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Life changing … 

No, I would not descri­be any of the Mac­in­to­shes I used or owned as life chan­ging. My cour­se of life was too much direc­ted towards pro­fes­sio­nal geek­dom; my inte­rests had always been ali­gned with that stuff so that I would not call any sin­gle of the com­pu­ters I had life chan­ging.

The first Mac I ever had the fun of having on my desk was one of the very ear­ly models, and I must have been around ele­ven or so. My dad had got­ten it on loan from Apple Aus­tria for a while, and I got to play with it. I fond­ly remem­ber the sound that the disk dri­ves made on ejec­ting the disks – and I remem­ber my hun­ting for paper clips to get disks out once the eject func­tion did not real­ly work any­mo­re.

I remem­ber owning a Mac emu­la­tor for one of my Ami­gas, and even a hard­ware inter­face so that I could con­nect an exter­nal Mac flop­py to the Ami­ga. But that never real­ly worked so well.

The first Mac I owned in a while was a Power­book 170 – any­bo­dy remem­ber lap­tops with mono­chro­me dis­plays? I bought it becau­se I had wan­ted to install Net­BSD on it, but I never got around doing that. Part of the rea­son was becau­se at the time I had an inte­rest in that, the video card in that lap­top was not real­ly sup­por­ted well enough and the only opti­on to use Net­BSD on said lap­top was via seri­al con­so­le, which sort of made having a lap­top point­less. Ano­t­her part was that the­re was no built-in ether­net, and the exter­nal solu­ti­on I had was also in no way sup­por­ted by Net­BSD, so this would have made me the owner of a very, very soli­ta­ry Net­BSD sys­tem.

I sold the Mac­Book to a fri­end who used it for DTP on the road for a while; I don’t real­ly know what he did with it.

After tho­se mon­ths with the Power­book, I got hold of a used NeXT cube, for which I later also bought the NeXT­Di­men­si­on board. That was qui­te a fun machi­ne to have, and it ser­ved as my work hor­se for a good num­ber of years. I still keep it around for nost­al­gic rea­sons, but am rather cer­tain it no lon­ger boots.

At the same time, my sis­ter had a Per­for­ma Mac that she made still frame ani­ma­ti­ons with, and pro­bab­ly qui­te a num­ber of other things.

All the fond remem­bran­ces of Mac­in­tosh com­pu­ters of the past ages must not let us for­get that Apple did pro­du­ce a num­ber of crap­py pro­ducts. They let their Ope­ra­ting Sys­tem fall behind tre­men­dous­ly befo­re they swit­ched to what ear­lier had been Next­Step; they had a chaotic pro­duct poli­cy befo­re Ste­ve Jobs retur­ned and I’m sure most of us remem­ber just how clo­se they came to bankrupt­cy in their bad days.

But whe­re Apple shi­nes is put­ting the focus not on tech­ni­cal aspects or just the data of their machi­nes; in how they pre­sent things to the world, it always is about the things you can do with them, the new worlds that are avail­ab­le to you, the fea­tures you can accom­plish with just the right tools (which hap­pen to run on Apple pro­ducts) and your talents. This is what sets them apart; that in ever­y­thing, they see the stuff the pro­du­ce as a means to an end. Or at least they want us to belie­ve that.

And on that note, hap­py bir­th­day, Mac­in­tosh.

Bücher, Daten, Internet

Ich bin ein ziem­li­cher Bücher­wurm. Schon wäh­rend mei­nes Auf­wach­sens waren mir Bücher wich­tig und wert. Ich hat­te mei­ne Stamm­buch­hand­lung, die Buch­händ­ler dort kann­ten mich gut. Von Zeit zu Zeit half ich ein wenig bei tech­ni­schen Pro­ble­men, oder ich durf­te Bücher schon mal in Muf­fins bezah­len. Mein Geschmack, mei­ne Inter­es­sen: das war dort alles klar – und siche auch ein Stück weit von den Men­schen der Buch­hand­lung beein­flusst. Ich den­ke ger­ne an mei­ne Nach­mit­ta­ge dort zurück. Ich bin mit mei­ner Netz­kar­te mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln hin­ge­fah­ren, habe geschmö­kert und gequatscht, habe oft Bücher gekauft (Buch neh­men, Geld geben) und bin wie­der gegan­gen.

Ich lese immer noch viel, aber vie­les hat sich dabei ver­än­dert. Papier­bü­cher kau­fe ich immer sel­te­ner, und wenn, dann zumeist bei immer dem sel­ben Online-Bücher­ver­sen­der, einem US-ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men. Es gibt auch noch eine gro­ße Buch­hand­lung in der Stadt, in der ich mitt­ler­wei­le lebe – aber die Sachen bis an die Türe gelie­fert zu bekom­men ist halt doch so bequem. Und ich bin auch ein gro­ßer Freund des elek­tro­ni­schen Buches: kein Papier wird ver­ar­bei­tet und durch die Welt trans­por­tiert, der Lese­stoff ist inner­halb von Sekun­den auf mei­nen elek­tro­ni­schen Gerä­ten und über­haupt wird die Inter­ak­ti­on mit dem Mate­ri­al eine ganz ande­re.

Nur: frü­her, da wuss­te gera­de mal mei­ne Buch­händ­le­rin, was unge­fähr für Bücher ich kann­te und moch­te. Es gab dort wahr­schein­lich kei­ne Auf­zeich­nun­gen, die über die nor­ma­le Buch­hal­tung im Ein­zel­han­del hin­aus­gin­gen. Gezahlt wur­de mit Bar­geld, das war es.

Heu­te? Ich kann bei ama­zon mein Kun­den­kon­to der letz­ten fünf­zehn Jah­re ein­se­hen, und jedes Buch, dass ich gekauft oder ver­schenkt habe, ist dort auf­ge­führt (auch mit der Emp­fän­ger­adres­se, damit es schön klar ist, ob es für mich selbst oder viel­leicht doch direkt für jemand ande­ren war). Ja, ich füh­re sogar säu­ber­lich zwei Lis­ten dort, wel­che Bücher mich noch inter­es­sie­ren und die ich wahr­schein­lich zu kau­fen geden­ke. Ich zah­le per Last­schrift oder Kre­dit­kar­te, also gehen auch da wie­der Daten an ande­re Unter­neh­men. Und wenn ich dann ebooks auf mei­nem Kind­le lese, wird ver­mut­lich sogar erfasst, wie viel Zeit ich mit wel­chem Buch ver­brin­ge. Auf jeden Fall aber, was ich mir im Buch notie­re und wel­che Pas­sa­gen ich mir selbst her­vor­he­be.

Das Bild des lesen­den Men­schen: in einer ruhi­gen Umge­bung, sehr pri­vat. Aber eben die­ses Gefühl von Pri­vat­heit trifft über­haupt nicht mehr zu.

Weni­ge Daten­samm­lun­gen im Leben geben wohl so viel Aus­ukunft über einen Men­schen als jene die genau doku­men­tie­ren, was er oder sie so liest. Und das vor allem von Bequem­lich­keit und Zeit­er­spar­nis getrie­be­ne Kauf­ver­hal­ten führt dazu, dass das eine enor­me Men­ge an Daten offen­legt. Natür­lich gibt es Optio­nen: ich kann wie­der zur klei­nen Buch­hand­lung gehen und dort Bücher kau­fen – oder bes­ser gleich in meh­re­ren Buch­hand­lun­gen. Leih­bi­blio­the­ken fal­len aus, wenn man vor allem an Daten­spar­sam­keit inter­es­siert ist; mehr als nur klei­ne Tausch­rin­ge wohl auch. Alles, was Ebooks betrifft, ist ja sowie­so aus­ge­schlos­sen – da ist die Zuord­nung letzt­lich immer mög­lich.

Ich bin mir nicht sicher, ob Poli­ti­kern heu­te die­se Zusam­men­hän­ge klar und offen­sicht­lich sind. Wenn wir übers Lesen spre­chen, den­ken die an Papier­bü­cher die man im Laden kauft, oder sehen sie den Film über die gan­zen Daten vor dem geis­ti­gen Auge?

Verschlüsselung ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems

Im Rah­men der glo­ba­len Inter­net-Über­wa­chung, die PRISM und Tem­po­ra offen­sicht­lich gemacht haben – und wahr­schein­lich gibt es doch auch noch ande­re Pro­gram­me in ande­ren Staa­ten – ist ein Gut­teil des Online-Dis­kur­ses der Fra­ge gewid­met, wie man sich selbst mit Ver­schlüs­se­lung schüt­zen kann.

Nach mei­nem Dafür­hal­ten ist aber der Ein­satz von Ver­schlüs­se­lung kei­ne Lösung des Pro­blems: weder für per­sön­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on noch als Ansatz für die glo­ba­le Her­aus­for­de­rung.

Was wir bis­lang gehört haben, geht es bei den Über­wa­chungs­pro­gram­men um Meta­da­ten. Die­se wer­den durch kei­ne Ver­schlüs­se­lung ver­schlei­ert: Emp­fän­ger der Nach­rich­ten sind bei der­zeit allen Diens­ten iden­ti­fi­zier­bar. Auch die Nach­rich­ten­län­ge und Nach­rich­ten­fre­quenz sind leicht fest­zu­stel­len. Hier hilft Ver­schlüs­se­lung nicht.

Ver­schlüs­se­lung ver­führt uns zur Annah­me, die Kom­mu­ni­ka­ti­on sei sicher. Dies muss nicht so sein. Die NSA ist einer der größ­ten Arbeit­ge­ber für Mathe­ma­ti­ker welt­weit. Aus Zei­ten der Ver­ab­schie­dung des DES (1976) ist bekannt, dass die NSA schon damals der öffent­lich bekann­ten For­schung an Ver­schlüs­se­lung eini­ge Jah­re vor­aus war – die von ihnen vor­ge­schla­ge­nen Ver­än­de­run­gen am Algo­rith­mus sicher­ten ihn gegen Ana­ly­se­ver­fah­ren ab, die zu dem Zeit­punkt in der zivi­len Welt noch nicht ent­deckt wor­den waren. Es kann also gut sein, dass wir uns auf Ver­fah­ren ver­las­sen, deren Sicher­heit nicht mehr gege­ben ist.

Und selbst wenn die Ver­schlüs­se­lung heu­te noch sicher ist: die NSA spei­chert sehr, sehr lan­ge. Wer sagt uns denn, dass inner­halb der nächs­ten dreis­sig Jah­ren die ent­spre­chen­den Algo­rith­men – sei es durch hin­rei­chend schnel­le Com­pu­ter, sei es durch Fort­schrit­te in deren Rück­rech­nung – nicht alle kei­nen Wert mehr haben? So groß ist die Anzahl der der­zeit in den ver­schie­de­nen Tools ein­ge­setz­ten Ver­fah­ren nicht.

Ein wei­te­res The­ma ist, dass Ver­schlüs­se­lung eine kom­ple­xe Auf­ga­be ist, wenn man sie ernst nimmt. Auch wenn wir uns bemü­hen, die Ver­fah­ren so ein­fach wie mög­lich zu gestal­ten und die Pro­gram­me so benut­zer­freund­lich wie mög­lich zu bekom­men: eine gewis­se Kom­ple­xi­tät muss blei­ben, wenn die Ver­fah­ren ernst­haft genutzt wer­den sol­len. Man den­ke nur an die Auf­ga­ben, um pri­va­te Schlüs­sel einer­seits sicher und nur auf Gerä­ten des Benut­zers zu hal­ten, ande­rer­seits aber auch in Back­ups zu sichern oder über meh­re­re Gerä­te abzu­glei­chen. Von so The­men wie Inte­gra­ti­on in Web­mail ganz zu schwei­gen – hier sto­ßen dann Wel­ten zusam­men, die nur sehr, sehr schwie­rig zusam­men­zu­füh­ren sein wer­den. Durch die­se Kom­ple­xi­tät wird es aber auch so blei­ben, dass Ver­schlüs­se­lung immer nur einer Min­der­heit zur Ver­fü­gung steht: jenen Men­schen, die sich ernst­haft mit die­sen The­men aus­ein­an­der­set­zen.

Was die Men­schen, die sich stark online bewe­gen, so sehr stört ist kein tech­ni­sches Pro­blem; es ist ein poli­ti­sches. Anstatt sich um tech­ni­sche Lösun­gen zu küm­mern, soll­ten wir die Ener­gie viel lie­ber dar­auf ver­wen­den, uns poli­ti­sche und sozia­le Lösun­gen zu über­le­gen: das ist das Spiel­feld, auf dem wir uns der­zeit bewe­gen müs­sen. Ich sehe gera­de kei­nen ande­ren Weg, uns der Über­wa­chung der Unter­see­ka­bel zu ent­zie­hen, als nur mög­lichst wenig Daten über die­se Kabel zu schi­cken. Das bedeu­tet: Euro­pa muss sich Gedan­ken dar­über machen, wie es die Abhän­gig­kei­ten von den USA als Tech­no­lo­gie­quel­le redu­ziert. Euro­pa muss sich dar­über Gedan­ken machen, auf wel­che Wei­se wir die Inter­net-Wirt­schaft in Euro­pa so stär­ken kön­nen, dass euro­päi­schen Benut­zern der Zugriff auf euro­päi­sche Diens­te lie­ber ist, als Unter­neh­men zu bemü­hen, die sich dem ame­ri­ka­ni­schen Recht unter­ord­nen müs­sen. Denn, machen wir uns doch nichts vor: Euro­pa wird es nicht schaf­fen, nen­nens­wer­ten Ein­fluss auf das Vor­ge­hen der ame­ri­ka­ni­schen Sicher­heits­be­hör­den zu neh­men. Über kei­ne Ver­hand­lun­gen, über kei­ne Gesetz­ge­bung wer­den wir es schaf­fen, dass FISA-Beschlüs­se öffent­lich wer­den, dass die NSA sich gegen­über Aus­län­dern anders ver­hal­ten muss oder dass die ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men plötz­lich bes­se­re Werk­zeu­ge haben, um sich dem Sicher­heits­we­sen zu wider­set­zen. Viel­leicht ändert sich der Nar­ra­tiv, den wir hören: das heisst aber noch lan­ge nicht, dass sich fun­da­men­tal am Vor­ge­hen was ändert.

Die EU muss sich dar­um bemü­hen, dass die IT-Indus­trie in Euro­pa zu einer inno­va­ti­ven, beweg­li­chen und eben auch unab­hän­gi­gen Bran­che wird. Erst dann wer­den wir es schaf­fen, dass das euro­päi­sche Recht auch für die euro­päi­schen Daten bin­dend ist.

Und nochmal: Zeitung.

An nahe­zu jedem Com­pu­ter wer­den wir dar­an erin­nert, dass es eine Zeit gab, in der Tages­zei­tun­gen die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung getrie­ben haben. Die Schrift „Times New Roman“ hat ihren Namen von ihrem Auf­trag­ge­ber und ihrer Ver­wen­dung: Die Lon­don Times lies eine Schrift ent­wer­fen, die auf den damals neu auf­kom­men­den Rota­ti­ons­pres­sen auch bei höhe­ren Geschwin­dig­kei­ten mög­lichst gut les­bar wie­der­ge­ge­ben wer­den soll­te. Es ent­behrt nicht einer gewis­sen Iro­nie, dass die ers­ten wei­ter ver­brei­te­ten Laser­dru­cker – aus voll­stän­dig unter­schied­li­chen Grün­den zwar – zu ähn­li­chen Fak­to­ren für die Schrift­aus­wahl führ­ten. Nur konn­te man sich dann auf die bereits durch­lau­fe­ne Ent­wick­lung beru­fen und auf eben jene, 1931 auf den Markt gebrach­te Schrift zurück­grei­fen. Und zu der Zeit, als die Laser­dru­cker auf­ka­men, fan­den die Ver­la­ge die Com­pu­ter auch noch ein tol­les Werk­zeug. So ermög­lich­te das Auf­kom­men der Pho­to­satz-Sys­te­me es den Ver­la­gen, auf die Diens­te von Set­zern und Dru­ckern zu ver­zich­ten und die Papier­aus­ga­ben viel kos­ten­güns­ti­ger zu pro­du­zie­ren; damals wur­den vie­le Stel­len abge­baut und die Struk­tur der Ver­la­ge änder­te sich dras­tisch. Übri­gens wur­de auch damals schon über den Unter­gang der Mei­nungs­viel­falt und Medi­en­land­schaft sin­niert.

Und heu­te? Heu­te ist zwar nicht der Com­pu­ter für die Ver­la­ge das Böse, aber das die­se Com­pu­ter auch als Werk­zeug genutzt wer­den kön­nen, um sich auf alter­na­ti­vem Weg Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen, das scheint den Ent­schei­dern der Dorn im Auge.

Man muss es sich auch noch mal kon­kret vor Augen füh­ren: die glei­chen Leu­te, die frü­her die Zei­tung gekauft und gele­sen haben, die wer­den heu­te von den Ver­le­gern beschimpft, weil sie ja angeb­lich so sehr einer schreck­li­chen Gra­tis-Kul­tur anheim fal­len und nun nicht mehr wis­sen, was gut und rich­tig ist.

Die Kla­ge, dass sich unse­re Welt beschleu­nigt hat, ist ja bei­lei­be kei­ne neue mehr. Aber anstatt zu fra­gen, wie man in einer Zeit, in der „die Nach­rich­ten­la­ge“ sich manch­mal im Halb­stun­den­takt ändert, die Redak­tio­nen aktu­el­le Nach­rich­ten über diver­se Kanä­le zu nahe­zu belie­bi­gen Zei­ten auf die Smart­pho­nes ihrer Rezi­pi­en­ten schi­cken, rele­vant zu blei­ben, da wird lie­ber über den Unter­gang des Abend­lan­des phi­lo­so­phiert; man galt eini­ge Zeit schon als mutig, wenn man sich – in Abhän­gig­keit eines Welt­kon­zerns, den die deut­sche Medi­en­land­schaft genau kein Stück weit inter­es­siert! – mit einer App auf die Tablets mit dem Apfel vor­wag­te.
Und dann, das Aus­blei­ben der Wer­be­kun­den. Wen über­rascht es denn, dass Wer­be­kun­den auf ein Medi­um aus­wei­chen, über das sie ihre rele­van­te Ziel­grup­pe errei­chen kön­nen, ihre For­ma­te ziel­ge­nau­er plat­zie­ren und auch in ande­ren Fak­to­ren steu­ern kön­nen und das ihnen eine deut­lich bes­se­re Wer­be­wir­kungs­ana­ly­se erlaubt? Wel­chen Mehr­wert erbrin­gen denn Zei­tun­gen gegen­über dem Online-Markt für ihre Wer­be­kun­den, und wie kom­mu­ni­zie­ren sie den?

Ach, es gibt noch so vie­le Fak­to­ren, die ich benen­nen könn­te. Die man­geln­de Sou­ve­rä­ni­tät des Pro­dukts: wer denn sonst ver­sucht, mehr Kun­den für die eige­ne Qua­li­tät zu gewin­nen, wenn es um irgend­wel­che Zuga­ben wie Wein-Sor­ti­ments, Espres­so­ma­schi­nen oder Umhän­ge­ta­schen geht? Die man­geln­de Qua­li­tät: wie oft hören wir von hand­werk­li­chen Schnit­zern von Jour­na­lis­ten; wie sehr sind die Berich­te nur ober­fläch­lich und wer­den den tat­säch­li­chen Fra­gen nicht gerecht? Die­se selt­sa­me Nische in der man es sich bequem gemacht hat, viel zu nah an der Poli­tik: Wo ist denn die tat­säch­lich kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung, das Erken­nen und Auf­de­cken von Skan­da­len, die inhalt­li­che Schär­fe?

Ich den­ke, es wird Zeit für neue Auf­brü­che. Viel­leicht könn­te die Ant­wort auf die Fra­ge, was denn die Auf­ga­be von Jour­na­lis­mus ist, prä­zi­se und genau aus­for­mu­liert, hel­fen, neue Pro­duk­te zu ersin­nen oder Fan­ta­si­en zu ent­wi­ckeln, wohin die Rei­se in den nächs­ten fünf Jah­ren gehen soll. Und anstatt sich einen gro­ßen Gewinn davon zu ver­spre­chen, sich mit Apps auf Apple-Pro­duk­te zu wagen, viel­leicht soll­ten sich zwei, drei Men­schen zusam­men­fin­den und sich fra­gen: Wie hät­te eine Zei­tung aus­ge­se­hen, wenn Ste­ve Jobs sie sich aus­ge­dacht hät­te? Was wären die Fak­to­ren, die eine Zei­tung als Pro­dukt aus dem Hau­se Apple aus­mach­ten?

Eine Notiz zum Apple Event

Ich gebe es zu: wie so vie­le ande­re Apple-Fans saß auch ich um kurz nach 19 Uhr vor mei­nem iPad und sah mir den Live­stream an. Ich woll­te hören und sehen, was Apple denn nun eigent­lich anzu­kün­di­gen und zu zei­gen hat; hat­te mei­ne eige­nen Theo­ri­en was zu sehen sein wür­de und was nicht, und ent­zog mich nicht der gespann­ten Auf­re­gung der Online-Welt, die das Spek­ta­kel schon vor­her gene­riert hat­te.

Und dann saß ich da an unse­rem Ess­tisch, das iPad vor mir und Phil Schil­ler erzähl­te über das wun­der­ba­re neue Mac­Book, das da kommt.

Du hörst Dir da jetzt nicht wirk­lich an, wie­viel Pixel das Ding hat?“ frag­te mei­ne Liebs­te im vor­bei­ge­hen, als sie die ent­spre­chen­de Folie der Prä­sen­ta­ti­on sah. „Was kann ich denn dafür, was der Mann da in sei­ne Prä­sen­ta­ti­on getan hat!“ woll­te ich schon in einem Reflex sagen, grum­me­lig ob der Stö­rung sowohl des Genus­ses, als auch dar­über, dass der Moment, auf den ich mich schon gefreut hat­te, so ent­zau­bert wur­de. Aber bevor ich das tun konn­te, wur­de mir klar: sie hat recht. Egal, was da in der Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on als nächs­tes erzählt wür­de, was sich da noch alles ent­fal­ten könn­te, vom Niveau her blie­be es dabei: wie­vie­le Pixel das Ding hat, wie­viel RAM, wel­che tol­len Per­for­mance-Wer­te, was auch immer.

Wie hohl doch so eine Ver­an­stal­tung ist. Welch rie­si­ger tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Auf­wand da getrie­ben wird, um letzt­lich: Nichts mit Inhalt. Nichts von Bedeu­tung.

Die glo­ba­le Tup­per­par­ty.

Features for Twitter for Mac

Twitter’s nati­ve app for Mac OS has been my pri­ma­ry Twit­ter envi­ron­ment for some time now. I used it befo­re it got that ent­i­re­ly new (non­stan­dard) user inter­face. I still like it bet­ter than the other Twit­ter app’s I’ve seen out the­re, but the­re are a few gri­pes with it that I have.

  • I like to be able to drag apps by taking their top­most ele­ment in the win­dow. I don’t like to see that bit of UI con­ven­ti­on out the door; I don’t like the fact that I have to pick up the Twit­ter win­dow by it’s right-side mar­gin.
  • I would like the default of pre­sen­ting Twit­ter user­na­mes to indi­ca­te whe­ther I alre­ady fol­low them or not; this would be espe­ci­al­ly use­ful on fri­days. May­be give the names two dis­tinct back­ground colours, very light but noti­ca­ble. That way, I could see the over­lap with others, and not have to access each name sepe­r­a­te­ly.
  • Some­ti­mes, loa­ding images from twit­pic does not work relia­b­ly, and I have no idea as to why. I have to clo­se the popup and reo­pen it for the image to load.
  • Hand­ling blocking users is not con­sis­tent: When I am on the “Men­ti­ons” tab and block a user, the tweet I am on disap­pears right away. If I am doing the blocking in the user’s pro­fi­le, the tweets of that user remain in my time­li­ne and men­ti­ons. I’d much rather see them disap­pe­ar ever­y­whe­re.

But I’m sure they’ll all be addres­sed in later ver­si­ons. 🙂

Zeitungs-Websites

Lie­be Zei­tungs­web­site-CMS-Kon­fek­tio­nie­rer,
die Druck­an­sich­ten auf Euren Web­sites sind ja durch­aus sehr prak­tisch. Könnt Ihr es aber bit­te so ein­rich­ten, dass die Druck­an­sicht nicht ein neu­es Fens­ter oder ein neu­es Tab öff­net, son­dern ein­fach in mei­nem aktu­el­len Brow­ser gela­den wird, so wie jede ande­re Sei­te auch? Und könnt ihr auch auf den Java­Script-Auf­ruf des Druck-Dia­logs ver­zich­ten? Das fän­de ich sehr prak­tisch.

Dan­ke!
Ein Insta­pa­per-User.

Nokia/Microsoft vs. …

I get the very dis­tinct impres­si­on that Micro­No­kia are not set­ting them­sel­ves up to com­pe­te against Apple, but much rather pri­ma­ri­ly against Google’s Andro­id. Lar­ge­ly, this is becau­se again we’re see­ing a split bet­ween hard­ware and soft­ware com­pa­nies. In split­ting apart tho­se kinds of deve­lop­ment, they are at a dis­ad­van­ta­ge to bring about the same qua­li­ty of user expe­ri­ence as Apple shows the world as attain­ab­le. That’s also why the Play­Book and the new HP Touch­Pad are, to me, more likely to work well – becau­se they are enab­ling them­sel­ves to just focus on what the ent­i­re packa­ge deli­vers to the user and do not have to com­pro­mi­se for their tech­no­lo­gy part­ner that they have deci­ded their fate to be lin­ked with.

And, whilst we are at it, I’m idly curious as to whe­ther the fol­ding of the talks bet­ween Goog­le and Nokia was in any way rele­vant to Eric Schmidt giving up the CEO role at Goog­le. Of cour­se, one can envi­si­on that the talks bet­ween Goog­le and Nokia were much more one-sided: Goog­le can nego­tia­te from a posi­ti­on of strength in the smart­pho­ne mar­ket; they see no neces­si­ty to bring on board a ven­dor who has good device know­ledge. After being publicly ridi­cu­led for the Kin and never real­ly being suc­cess­ful in the smart­pho­ne mar­ket, was pro­bab­ly more ega­li­ta­ri­an in the rela­ti­ons­hip. Much as I can under­stand that posi­ti­on, it also shows the fate the two com­pa­nies do sha­re in the smart­pho­ne are­na and it holds litt­le pro­mi­se to how they might move for­ward toge­ther. That Elop was a Micro­sof­tie and knows the cul­tu­re of the com­pa­ny well is also some­thing not to be for­got­ten. And I think that after the lack of suc­cess in deli­vering a Linux deli­ver­a­ble even though they had been at it for a while (any­bo­dy remem­ber the Nokia N700?) might also have been a fac­tor. If you can’t trust your inhou­se Linux peop­le to get some­thing relia­ble out the door, why should they be able to do based on some­bo­dy else’s Linux-based smart­pho­ne stack?

What I am curious about, now, will be the third-par­ty deve­l­oper stra­te­gy – and that’s the very point whe­re the inte­rests of the two tech­no­lo­gy part­ners are not well-ali­gned. Nokia will want the deve­l­o­pers to have their pro­ducts run exclu­si­ve­ly on Nokia devices, and will pro­bab­ly work hard to have a com­pe­ti­ti­ve advan­ta­ge over other WP7 pro­ducts in User Inter­face and pro­bab­ly other APIs. (They need to – they’ve alre­ady sold out Search, Maps and other key com­pon­ents to be the same as with the other WP7 ven­dors.) Micro­soft, on the other hand, should have in mind to not let the plat­form frag­ment too much, or else they will also draw bad blood from their deve­lop­ment base. The peop­le who have stuff in the Ovi store the­se days are burnt any­way, becau­se they need to com­ple­te­ly wri­te off tho­se invest­ments and, in the worst case, get their eyes set on an ent­i­re­ly new eco­sys­tem. (Of cour­se, Nokia could be pro­vi­ding tran­si­tio­n­ing tools, or a HAL that allows for Sym­bi­an apps to run on WP7, but I’m not sure that the pho­nes will be up to that kind of tasks.) And as Sun lear­ned in the tran­si­ti­on from SunOS 4 to Sola­ris: Deve­l­o­pers having their apps bro­ken do not respond kind­ly.

So the­se will be inte­res­ting times ahead inde­ed. But I’m scep­tic that the new Nokia Win­dows pho­nes will real­ly get that kind of mar­ket trac­tion that other plat­forms enjoy.

Why IMAP is a good model for cloud services

I do admit it: I like the IMAP pro­to­col. I regu­lar­ly use mul­ti­ple com­pu­ters and my iPho­ne, and I read and wri­te email on all of them. IMAP makes that con­ve­ni­ent: I have the same view of my fol­ders and my inbox on every com­pu­ter. We also use a Web­mail cli­ent that uses IMAP as its under­ly­ing tech­no­lo­gy, so even via web­mail, ever­y­thing looks the same. And apart from the fact that I qui­te enjoy the way that I can look for all stuff that was sent my way, I much more like the fact that I have just one fol­der of email that I sent out. It doesn’t mat­ter whe­re I am when I send some­thing off: it all ends up in my sent box on our mail ser­ver.

IMAP is a well-spe­ci­fied pro­to­col. One can argue whe­ther it’s a well-des­gi­ned pro­to­col, or whe­ther parts of it are a total night­ma­re to under­stand and imple­ment. But is is that, well-docu­men­ted. Given enough pro­gramming talent, you can sit down and wri­te eit­her a cli­ent or a ser­ver for it. (And given the track record of various IMAP cli­ents in the wild, it does take a cer­tain kind of dedi­ca­ti­on and a good load of skill to real­ly get it right.) But it’s not a tech­no­lo­gy that lets you guess what a cer­tain field on all requests might mean or why the ans­wers look so dif­fe­rent on every second fri­day of a month star­ting with J.

The fact that it’s docu­men­ted means mul­ti­ple imple­men­ta­ti­ons exist. That means if you want, you can set up an IMAP ser­ver and just use that; or pay some­bo­dy to do just that. Per­so­nal­ly, I’m not so fond of the idea of giving all of my email away to some­bo­dy who I don’t real­ly know all so well, so my IMAP store is on a ser­ver that we run our­sel­ves. But if your pre­fe­ren­ces are dif­fe­rent, the­re are plenty of ser­vices that allow you to use their IMAP ser­ver, and be hap­py with that.

This is whe­re I belie­ve cloud ser­vices should be hea­ding. Like so many, I’m a fan of Ever­no­te (I’ve writ­ten about that). I’m impres­sed by what Goog­le Docu­ments can do insi­de the brow­ser. But for eit­her com­pa­ny: do I know who else has access to my data? What laws are even app­li­ca­ble for stuff that I put up? I’m sure that both Goog­le and Ever­no­te are sub­ject to US sub­po­e­nas, but what about ger­man legal deman­ds to hand over data? Or, say, tho­se ori­gi­na­ting in India? What hap­pens to all the data should Ever­no­te or Goog­le fold? I’d love Ever­no­te even more if the­re were a way to run a ser­ver of my own – becau­se then I know for sure who has access to my data. Or the pro­to­col they use were well-spe­ci­fied so that others could also con­tri­bu­te to a public ser­ver my Ever­no­te cli­ent con­nects to.

Ah, if it only were so easy as with IMAP.

Data Roaming?

Com­ing home from two weeks abroad and some idle time to think, I have a few more topics to blog about.
One of them is one of the things I con­si­der one of the most obs­ce­ne forms of ripoff the mobi­le pho­ne car­ri­ers do is „data roa­ming.“ If you want to bring your smart­pho­ne online, what they do is they do not let you easi­ly use their own data net­work, but rather insist on trans­porting your IP traf­fic over their own net­works to your home pro­vi­der whe­re it then is allo­wed to hit the public inter­net.
What is this?
Let me just use the local net­work, I don’t care whe­re the tran­sit into IP world hap­pens. This would be so much che­a­per, and any decent pho­ne can hand­le the con­fi­gu­ra­ti­on. Heck, I did this years ago with my Treo!

Be afraid. Be very afraid.

It is a wide­ly held belief that Ste­ve Jobs is a man to trans­form indus­tries. He’s done it befo­re, and I think he (with his com­pa­ny Apple) has set his eyes to do it yet again. This time, it’s tele­pho­ny. And I can’t bla­me him, it is a god-awful indus­try we (as a spe­ci­es, glo­bal­ly) are put­ting up with.
Take the epi­to­me of modern pho­ne tech­no­lo­gy: the mobi­le pho­ne net­work. We’re still using pho­ne num­bers (a tech­no­lo­gy that is a cen­tu­ry old and was opti­mi­zed for the rota­ry pho­nes and their elec­tro­me­cha­ni­cal coun­ter­parts in the swit­ching sys­tem), we’re basi­cal­ly using a net­work desi­gned to deli­ver bill­ab­le events and we’re com­mu­ni­ca­ting with voice qua­li­ty that is actual­ly more than awful.
Enter Face­Time.
Face­Time takes the tele­pho­ne con­ver­sa­ti­on out of the old pho­ne net­work and puts it onto an IP net­work. It makes com­mu­ni­ca­ti­on easy and fun. And it’s no lon­ger just tied to the iPho­ne (which the car­ri­ers pro­bab­ly would have lik­ed), but also going to IP-only devices: iPod touch and all iPads. Apple usual­ly is known for deli­vering good user expe­ri­ence, so pho­ne calls are good for the user.
But now, Apple is set­ting out to be not just the media cent­re of the world (with music and video alre­ady going their way), but the new pho­ne sys­tem, too. Bet­ween the new Apple TV and Face­Time, I do have some ide­as why Apple needs a new data cen­ter …
[EDITED] I do not think that the video tele­pho­ny is what makes Face­Time so par­ti­cu­lar­ly important or game-chan­ging. I think it is the seam­less­ness in which the pho­ne and IP net­work inter­act. Ulti­mate­ly, redu­cing the pho­ne car­ri­ers just to ano­t­her form of data car­ri­ers. I do know that Sky­pe also works sui­ta­b­ly well and has a good instal­led base. But what is dif­fe­rent here is that Face­Time is auto­ma­ti­cal­ly instal­led on every iOS device, and inte­gra­ted well with the ent­i­re Apple expe­ri­ence (think: Address book, Mobi­le­Me, …)

Lessons in customer support

I — pro­bab­ly along with many, many others of the iPho­ne Twit­ter App — dis­co­ve­r­ed some­thing that I con­si­der a bug. As soon as you rota­te the pho­ne, your posi­ti­on in your time­li­ne is utter­ly garbled. Whe­re you are after tur­ning has no resem­blan­ce whatsoever to whe­re you were befo­re. That means: Take the pho­ne, rota­te it, rota­te it back and you’re at a com­ple­te­ly dif­fe­rent place than befo­re.

This qui­te goes against the law of least sur­pri­se for the user. So I tried to inform Twit­ter of that bug. I sear­ched for a place for such feed­back, did inde­ed file the report and inclu­ded what I take to be a start on how to resol­ve the issue. I recei­ved an ans­wer from Twit­ter a few days later, but with some­thing that I con­si­der to be com­ple­te­ly besi­de the point. The ans­wer, basi­cal­ly was, „If this is a pro­blem for you, you can rota­ti­on-lock your pho­ne.“ Come on, Twit­ter. You can do bet­ter than that. If the mail back had at least inclu­ded some­thing like „Thank you for reporting your con­cern, we will look at this intern­al­ly“ or „Thank you, we will con­si­der how to best deal with the issue for a future release,“ all would have been well. But to be told that this is a non-issue is, to be honest, most disap­poin­ting. And yes, I do inde­ed con­si­der this to be a pro­blem. And no, I do not con­si­der rota­ti­on-lockng the pho­ne an appro­pria­te solu­ti­on. (I do tend to type on the land­s­cape key­board, but read on the por­trait ori­en­ta­ti­on, so I do in fact qui­te like to chan­ge the direc­tion of the pho­ne.

And it would have been easy to not make me frus­tra­ted about this, too.

eBooks

So there’s a new Kind­le that looks qui­te attrac­tive. Many things on the Kind­le platt­form appe­ar qui­te nice: You can read the Kind­le books on mul­ti­ple devices (the Kind­le app for iPho­ne and iPad just as well as your desk­top and lap­top com­pu­ter) and have your libra­ry avail­ab­le on all devices equal­ly. The way I under­stand it, you even see your own notes and pro­gress on your books on all plat­forms; this is how sto­ra­ge should be done (local copies for off­line, but basi­cal­ly be acces­si­ble from any­whe­re).
And yet, as with many other of the new media con­sump­ti­on gad­gets, you get a big bag of con­cerns that at least still give me second thoughts on all of this.
For one, I don’t want to lea­ve such a well-docu­men­ted trail of what I read, when and for how long. I know that by shop­ping at Ama­zon, I alre­ady lea­ve qui­te the trail about my rea­ding habits, and buy­ing stuff on the Kind­le does not chan­ge that all too drasti­cal­ly. And still, I feel that the more data Kind­le trans­fers to Ama­zon, the less com­for­ta­ble I am with rea­ding stuff on such an elec­tro­nic gad­get.
Also, we’ve seen that Ama­zon is able to chan­ge the libra­ry on the Kind­le without your appro­val or inter­ac­tion. This gives an ent­i­re­ly new mea­ning to the con­cept of „purcha­sing a book.“ It’s actual­ly much more like a public libra­ry: You pay for the pri­vi­le­ge of being allo­wed to read a book, but only litt­le of the expe­ri­ence is under your con­trol.
And that brings us around to the next point: I want to be able to pass on books. Once I’ve read them, I want to have some­bo­dy else have them. Or I want to be able to loan them; eit­her just for an after­noon of leisu­re or for others to com­ple­te­ly read tho­se books. That’s just not pos­si­ble on the Kind­le. But then, I also think that it’s not pos­si­ble on iBooks, so that levels the play­ing field.
For the time being, I just might be stuck with paper books.

Home media integration and other televisory matters

Fol­lo­wing up on my last pos­ting, the­re are a few more things that come to mind when thin­king about the future of TV sets. With all tho­se video strea­ming ser­vices that I want, I also would like inte­gra­ti­on with my lapop (or iPho­ne or iPad, or wha­te­ver other media con­sump­ti­on devices the­re are in the hou­se­hold). If I see a video on one of my devices, I’d like to be able to easi­ly trans­fer that run­ning stream onto my TV set. So, for ins­tan­ce, I am brow­sing TED and find a pre­sen­ta­ti­on that I’d like to con­ti­nue watching while I do some­thing else on an iPad (which I cur­r­ent­ly don’t own, but that is ano­t­her topic). So then, I’d like to boun­ce the stream off to the TV set in the room I’m cur­r­ent­ly in and con­ti­nue to use the iPad for other things.
And on the sub­ject of trans­fers: I more often than not car­ry my iPho­ne on me. I can easi­ly have my ear­pho­nes plug­ged in the­re, and the cable not tang­le with any­thing. So then, my lap­top should link up with the audio out­put of the iPho­ne and trans­fer it’s sound out via the iPho­ne. That way, I could walk around and con­ti­nue to lis­ten to what I have on the com­pu­ter — or just not be tied to the com­pu­ter by means of head­pho­ne cable.
I’d like to be able to watch HD con­tent, record and play­back it at my leisu­re. And get HD con­tent in such a way so that I can watch dif­fe­rent HD chan­nels on dif­fe­rent TV sets con­cur­r­ent­ly, and without pay­ing a mon­th­ly sum for every sin­gle device. We can do that now, with the plain ana­log cable ser­vice that we have. By means of cabling, we can dis­tri­bu­te the signal to mul­ti­ple TV sets. Any­thing but that would be a step back­ward, to my mind. It would be a gre­at plus if the HD con­tent could also be wat­ched on lap­tops (and we have both Win­dows and Mac­in­tosh devices in the hou­se­hold, of which one Win­dows lap­top regu­lar­ly gets used for watching TV with a USB TV tuner), but that is even a secon­da­ry goal. I’d be hap­py if we could just get two TV sets. Of cour­se, if we just had one media sto­ra­ge solu­ti­on so that record­ings of TV shows could be shown on any screen around, that would be a plus — but that seems to cur­r­ent­ly not be easi­ly avail­ab­le.
It seems there’s still a gre­at many chal­len­ges out the­re to get media stuff working con­ve­ni­ent­ly and easi­ly …

TV sets and online experience

It seems that TV sets that offer some form of web con­nec­tivi­ty are the latest cra­ze, right next with the 3D stuff that is not yet ready for con­sump­ti­on, at least to my mind. I say web con­nec­tivi­ty becau­se it’s about the web more than it is about inter­net con­nec­tivi­ty — the TV sets are even a far cry from ful­ly giving you a decent brow­ser expe­ri­ence, let alo­ne thin­king about other pro­to­cols or app­li­ca­ti­ons. Not that this is necessa­ri­ly a bad thing — but one still should be honest about what kind of expe­ri­ence a device is deli­vering.
What this is about, though, is that you­tube is not enough. Of cour­se it’s fun to look at various video clips and that one site is very rich in all the con­tent it offers. May­be, if the manu­fac­tu­rer is kind, they’ll also inclu­de other online video sys­tems (vimeo, ustream​.tv, or seven­load and myvi​deo​.de in Ger­ma­ny) But as we all know, the web is fil­led with so many more oppor­tu­nities. Being in the ger­man TV mar­ket, I also want to be able to look at the online video offe­rings of the local TV sta­ti­ons; inci­dent­al­ly that also requi­res a Flash play­er on the device. I pre­su­me that other mar­kets will have other offe­rings that the con­su­mer might be inte­rested in — a con­stant, ste­ady batt­le for the manu­fac­tu­rer if the want to fol­low this all. And then, there’s video pod­casts, there’s strea­ming stuff com­ing up that we don’t yet even dream about. A night­ma­re to keep cur­rent, even more of a night­ma­re if you have to keep pushing updates to the sets at the con­su­mers con­stant­ly.
So we have esta­blished that the requi­re­ments for the TV online expe­ri­ence are high: Flash play­er, a decent full brow­ser to sup­port all the various offe­rings, a good update path to get new ver­si­ons released (just ima­gi­ne if IE6 had been dis­tri­bu­t­ed with every TV set that a cer­tain manu­fac­tu­rer ship­ped five years ago, with no clear way for the custo­mer to update). I think we’re get­ting dan­ge­rous­ly clo­se to having a full ope­ra­ting sys­tem on the TV set. And then we haven’t even touched inte­gra­ting the nor­mal TV ser­vices, video on demand, time-lap­se watching, new ide­as about pay per view.
Watching a home enter­tain­ment sys­tem for the living room cer­tain­ly won’t be get­ting easier!

URL shortening, a new approach

The­re is an approach in URL shor­teners that I have not yet seen, but think that has some merit: Store all the infor­ma­ti­on for the URLs in a DNS zone. Store the URLs you point to as TXT records. The zone can then be pul­led and per­used at will. That way, data is never stored in just one com­pa­nies data­ba­se, you can just go in an pull tho­se links that inte­rest you. If the shor­ten­ing engi­ne then allows for user spe­ci­fic zones, you can just get to all the data you are inte­rested in.

The pro­to­ty­pe should not be so hard to get in shape.

An iPhone API I’d like to see

Just tal­king about the iPho­ne, the­re is an API that I’d like to see and I’m sure many app­li­ca­ti­ons would bene­fit from: A down­load mana­ger.  I ima­gi­ne that an app could regis­ter to pull the con­tent of a spe­ci­fic URL or the ans­wer from a Web Ser­vice at a spe­ci­fied time or at spe­ci­fied inter­vals, and then the ans­wers or most recent ans­wer is ready for con­sump­ti­on when the app is star­ted by the user.

Ide­al­ly, this would inte­gra­te with iTu­nes so that when syn­cing the pho­ne, all the data-hungry apps get their mouths fed and are pro­vi­ded with the last ver­si­on of the data they’re inte­rested in.  What I have in mind are news-pluck­ing app­li­ca­ti­ons like All Things Digi­tal or Bloom­berg, or the TV sche­du­le apps — or many of the other apps that you start, then wait to have their con­tent pul­led, and only then con­ti­nue to use.  The basic thing they do is simp­le: They all get their data in first.  And I pre­su­me many, many of them in one or the other kind of XML app­li­ca­ti­on.

Man, would that impro­ve my user expe­ri­ence of the iPho­ne.