play­ing field.
For the time being, I just might be stuck with paper books.

Home media integration and other televisory matters

Fol­lo­wing up on my last pos­ting, there are a few more things that come to mind when thin­king about the future of TV sets. With all those video strea­ming ser­vices that I want, I also would like inte­gra­tion with my lapop (or iPhone or iPad, or wha­te­ver other media con­sump­tion devices there are in the hou­se­hold). If I see a video on one of my devices, I’d like to be able to easily trans­fer that run­ning stream onto my TV set. So, for instance, I am brow­sing TED and find a pre­sen­ta­tion that I’d like to con­ti­nue watching while I do some­thing else on an iPad (which I cur­rently don’t own, but that is ano­ther topic). So then, I’d like to bounce the stream off to the TV set in the room I’m cur­rently in and con­ti­nue to use the iPad for other things.
And on the sub­ject of trans­fers: I more often than not carry my iPhone on me. I can easily have my ear­pho­nes plug­ged in there, and the cable not tangle with anything. So then, my lap­top should link up with the audio out­put of the iPhone and trans­fer it’s sound out via the iPhone. That way, I could walk around and con­ti­nue to lis­ten to what I have on the com­pu­ter — or just not be tied to the com­pu­ter by means of head­phone cable.
I’d like to be able to watch HD con­tent, record and play­back it at my lei­sure. And get HD con­tent in such a way so that I can watch dif­fe­rent HD chan­nels on dif­fe­rent TV sets con­cur­rently, and wit­hout pay­ing a monthly sum for every sin­gle device. We can do that now, with the plain ana­log cable ser­vice that we have. By means of cab­ling, we can dis­tri­bute the signal to mul­ti­ple TV sets. Anything but that would be a step back­ward, to my mind. It would be a great plus if the HD con­tent could also be wat­ched on lap­tops (and we have both Win­dows and Mac­in­tosh devices in the hou­se­hold, of which one Win­dows lap­top regu­larly gets used for watching TV with a USB TV tuner), but that is even a secon­dary goal. I’d be happy if we could just get two TV sets. Of course, if we just had one media sto­rage solu­tion so that recor­dings of TV shows could be shown on any screen around, that would be a plus — but that seems to cur­rently not be easily avail­able.
It seems there’s still a great many chal­len­ges out there to get media stuff working con­ve­ni­ently and easily …

TV sets and online experience

It seems that TV sets that offer some form of web con­nec­tivity are the latest craze, right next with the 3D stuff that is not yet ready for con­sump­tion, at least to my mind. I say web con­nec­tivity because it’s about the web more than it is about inter­net con­nec­tivity — the TV sets are even a far cry from fully giving you a decent brow­ser expe­ri­ence, let alone thin­king about other pro­to­cols or app­li­ca­ti­ons. Not that this is neces­sa­rily a bad thing — but one still should be honest about what kind of expe­ri­ence a device is deli­ve­r­ing.
What this is about, though, is that youtube is not enough. Of course it’s fun to look at various video clips and that one site is very rich in all the con­tent it offers. Maybe, if the manu­fac­tu­rer is kind, they’ll also include other online video sys­tems (vimeo, ustream​.tv, or seven­load and myvi​deo​.de in Ger­many) But as we all know, the web is fil­led with so many more oppor­tu­nities. Being in the ger­man TV mar­ket, I also want to be able to look at the online video offe­rings of the local TV sta­ti­ons; inci­den­tally that also requi­res a Flash player on the device. I pre­sume that other mar­kets will have other offe­rings that the con­su­mer might be inte­res­ted in — a con­stant, steady battle for the manu­fac­tu­rer if the want to fol­low this all. And then, there’s video pod­casts, there’s strea­ming stuff com­ing up that we don’t yet even dream about. A night­mare to keep cur­rent, even more of a night­mare if you have to keep pus­hing updates to the sets at the con­su­mers con­stantly.
So we have esta­blis­hed that the requi­re­ments for the TV online expe­ri­ence are high: Flash player, a decent full brow­ser to sup­port all the various offe­rings, a good update path to get new ver­si­ons released (just ima­gine if IE6 had been dis­tri­bu­ted with every TV set that a cer­tain manu­fac­tu­rer ship­ped five years ago, with no clear way for the cust­o­mer to update). I think we’re get­ting dan­ge­rously close to having a full ope­ra­ting sys­tem on the TV set. And then we haven’t even tou­ched inte­gra­ting the nor­mal TV ser­vices, video on demand, time-lapse watching, new ideas about pay per view.
Watching a home enter­tain­ment sys­tem for the living room cer­tainly won’t be get­ting easier!

URL shortening, a new approach

There is an approach in URL shor­teners that I have not yet seen, but think that has some merit: Store all the infor­ma­tion for the URLs in a DNS zone. Store the URLs you point to as TXT records. The zone can then be pul­led and peru­sed at will. That way, data is never stored in just one com­pa­nies data­base, you can just go in an pull those links that inte­rest you. If the shor­te­n­ing engine then allows for user spe­ci­fic zones, you can just get to all the data you are inte­res­ted in.

The pro­to­type should not be so hard to get in shape.

An iPhone API I’d like to see

Just tal­king about the iPhone, there is an API that I’d like to see and I’m sure many app­li­ca­ti­ons would bene­fit from: A down­load mana­ger.  I ima­gine that an app could regis­ter to pull the con­tent of a spe­ci­fic URL or the ans­wer from a Web Ser­vice at a spe­ci­fied time or at spe­ci­fied inter­vals, and then the ans­wers or most recent ans­wer is ready for con­sump­tion when the app is star­ted by the user.

Ide­ally, this would inte­grate with iTu­nes so that when syn­cing the phone, all the data-hungry apps get their mouths fed and are pro­vi­ded with the last ver­sion of the data they’re inte­res­ted in.  What I have in mind are news-plucking app­li­ca­ti­ons like All Things Digi­tal or Bloom­berg, or the TV sche­dule apps — or many of the other apps that you start, then wait to have their con­tent pul­led, and only then con­ti­nue to use.  The basic thing they do is sim­ple: They all get their data in first.  And I pre­sume many, many of them in one or the other kind of XML application.

Man, would that improve my user expe­ri­ence of the iPhone.